Deutsche Leitkultur Unhöflichkeit?

beren

Well-Known Member
29 März 2015
14.423
9.532
113
Mein Bio LK Lehrer sagte mal so was ähnliches wie:

"Die Höflichkeit ist, wie das Öl in einem Uhrwerk, für eine Gesellschaft, für das miteinander Leben, wichtig. "

Hab den genauen Wortlaut nicht mehr in Erinnerung.
 

sommersonne

Well-Known Member
19 März 2017
16.056
15.011
113
Leipzig
Der Autorin ging es meines Wissens nach um Umgangsformen des Täglichen Miteinanders.

Gesetze sind Rechtsnormen die menschliches Verhalten regeln, Fehlverhalten ahnden und damit sind keine Umgangsformen gemeint.

Aber den Pegida Rentnern musst gestern einer von Platznehmen aus Leipzig auch erklären, dass Sonntags in der Regel arbeitsfrei ist und das sogar gesetzlich geregelt ist. Nachdem sie angepöbelt wurden, sie sollen gefälligst arbeiten gehen.
Kommen wir jetzt vom Hölzchen aufs Stöckchen nur damit ich nur ja nicht ansatzweise recht habe?
 

Msane

Well-Known Member
25 März 2010
6.531
6.256
113
Die Autorin geht das Thema so richtig typisch deutsch an, eine weit verbreitete Eigenschaft der Deutschen ist nämlich sich selbst sehr negativ zu sehen und ausländische Dinge zu romantisieren.
Okay ganz unrecht hat sie da nicht, Deutsche kommen oft ziemlich hölzern rüber aber sie verwechselt da deutsche förmliche Distanz mit Unfreundlichkeit.

Man sollte die positiven Seiten betrachten, wenn ein Deutscher zu einem etwas freundliches sagt dann meint er es in der Regel wirklich so und macht einem keinen vor.
Die Distanz zu fremden Leuten macht den Umgang viel leichter, ich weiß das dieses in vielen Kulturen typische nach Hause einladen für viele Leute auch eine Last ist.
Alles dreht sich nur darum das die Tage Gäste kommen, man stürzt sich in Unkosten, verplant das ganze Wochenende und mit Freundlichkeit hat das auch wenig zu tun, es geht in erster Linie darum das man selbst gut dasteht.
Dann folgt auch noch die verpflichtende Gegeneinladung...


.
 

beren

Well-Known Member
29 März 2015
14.423
9.532
113
Die Autorin geht das Thema so richtig typisch deutsch an, eine weit verbreitete Eigenschaft der Deutschen ist nämlich sich selbst sehr negativ zu sehen und ausländische Dinge zu romantisieren.
Okay ganz unrecht hat sie da nicht, Deutsche kommen oft ziemlich hölzern rüber aber sie verwechselt da deutsche förmliche Distanz mit Unfreundlichkeit.

Man sollte die positiven Seiten betrachten, wenn ein Deutscher zu einem etwas freundliches sagt dann meint er es in der Regel wirklich so und macht einem keinen vor.
Die Distanz zu fremden Leuten macht den Umgang viel leichter, ich weiß das dieses in vielen Kulturen typische nach Hause einladen für viele Leute auch eine Last ist.
Alles dreht sich nur darum das die Tage Gäste kommen, man stürzt sich in Unkosten, verplant das ganze Wochenende und mit Freundlichkeit hat das auch wenig zu tun, es geht in erster Linie darum das man selbst gut dasteht.
Dann folgt auch noch die verpflichtende Gegeneinladung...


.


Warum liken das nur die "Deutschen"?
 
  • Like
Reactions: EnRetard