Die Ukraine in der Krise

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Erdogan hat Glück, dass er Natopartner ist. Wenn man wollte, könnte man die Kurden gegen ihn in Stellung bringen im Namen der vereinigten kurdischen Republiken in Syrien und der Türkei.
Diese Kurden sind mit das Linkeste, was es international noch so gibt, die machen noch viel mit genossenschaftlichem Eigentum, geben dezentralen Strukturen den Vorzug vor grossen Konzernstrukturen etc. Die wird man schwerlich zum Erfolgsmodell und Vorbild aufbauen. Gerade mal so, daß sie Assad ärgern und Erdogan, aber dann muß auch gut sein.
 
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Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Diese Kurden sind mit das Linkeste, was es international noch so gibt, die machen noch viel mit genossenschaftlichem Eigentum, geben dezentralen Strukturen den Vorzug vor grossen Konzernstrukturen etc. Die wird man schwerlich zum Erfolgsmodell und Vorbild aufbauen. Gerade mal so, daß sie Assad ärgern und Erdogan, aber dann muß auch gut sein.
Warum Erdogan gerade jetzt die Kurden in Syrien angreift, hängt vermutlich mit der militärischen Schwächung Assads zusammen. Die Russen kommen schon in der Ukraine ihren militärischen Aufgaben nicht so recht nach, weshalb davon auszugehen ist, dass für Assad nicht wie gewohnt genug "Material" zur Verfügung gestellt werden kann. Das bringt die Kurden in bessere Position, was Erdogan natürlich verhindern muss, und sei es jenseits des türkischen Territoriums. Damit macht er sich zum Verbündeten Assads und der Russen. Nicht zuletzt darum wurde er von der EU und Biden gewarnt, die beide noch eine schützende Hand über Erdogan halten - als wichtigem Natopartner.
 
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sommersonne

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19 März 2017
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Die Russen kommen schon in der Ukraine ihren militärischen Aufgaben nicht so recht nach,
Beziehungsweise verhalten sie sich immer schlimmer. Vergewaltigungen durch russische Soldaten nehmen zu. Oft werden die Menschen hinterher ermordet. Sie bombardieren zivile Ziele, was ist ihnen egal. Auch Schulen, Krankenhäuser, nicht nur Anlagen für Strom, Heizung und Wasser.

Sie kämpfen feige und ehrlos. Sie machen alle Russen auf Jahrzehnte zu gewissenlosen Feiglingen und Menschen ohne Ehre.

 

Bintje

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5 Mai 2018
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Treppe, nicht Fenster? Das ist ja mal eine Variante. ; ) Ansonsten enthält der Text zwar einiges an Details, darunter Entwürdigendes, liest sich ansonsten aber so, als werde hauptsächlich gerüchtelt. Wobei eine Steißbein-Prellung nach Treppensturz nicht ungewöhnlich ist. Vor allem schmerzhaft.
Kann mir nicht helfen, mein Mitgefühl hält sich in Grenzen. ;)

Und ja, ich denke, Du hast recht: Der Ukraine würde es wahrscheinlich nichts bringen, wenn er durch einen anderen ersetzt würde. Zu viele Hardliner.
 

sommersonne

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19 März 2017
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Es wird ja schon lange gemunkelt. Von zitternden blauen Händen bis zu neuerdings zitternden Beinen.
Ich habe kein Mitleid mit ihm. Er wird auch garantiert nicht die Krankheitsvariante nehmen, denn solche Menschen wissen nie wann man aufhören sollte. Für sie ist Macht das Wichtigste im Leben.

Schoigu wird ja manchmal als Nachfolger benannt. Wer weiß ob das auch nur ein Gerücht ist.
 

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Beziehungsweise verhalten sie sich immer schlimmer. Vergewaltigungen durch russische Soldaten nehmen zu. Oft werden die Menschen hinterher ermordet. Sie bombardieren zivile Ziele, was ist ihnen egal. Auch Schulen, Krankenhäuser, nicht nur Anlagen für Strom, Heizung und Wasser.

Sie kämpfen feige und ehrlos. Sie machen alle Russen auf Jahrzehnte zu gewissenlosen Feiglingen und Menschen ohne Ehre.

Ich las, dass Vergewaltigungen inzwischen als Kriegswaffe eingesetzt, d. h. für mich, nicht nur geduldet, sondern wohl auch befohlen werden.
Zugleich geht den Russen "das Material" aus, jedenfalls wird laut britischer Dienste weniger gebombt. Genau deshalb muss man die Zivilbevölkerung anders disziplinieren, wenn das Bombardement nicht ausreicht, den Widerstand zu brechen. Der Preisdeckel wird ein übriges tun, um den russischen Nachschub in die Ukraine zu verlangsamen, während der Nachschub aus dem Westen ungebrochen ist.
Baerbock sagte zu Anfang des Kriegs Richtung Kreml: Die Auswirkungen des russischen Überfalls auf die Ukraine würden für Russland fürchterlich sein. Ich fragte mich damals, woher sie ihr Selbstbewusstsein nimmt. Sie hatte es. Selinkyj hatte es auch von Anfang an. Ich glaube, dass die Russen an keiner Stelle mit dem politischen Selbstbewusstsein dieser Newbies gerechnet haben. Und auch nicht mit dem "Ringtausch".
 
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