Flüchtlingskrise

Msane

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25 März 2010
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Die nächsten Jahre werden wir große Wohlstandsverluste sehen, ich vermute
das die örtliche Politik soziale Verwerfungen fürchtet und das aufziehende Problem
nicht auch noch durch den Zuzug von Flüchtlingen verschärfen will.


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EnRetard

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19 Februar 2017
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Köln glaube ich sofort, für Wuppertal gilt das nicht. Wie gesagt, wir haben zu Flüchtlingsunterkünften hergerichtete Schulen, die könnte man schnell wieder aufmachen. Da ist irgend eine Absicht hinter. Die Ukrainer können sich ihre Aufenthaltsorte aussuchen, und nachdem wir 2015/16 wirklich Ausserordentliches geleistet haben für lauwarmen Händedruck, scheint sich Wuppertal diesmal bewußt unattraktiv zu machen. Aber bloße Vermutung, ich habe keine Ahnung.
und das mit eurem grünen OB? Schande
 
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Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Sozial- und Integrationsdezernate sind noch fest in sozialdemokratischer Hand. Ich weiß wie gesagt nicht, was sie sich dabei denken. Und ob ich das für falsch, gar für verwerflich halten soll. Irgend eine Absicht steckt dahinter, daß wir auch anders können, hat Wuppertal unter Beweis gestellt. Vielleicht ist das einfach auch der Gedanke. Wir sind arm genug, sollen diesmal mal die anderen machen.
 

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Der Bund hat zugesagt, sich um die Organisation zu kümmern, dass also nicht alle Ukrainer dorthin strömen, wo seit Jahrzehnten schon viele leben. Ob das Sinn macht mit Blick auf die zügige Integration von Fachkräften, stelle ich in Frage. Dort, wo es bereits eine community gibt, sind die Hilfestellungen - und vor allem auch die nachbarschaftlichen Dolmetscher - zahlreicher, um sich durchs Gewühl der Formblätter zu arbeiten.
Das größte Problem der Integration sehe ich in der eingeschränkten Bewegungsfreiheit der Flüchtlinge, die ihnen auch den Zugang zum regulären Arbeitsmarkt verweigert. Das gilt für die ukrainischen Flüchtlinge wie für alle anderen.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Der Bund hat zugesagt, sich um die Organisation zu kümmern, dass also nicht alle Ukrainer dorthin strömen, wo seit Jahrzehnten schon viele leben.
Das wird er nur bedingt können. Denn:
Das gilt für die ukrainischen Flüchtlinge wie für alle anderen.
Eben nicht! Die Ukrainer sind nicht hier mit Flüchtlingsstatus, also etwa Residenzpflicht, sondern mit Touristenvisum, dessen Sinn gerade Mobilität ist.