AW: geschützte berufe
es gibt so ein paar berufe, die leider nicht geschützt sind.
dazu zählt zum beispiel auch der musikerberuf, incl. der des musikpädagogen.
spätestens seit dem superstar wissen wir, dass sich jede niete auf die bühne stellen und sich als musiker ausgeben kann.
noch ärgerlicher finde ich es aber für alle kollegen, die unterrichten. da kann jeder krauterer aus dem blasmusikverein kommen und mit seinen schrägen tönen kindern den spass am instrument fürs leben austreiben, das ganze noch zum dumpingpreis. ganz beliebt auch trude normalhausfrau, die sich als blockflöten-, gitarren- oder keyboardlehrerin versucht. leider können die meisten menschen nicht differenzieren zwischen jemand, der eine richtige berufsausbildung hat oder das ganze als freizeitvergnügen betreibt. mit fatalen folgen für die profis: "wie sie wollen 30 euro für die stunde? beim geschaftlhuber koschd das nur 5 euro"...
türschilder gibt es auch. der tonkünstlerverband als interessenvertretung gibt die auf wunsch raus...vorraussetzung, um dort überhaupt aufgenommen zu werden, ist die vorlage eines diplomes...