Das Bundespräsidentenamt

alterali

Well-Known Member
19 April 2007
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mittenmang
Also: Gabriella hat Merkel den Steinschmeichler vor die Füße geworfen:
Und die: ok, lass gut sein.
Was für ein Verständnis von Demokratie: auskungeln!
Eine zweiter Wahlgang wäre dem Amt nicht zuzumuten! kotz!
Und der Steinbrecher (schön wärs ja!) gerade mit ein paar Watschen aus der Türkei zurück: Ich will Mut machen (hier ein paar WatteBäuschchen!).
Mensch, Deutschland braucht einen Arschaufreißer, einen Präsidenten der Meinungsfreiheit, keinen Weichspüler.
 

alterali

Well-Known Member
19 April 2007
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mittenmang
mmmh..

das Bundespräsidentenamt ist eine repräsentative Sache und nicht immer gut präsentiert.

worum es genauer geht hab ich halt wirklich nicht verstanden...
Ok! Auch wenn es 'nur' ein Repräsentation ist. Kann es dennoch hochpolitisch sein.
z.B. Weizsäcker, der durch seine Rede dem 8. Mai in der Bundesrepublik die Bedeutung der Befreiung etabliert hat.
Auch Wulffs der Islam gehört zu Deutschland.
Herzogs Ruckrede....................
usw.
Der Präsident wird von der Bundesversammlung gewählt.
MdBs und anzahlmäßig genau so viele Wahlleute durch die Landesparlamente bestimmt.

In der Bundesversammlung werden die vorgeschlagenen gewählt. Auch neue Vorschläge können eingereicht werden. Wenn es keine Absolute Mehrheit in den ersten beiden Wahlgängen gibt reicht im dritten die relative Mehrheit.

Klingt alles ganz demokratisch!

Aber nun kommen die Kungeler, die das Amt zum Spielball machen.
Und speziell Gabriel hat frühzeitig den Außenminister als Kandidaten, nein nicht vorgeschlagen, sondern ins Spiel gebracht mit dem Ziel Merkel zu schikanieren, weil alle diese Großkoalitionäre meinen sie müssten sich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen und Merkel hatte keinen zur Hand. Diese Kungelei bedeutet m.E. nichts anderes, als dass man das Verfassungorgan Bundesversammlung zum Happening herabwürdigt.

Und dann der Kandidat scheint mir einfach ungeeignet! Verzeih den Zynismus, aber ich glaub er ist angebracht.
 

eruvaer

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7 April 2014
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Liebe.
Ok! Auch wenn es 'nur' ein Repräsentation ist. Kann es dennoch hochpolitisch sein.
z.B. Weizsäcker, der durch seine Rede dem 8. Mai in der Bundesrepublik die Bedeutung der Befreiung etabliert hat.
Auch Wulffs der Islam gehört zu Deutschland.
Herzogs Ruckrede....................
usw.
Der Präsident wird von der Bundesversammlung gewählt.
MdBs und anzahlmäßig genau so viele Wahlleute durch die Landesparlamente bestimmt.

In der Bundesversammlung werden die vorgeschlagenen gewählt. Auch neue Vorschläge können eingereicht werden. Wenn es keine Absolute Mehrheit in den ersten beiden Wahlgängen gibt reicht im dritten die relative Mehrheit.

Klingt alles ganz demokratisch!

Aber nun kommen die Kungeler, die das Amt zum Spielball machen.
Und speziell Gabriel hat frühzeitig den Außenminister als Kandidaten, nein nicht vorgeschlagen, sondern ins Spiel gebracht mit dem Ziel Merkel zu schikanieren, weil alle diese Großkoalitionäre meinen sie müssten sich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen und Merkel hatte keinen zur Hand. Diese Kungelei bedeutet m.E. nichts anderes, als dass man das Verfassungorgan Bundesversammlung zum Happening herabwürdigt.

Und dann der Kandidat scheint mir einfach ungeeignet! Verzeih den Zynismus, aber ich glaub er ist angebracht.
Danke für die Erläuterung, jetzt weiss ich glaub ich, worum es geht.
Eine Meinung hab ich dazu bisher nicht.
 

alterali

Well-Known Member
19 April 2007
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mittenmang
Da sind noch mehr Kandidaten im Spiel oder?
Die Linke will einen Kandidaten präsentieren.
Die AfD auch.
Da es 15 verschiedene Gruppierung (Landesparlamente) in der Bundesversammlung geben wird, wird es auch noch weitere Kandidaten geben. Außerdem kann jeder der der Bundesversammlung angehört, einen Kandidaten vorschlagen, wenn dieser damit einverstanden ist.

Aber eine ernst zu nehmende Wahl wird das ja nicht mehr. Die Leute werden vorgeführt, über den einen oder anderen wird dann vielleicht in den Medien auch diskutiert.

Es soll ja auch schon mal Präsidenten gegeben haben, die erst im dritten Wahlgang mit nur relativer Mehrheit gewählt wurden.

Aber diesmal gekungelt: Man könnte den Spuk lassen und Herrn Steinmeier einfach seinen Eid sprechen lassen und gut ist. Ein bisschen DDR irgendwie.