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GülPembe
Guest
Hallo liebes Forum
Ich bin über einen sehr interessanten Artikel gestossen. er handelt sich über borout, eine Krankheit welche das Gegenteil von Burnout ist. D.h. die Arbeitnehmer sind absolut unterfordert, dürfen nur einfache, sehr schnell zu erledigende Arbeiten ausführen, haben grosses Desinteresse für Ihren Job übrig.
Hier ein Auszug aus Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diagnose_Boreout
Grundelemente
Unterforderung: Einerseits kann ein Arbeitnehmer quantitativ unterfordert sein: Er bekommt nicht genug Arbeit. Andererseits kann er qualitativ unterfordert sein: In diesem Fall bekommt er nicht genug spannende und herausfordernde Arbeit (wenn er zum Beispiel nur die einfachsten Dinge erledigen darf, also für seine Stelle überqualifiziert ist). Unterforderung beschreibt also das Gefühl, mehr leisten zu können, als von einem gefordert wird.
Desinteresse: Beim Desinteresse steht die fehlende Identifikation entweder mit dem Unternehmen oder mit der Industrie, in der man tätig ist, im Vordergrund. Man verliert das Interesse an seinen Aufgaben. Die Aufgaben und die Probleme des Unternehmens werden für den Arbeitnehmer völlig irrelevant, sie sind ihm gleichgültig.
Langeweile: Bei der Langeweile geht es um Lustlosigkeit und um einen Zustand der Ratlosigkeit, bis hin zur Verzweiflung, weil man nicht weiß, was man tun soll, weil es nichts zu tun gibt.
Boreoutstrategien
Die im Buch beschriebenen Boreoutstrategien sollen helfen, bei der Arbeit beschäftigt und ausgelastet zu wirken, denn während jemand, der unter Burnout leidet, tatsächlich belastenden Stress erlebt, täuschen unterforderte Arbeitnehmer dies nur vor. Die Strategien haben folgende Ziele:
Die Dokumentenstrategie: Der Arbeitnehmer sitzt vor seinem Computer, starrt in den Bildschirm und plant z. B. seine nächsten Ferien. Kommt der Chef vorbei, wechselt er einfach die Bildschirmansicht mit einem einfachen Tastenbefehl auf ein geschäftliches Dokument.
Die Komprimierungsstrategie: Bei dieser Strategie versucht der Mitarbeiter, eine ihm übertragene Aufgabe so schnell wie möglich zu erledigen. Ist er fertig, kommuniziert er dies jedoch nicht, sondern nutzt die gewonnene freie Zeit für private Dinge. Der Chef denkt weiterhin, er sei mit der Aufgabe völlig ausgelastet.
Die Lärmstrategie: Wenn der Arbeitnehmer merkt, dass er wieder einmal ein Lebenszeichen von sich geben sollte, öffnet er eine E-Mail und tippt wahllos auf seiner Tastatur umher. Das macht Lärm und hinterlässt den Eindruck, man sei fleißig am Arbeiten.
Wie sieht es bei euch aus mit Boreout? Kommt euch dies bekannt vor?
LG
Ich bin über einen sehr interessanten Artikel gestossen. er handelt sich über borout, eine Krankheit welche das Gegenteil von Burnout ist. D.h. die Arbeitnehmer sind absolut unterfordert, dürfen nur einfache, sehr schnell zu erledigende Arbeiten ausführen, haben grosses Desinteresse für Ihren Job übrig.
Hier ein Auszug aus Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diagnose_Boreout
Grundelemente
Unterforderung: Einerseits kann ein Arbeitnehmer quantitativ unterfordert sein: Er bekommt nicht genug Arbeit. Andererseits kann er qualitativ unterfordert sein: In diesem Fall bekommt er nicht genug spannende und herausfordernde Arbeit (wenn er zum Beispiel nur die einfachsten Dinge erledigen darf, also für seine Stelle überqualifiziert ist). Unterforderung beschreibt also das Gefühl, mehr leisten zu können, als von einem gefordert wird.
Desinteresse: Beim Desinteresse steht die fehlende Identifikation entweder mit dem Unternehmen oder mit der Industrie, in der man tätig ist, im Vordergrund. Man verliert das Interesse an seinen Aufgaben. Die Aufgaben und die Probleme des Unternehmens werden für den Arbeitnehmer völlig irrelevant, sie sind ihm gleichgültig.
Langeweile: Bei der Langeweile geht es um Lustlosigkeit und um einen Zustand der Ratlosigkeit, bis hin zur Verzweiflung, weil man nicht weiß, was man tun soll, weil es nichts zu tun gibt.
Boreoutstrategien
Die im Buch beschriebenen Boreoutstrategien sollen helfen, bei der Arbeit beschäftigt und ausgelastet zu wirken, denn während jemand, der unter Burnout leidet, tatsächlich belastenden Stress erlebt, täuschen unterforderte Arbeitnehmer dies nur vor. Die Strategien haben folgende Ziele:
- sich zusätzliche Arbeit vom Leibe zu halten
- zu freier Zeit für sich selber am Arbeitsplatz zu kommen
- den Job nicht zu verlieren.
Die Dokumentenstrategie: Der Arbeitnehmer sitzt vor seinem Computer, starrt in den Bildschirm und plant z. B. seine nächsten Ferien. Kommt der Chef vorbei, wechselt er einfach die Bildschirmansicht mit einem einfachen Tastenbefehl auf ein geschäftliches Dokument.
Die Komprimierungsstrategie: Bei dieser Strategie versucht der Mitarbeiter, eine ihm übertragene Aufgabe so schnell wie möglich zu erledigen. Ist er fertig, kommuniziert er dies jedoch nicht, sondern nutzt die gewonnene freie Zeit für private Dinge. Der Chef denkt weiterhin, er sei mit der Aufgabe völlig ausgelastet.
Die Lärmstrategie: Wenn der Arbeitnehmer merkt, dass er wieder einmal ein Lebenszeichen von sich geben sollte, öffnet er eine E-Mail und tippt wahllos auf seiner Tastatur umher. Das macht Lärm und hinterlässt den Eindruck, man sei fleißig am Arbeiten.
Wie sieht es bei euch aus mit Boreout? Kommt euch dies bekannt vor?
LG