Ich finde auch, dass man unterscheiden muss, ob jemand im Reichtum geboren ist, sich jemand Reichtum erarbeitet hat oder ob man zufällig an viel Geld gekommen ist.
Mein Vater und meine Mutter beispielsweise kommen beide aus einer Arbeiterfamilie. Beide haben sich von Kindesbeinen an auf gut Deutsch den Arsch aufgerissen um etwas zu erreichen. Das haben sie auch geschafft, auch wenn letzten Endes das Familienleben darunter gelitten hat und meine Eltern sich später getrennt haben.
Sowohl meinen Vater und auch meine Mutter würde ich als vermögend bezeichnen, aber - und das ist das was zählt - meiner Schwester und mir wurde klargemacht, dass man sich Geld und Reichtum erarbeiten muss und es uns nicht in die Wiege gelegt wird.
Ja, wir haben viel bekommen, haben viel von der Welt gesehen und mit Sicherheit werden wir uns nie Gedanken machen müssen, ob wir uns morgen noch die Wurst auf dem Brot leisten können, aber nichtsdestotrotz lege ich für meinen Teil großen Wert darauf, mein eigenes Brot zu verdienen und unabhängig zu sein.
Geld hat unseren Charakter nicht verdorben (sagen zumindest die Freunde, die ich mitunter seit 27 Jahren an meiner Seite habe) und ich würde behaupten, immun dagegen zu sein.