Geld verdirbt den Charakter???

AW: Geld verdirbt den Charakter???

el doctore sithnoppe :lol: :lol:
 
AW: Geld verdirbt den Charakter???

Ich finde auch, dass man unterscheiden muss, ob jemand im Reichtum geboren ist, sich jemand Reichtum erarbeitet hat oder ob man zufällig an viel Geld gekommen ist.

Mein Vater und meine Mutter beispielsweise kommen beide aus einer Arbeiterfamilie. Beide haben sich von Kindesbeinen an auf gut Deutsch den Arsch aufgerissen um etwas zu erreichen. Das haben sie auch geschafft, auch wenn letzten Endes das Familienleben darunter gelitten hat und meine Eltern sich später getrennt haben.

Sowohl meinen Vater und auch meine Mutter würde ich als vermögend bezeichnen, aber - und das ist das was zählt - meiner Schwester und mir wurde klargemacht, dass man sich Geld und Reichtum erarbeiten muss und es uns nicht in die Wiege gelegt wird.
Ja, wir haben viel bekommen, haben viel von der Welt gesehen und mit Sicherheit werden wir uns nie Gedanken machen müssen, ob wir uns morgen noch die Wurst auf dem Brot leisten können, aber nichtsdestotrotz lege ich für meinen Teil großen Wert darauf, mein eigenes Brot zu verdienen und unabhängig zu sein.

Geld hat unseren Charakter nicht verdorben (sagen zumindest die Freunde, die ich mitunter seit 27 Jahren an meiner Seite habe) und ich würde behaupten, immun dagegen zu sein.
 
AW: Geld verdirbt den Charakter???

Ich finde auch, dass man unterscheiden muss, ob jemand im Reichtum geboren ist, sich jemand Reichtum erarbeitet hat oder ob man zufällig an viel Geld gekommen ist.

Mein Vater und meine Mutter beispielsweise kommen beide aus einer Arbeiterfamilie. Beide haben sich von Kindesbeinen an auf gut Deutsch den Arsch aufgerissen um etwas zu erreichen. Das haben sie auch geschafft, auch wenn letzten Endes das Familienleben darunter gelitten hat und meine Eltern sich später getrennt haben.

Sowohl meinen Vater und auch meine Mutter würde ich als vermögend bezeichnen, aber - und das ist das was zählt - meiner Schwester und mir wurde klargemacht, dass man sich Geld und Reichtum erarbeiten muss und es uns nicht in die Wiege gelegt wird.
Ja, wir haben viel bekommen, haben viel von der Welt gesehen und mit Sicherheit werden wir uns nie Gedanken machen müssen, ob wir uns morgen noch die Wurst auf dem Brot leisten können, aber nichtsdestotrotz lege ich für meinen Teil großen Wert darauf, mein eigenes Brot zu verdienen und unabhängig zu sein.

Geld hat unseren Charakter nicht verdorben (sagen zumindest die Freunde, die ich mitunter seit 27 Jahren an meiner Seite habe) und ich würde behaupten, immun dagegen zu sein.

Genauso ist es bei mir auch gewesen. Mein Vater ist früh verstorben und meine Mutter hat alles getan, damit es meiner -schwester und mir an nichts fehlte. Ich habe und mache es meinen Kindern ebenfalls klar, dass man nicht erwarten kann, dass einem das Geld in den Schoßfällt. Meine Tochter wird, wenn sie anfängt zu studieren auch schauen müssen, dass sie sich noch was dazu verdient. Ebenso meine ältere Tochter. Sie erwarten es aber auch gar nicht, dass sie da groß unterstützt werden, obwohl ich da schon bereit bin, wenn ich sehe, dass was fehlt.
 
AW: Geld verdirbt den Charakter???

ECHT?
die meisten die ich kenne BESTEHEN darauf mit ihrem titel angesprochen zu werden.
wie schon oben erwähnt, sogar ihre weibchen, denen der titel gar nicht zusteht.

Das ist doch recht veraltet. Ich hatte schon viel mit Professoren und auch Doktoren zu tun und alle ließen sich - außer natürlich in Briefen - mit "Herr Sowieso" ansprechen. Manche gucken anfangs etwas indigniert, gewöhnen sich dann aber schnell dran.
 
AW: Geld verdirbt den Charakter???

Hallo Simone,

Respekt, auch an deine Eltern, das sie Ihren Reichtum nicht so raushängen .
Ich habe da andere Erfahrungen mit " Neureichen " gemacht, die sich ihr Geld selbst erarbeitet haben. Die meisten hängen das raus, und schauen immer von oben herab . Ich erlebe das oft in der Klinik , in der ich arbeite.
 
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