Gestatten, Willi Potter...

  • Ersteller des Themas Jülide
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AW: Gestatten, Willi Potter...

es gab in der vergangenheit schon mehrere prozesse wegen plagiatsvorwürfen gegen frau rowling. bisher waren es verschiedene autoren, die figuren und charaktere und namen , die in harry potter auftauchen, wiedererkannt haben. bloomsbury ist ein recht großer und bekannter verlag- in der regel unterliegen die antragssteller dem verlag , was ich in teilen der vorwürfe nicht immer gutheissen kann. man kann nicht, wie brecht zum beispiel einfach sagen: es ist eben meine künstlerische freiheit . wenn man von jemandem eine idee gut findet , sollte man dem ideengeber auch entsprechend honorieren.

brecht wurde auch des plagiats bezichtigt. der kaukasische kreidekreis den gabs schon mal als nathan , der weise - von lessing
und der gute mensch von sezuan ist eine alte chinesiche parabel aus grauen urzeiten...:lol:
bekanntester plagiatsprozess: claire goll-paul celan....
alexander wolkow hat mit dem zauberer der smaragdenstadt gut bei alice im wunderland gegründelt:lol: und die groschenromanschriftsteller schreiben auch immer voneinander ab:lol:
 
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Dem Herrn der Ringe folgten in der Fantasyliteratur ungezählte Varianten- zum Teil fast identische Geschichten.
 
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"'Willy the Wizard' ist ein Büchlein ohne viel Substanz, das gerade einmal 36 Seiten umfasst und nur in sehr kleiner Auflage erschienen ist",
sagt der Verlag.

Da kann die Rowling nicht allzuviel abgekupfert haben.
Der Vorwurf und vor allem die Millionenforderung - klingt schon ein bisschen lächerlich.
 
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alexander wolkow hat mit dem zauberer der smaragdenstadt gut bei alice im wunderland gegründelt:lol:

Sorry, wenn ich das mal so etwas zusammenkürze. Er hat daraus aber auch nie ein Geheimnis gemacht (auch der Plot ist ja in Kansas und die Familie amerikanisch). Und man konnte immerhin auf jedem Buch eine enstprechende Homage an Lyman Frank Baum lesen:lol:.

Und dies war ja immerhin Anlass für etliche weitere wundervolle Bücher, die wohl dann (hoffentlich) seiner eigenen Fantasie entsprungen sein dürften.

Auch hier bei Rowling, selbst wenn die Grundidee mit dem Jungen, der irgendwann mit seiner Außergewöhnlichkeit konfrontiert wird, abgekupfert sein sollte. Wie will man diesen Ideenanteil und vor allem dessen Wert am Gesamtwerk bemessen, wenn aus dem Grundkonzept heraus dann sieben Bücher teils nicht unbedeutenden Umfangs entstanden? Schwierig, meiner Meinung nach.

LG
 
AW: Gestatten, Willi Potter...

Sorry, wenn ich das mal so etwas zusammenkürze. Er hat daraus aber auch nie ein Geheimnis gemacht (auch der Plot ist ja in Kansas und die Familie amerikanisch). Und man konnte immerhin auf jedem Buch eine enstprechende Homage an Lyman Frank Baum lesen:lol:.

Und dies war ja immerhin Anlass für etliche weitere wundervolle Bücher, die wohl dann (hoffentlich) seiner eigenen Fantasie entsprungen sein dürften.

Auch hier bei Rowling, selbst wenn die Grundidee mit dem Jungen, der irgendwann mit seiner Außergewöhnlichkeit konfrontiert wird, abgekupfert sein sollte. Wie will man diesen Ideenanteil und vor allem dessen Wert am Gesamtwerk bemessen, wenn aus dem Grundkonzept heraus dann sieben Bücher teils nicht unbedeutenden Umfangs entstanden? Schwierig, meiner Meinung nach.

LG

eben....und auf diese ideenvielfalt weisen ja die autoren hin. aber das ok zu einer adaption des zauberers von oz musste sich auch wolkow einholen. deshalb wurde er auch nicht wegen plagiats seiner ersten bände nicht belangt. (ich liebe sie und habe sie alle!!!! :lol:-damals war das "bückware")
 
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