Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

AW: Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

Aber die Kinder vielleicht? Kann man die Antworten auf diese Kindergartenfrage irgendwo finden?
Teledoc Hirschhausen hat ein Projekt laufen das "Philosophieren mit Kindern" heisst. Unsere Vorstellungen -als Erwachsene- von Gott oder nicht Nichtgott, Universum oder Multiversum sind ja schon geprägt durch Vorwissen. Die Antworten der Lütten würden mich interessieren.

Was hat Gott vor der Erschaffung des Universums gemacht? 6 aus 49 Unendlichkeiten gespielt? :lol:

Die Antwort von Marie, 3 Jahre, auf die Frage, wie Gott ist, habe ich ja schon mal in deinem entsprechenden Thread gepostet: "Schön!"

Inzwischen ist Marie vielleicht schon etwas zu alt, aber ich werde sie bei Gelegenheit trotzdem mal fragen, was Gott früher so gemacht hat.
 
AW: Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

Die Antwort von Marie, 3 Jahre, auf die Frage, wie Gott ist, habe ich ja schon mal in deinem entsprechenden Thread gepostet: "Schön!"

Inzwischen ist Marie vielleicht schon etwas zu alt, aber ich werde sie bei Gelegenheit trotzdem mal Fragen, was Gott früher so gemacht hat.

An Maries Antworten erinnere ich mich noch gut. :wink:

Schade, als du das mit der Kindergartenfrage aufbrachtest hatte ich die Hoffnung, du hast ein paar Antworten dazu in petto.

Inzwischen mache ich mir selbst Gedanken darüber. Mein kindliches Gemüt beschäftigt sich gern mit solchen Fragen. :lol:
 
AW: Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

"Was hat Gott getan, bevor er das Universum schuf?"

Ich würde mich bereits fragen ob es so etwas wie ein davor und danach, einen Anfang und ein Ende überhaupt gibt? Vielleicht ist die Zeit derart relativ, dass es sie im Grunde überhaupt nicht gibt. Wenn sich herausstellen sollte, dass Materie nicht räumlich ist, entsteht die Vorstellung von der Zeit aus der Illusion der Bewegung von Materie im Raum.
Vielleicht passiert in Wirklichkeit alles gleichzeitig, richtiger wäre: Zeitlos und ganz konkret hiesse es: Jetzt.
Zeit und Raum existiert vielleicht nur in der (begrifflichen) Vorstellung- als einer möglichen Manifestation des (Bewusst-) Seins.
 
AW: Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

Vielleicht sollte man die Begriffe Leben und Tod erst einmal definieren, bevor man über die Frage nachdenkt.

Was bedeutet Leben? Was bedeutet e i n Leben? Hat man ein Leben oder hat das Leben einen? Oder gibt es das Leben an sich und man ist ein Teil davon- also das, was ein Lebewesen oder eine Lebensform genannt wird? Und was ist dann das Wesen bzw. die Form?

Und je nachdem, was bedeutet Tod?

Es geht ja nicht wirklich um Infragestellung von Leben und Tod!
Selbst wenn man so weit abhebt, dass Leben ein fake ist.
Klar man kann das Vorhandensein von Leben in Frage stellen, wie überhaupt alles, dann braucht man sich über den Tod auch keine Gedanken machen.
Das letztere muss man ja auch nicht, selbst wenn man das Leben akzeptiert.

Was soll schon sein? Keiner weiß wirklich, was morgen (mit ihm) ist.
Wieso sollte er wissen, was Da so alles noch kommt? Jeder kann sich da etwas ausmalen! Aber brauchen? Nicht wirklich!
 
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