Alubehütet

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29 Januar 2017
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Vorhin in den Nachrichten: Laschet kandidiert, Spahn zieht zurück und will Laschets Vize werden. Merz hat eine Pressekonferenz angekündigt für heute. Zeit für einen neuen Thread.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Ich wuppe das mal hier rüber :)

Seit Röttgen beherzt seinen Hut in den Ring geworfen hat, wird es nach einwöchiger Schamfrist unterhaltsam. :D

Merz, Laschet und Spahn kommen nun auch aus dem Gebüsch:
Laschet und Spahn wollen ein Team bilden, Laschet für den Vorsitz, Spahn als Stellvertreter.
Merz umschrieb das soeben vor der Bundespressekonferenz als "Kartellbildung zur Schwächung des Wettbewerbs", um im gleichen Zusammenhang wieselflink zu betonen, er werde eine Frau als Generalsekretärin benennen. Und: "Ich spiele auf Sieg, nicht auf Platz".

Kurz davor twitterte Röttgen: "Die zweite Person in meinem Team wird eine Frau sein."

Packt schon mal die Pocorn-Tüten aus. ^^

ps Verlierer der Woche ist Lindner. Ich sage nur Thüringen, Hamburg.
 
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Alubehütet

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29 Januar 2017
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Merz ist auch so einer, der speichelt, wenn er „Shisha-Morde“ hört, und reflexhaft losgeifern läßt:

Die @CDU muss die Partei von Recht und Ordnung und des Rechtsstaats sein. Rechtsfreie Räume oder Clanstrukturen darf es nirgendwo geben. Und wo es diese Strukturen gibt, müssen sie konsequent aufgebrochen werden, ganz gleich wie viel Protest das auslöst.

Team Merz
So einen will ich nicht als Kanzler. Wie der wohl Thüringen gemeistert hätte? Ach, ich will's gar nicht wissen.
 
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Bintje

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5 Mai 2018
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Fein beobachtet und angemessen kommentiert von Lenz Jacobsen/Die Zeit beim heutigen Auftritt von Merz:

"Sein Auftritt wird von Minute zu Minute breitbeiniger, bis dann jene Szene kommt. (...) Ein Kollege vom Spiegel kommt auf Hanau zurück. Er fragt, anknüpfend an Merz' Ausführungen zu Beginn der Konferenz: "Schließe ich daraus richtig, dass Ihre Antwort auf das Problem des Rechtsradikalismus die stärkere Thematisierung von Clankriminalität, Grenzkontrollen und so weiter ist? Und wenn nicht: Was wäre sie dann?"

Merz könnte jetzt eine "Ja, aber" oder eine "sowohl als auch"-Antwort geben. Er könnte in zwei, drei Sätzen skizzieren, was es braucht im Kampf gegen Rechtsextremismus, so viel Zeit wäre schon noch. Der Journalist hat ihm mit dem "Und wenn nicht"-Nachsatz sogar einen Ausweg gebaut, er muss ihn nur nehmen. Merz könnte von rechtsstaatlicher Härte gegen Rechtsradikale sprechen, von Bildung vielleicht, oder davon, dass nun zuerst die Opfer von rechtsradikaler Gewalt geschützt werden müssen, gerade nach Hanau. Aber Merz denkt jetzt offenbar nicht mehr an Hanau, er will den Ausweg nicht nehmen. Er sagt: "Die Antwort ist: Ja."


Hier der ganze Text: https://www.zeit.de/politik/deutsch...zymraUtEGyT8J5ShWtzQhSjEh9ccirpHTzzh5ofhMY1aU

Unsäglich. :(
 
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EnRetard

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19 Februar 2017
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Hoffentlich hat Jens Spahn jetzt seine Karriere aufs rechte Gleis gestellt und kann sich seiner Aufgabe widmen, der Gesundheit der Bevölkerung. Es ist geradezu obszön, dass seit Wochen das beherrschende Thema die Eitelkeiten von ein paar Gockeln sind. Obwohl klar ist, dass der Corona-Ausbruch die Wirtschaft massiv schädigen wird, und zwar selbst dann, wenn es hier nicht zu Millionen Krankheitsfällen kommen sollte.
 

Berfin1980

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19 Juni 2015
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Merz ist doch, wenn man das Programm des diesen Monat stattfindenden Polizeikongresses anschaut in bester Gesellschaft.....also nicht aufregen.

Auch hier nochmal....Fakt ist der Staat will die Rechtsextremen gar nicht bekämpfen....es kann ja auch sein das dann noch mehr rauskommt....umsonst sind die NSU Akten ja nicht unter Verschluss.

Polizeikongress.jpg