die einsame insel

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~FiNi~

Guest
gestern abend, rtl (glaube ich)..

ein kurzer bericht über einen 69 jährigen australier..der mal mehrfacher millionär war, familie und co..
dann pleite ging, die frau hat ihn verlassen, etc..

dann stieg er aus..

machte nen mietvertrag mit der regierung und zog auf eine abgelegene insel..
anfangs mit frau, später dann alleine..bzw nur mit hund.

lebt hauptsächlich mit rohstoffen von der insel..wie strandholz fürs feuer..kokusnüsse, austern, fisch...
aber hat sich auch eine halbwegs passende hütte gezimmert, mit telefon und laptop..



ist mopsfidel, glücklich und natürlich zu seinem leidwesen etwas einsam..

( wäre er nicht 69 ....könnte das ein typ sein der mich anzieht..)


aber ich habe auch einen höllischen respekt, vor so einem einsamen leben..da muss man irre stark sein...


was denkt ihr?..ist es ein traum, oder ein alptraum so zu leben?
 
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Laledevri

Guest
AW: die einsame insel

was denkt ihr?..ist es ein traum, oder ein alptraum so zu leben?

Für mich wäre das nichts, wenn der Kontakt zur Aussenwelt nur auf das Internet beschränkt wäre. Aber Aussteiger, Aussiedler und Eremiten gab es ja schon zu allen Zeiten. Wenn der Mann so seinen Frieden hat, ist es ok.

Lebenskonzepte sind unterschiedlich. Manche ertragen die Großstadt nicht, andere gehen auf dem Land ein. Wenn das Leben einem jedoch die Möglichkeit gibt, sich mehr nach Richtung persönlicher Wohlfühlbiotop zu verändern, sollte man gnadenlos zuschlagen. Am Ende tut einem nämlich meist nur das leid, was man NICHT gemacht hat...
 
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Mein_Ingomann

Guest
AW: die einsame insel

Lebenskonzepte sind unterschiedlich. Manche ertragen die Großstadt nicht, andere gehen auf dem Land ein. Wenn das Leben einem jedoch die Möglichkeit gibt, sich mehr nach Richtung persönlicher Wohlfühlbiotop zu verändern, sollte man gnadenlos zuschlagen. Am Ende tut einem nämlich meist nur das leid, was man NICHT gemacht hat...

Interessante Gedankengänge zum Thema.

Man kann auch in der Großstadt stranden wie auf einer einsamen Insel. Und manchmal braucht man die vermeintliche "Einsam" - keit um die Vielfalt um sich herum wahrzunehmen.
 
L

Laledevri

Guest
AW: die einsame insel

Interessante Gedankengänge zum Thema.

Man kann auch in der Großstadt stranden wie auf einer einsamen Insel. Und manchmal braucht man die vermeintliche "Einsam" - keit um die Vielfalt um sich herum wahrzunehmen.

Da hast Du Recht. Während meiner Zeit in der Schweiz habe ich auf einem kleinen Dorf gelebt, Milch und Butter konnte man direkt vom Bauern nebenan beziehen, es war malerisch, es war schön. Aber ich habe mich gelangweilt. Jetzt lebe ich in einer der größten Städte der Welt, brauche manchmal den Rückzug in meine Wohnung, aber ich will jederzeit die Möglichkeit haben, ins pulsierende Leben eintauchen zu können. Vielleicht habe ich die Landerfahrung gebraucht, um zu wissen, dass die Metropole meins ist.
 

wasfuereinnarr

Active Member
AW: die einsame insel

Da hast Du Recht. Während meiner Zeit in der Schweiz habe ich auf einem kleinen Dorf gelebt, Milch und Butter konnte man direkt vom Bauern nebenan beziehen, es war malerisch, es war schön. Aber ich habe mich gelangweilt. Jetzt lebe ich in einer der größten Städte der Welt, brauche manchmal den Rückzug in meine Wohnung, aber ich will jederzeit die Möglichkeit haben, ins pulsierende Leben eintauchen zu können. Vielleicht habe ich die Landerfahrung gebraucht, um zu wissen, dass die Metropole meins ist.


Das ist eine Erfahrung, die ich unbestritten teilen kann, ansonsten muss ich auch Ingo recht geben, auch eine Millionenstadt kann wie eine einsame Insel sein.

Zum Thema, ich hätte keine Lust auf so ein Leben, ich muss mich jederzeit unter Leute begeben können, wenn ich das will.
 

Ottoman

Well-Known Member
AW: die einsame insel

gestern abend, rtl (glaube ich)..

ein kurzer bericht über einen 69 jährigen australier..der mal mehrfacher millionär war, familie und co..
dann pleite ging, die frau hat ihn verlassen, etc..

dann stieg er aus..

machte nen mietvertrag mit der regierung und zog auf eine abgelegene insel..
anfangs mit frau, später dann alleine..bzw nur mit hund.

lebt hauptsächlich mit rohstoffen von der insel..wie strandholz fürs feuer..kokusnüsse, austern, fisch...
aber hat sich auch eine halbwegs passende hütte gezimmert, mit telefon und laptop..



ist mopsfidel, glücklich und natürlich zu seinem leidwesen etwas einsam..

( wäre er nicht 69 ....könnte das ein typ sein der mich anzieht..)


aber ich habe auch einen höllischen respekt, vor so einem einsamen leben..da muss man irre stark sein...


was denkt ihr?..ist es ein traum, oder ein alptraum so zu leben?


69 klingt zumindest nicht nach Langeweile :roll:
 
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~FiNi~

Guest
AW: die einsame insel

69 klingt zumindest nicht nach Langeweile :roll:

du, ich glaube nicht im ansatz das dieser mann langweilig ist..der hat wohl so ziemlich alles erlebt ..ganz weit oben und dann vermeindlich ganz weit unten..
( wobei er das jetzige unten als das oben betrachtet ..)

und gut, die andere vorstellung, mit der 69 kann auch nicht unspannend sein..

aber der allererste gedanke war eher..
69? insel ohne arzt?..ne ne, das risiko ist zu groß das ich plötzlich alleine da hocke..und schwupps wäre es wieder langweilig ..;-)


der zweite gedanke aber auch der..wäre ich wirklich! für so ein leben geeignet?
teilweise mit sicherheit..über wochen, monate, eventuell auch ein paar jahre stelle ich mir das toll vor..
oder eben auch mit dem richtigen partner..

aber ab wann kommt der punkt wo dich die einsamkeit zu zweit anfängt aufzufressen??..
reichen zwei menschen aus..um glücklich zu sein?

kann man sich tatsächlich soviel geben/beibringen..ohne anstösse von aussen zu haben?

( gut, hat der mann teilweise..es kommen gelegentlich touris, ein promi war auch schon mal da und zum einkaufen des wichtigsten fährt er mit dem boot aufs festland..telefon und pc sind auch da....)

also mich reizt es immens, so ein leben mal zu versuchen..
 
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