"Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

Lady Yumus

Well-Known Member
Merhaba ihr Lieben,

wenn ich mich hier so durch die Geschichten und Schicksale mancher Forumsmitglieder lese, stelle ich fest, dass es einige gibt, die zwangsweise von ihrem Canim getrennt sind.
Jeder hat seine eigene Geschichte und spricht meist in seinem persönlichen Thread darüber.
Aber einen "Leidensgenossen-Thread" gibt es meiner Meinung nach noch nicht, in dem man sich gegenseitig austauschen, Tipps geben, trösten und Mut zu sprechen kann, um diese schwere Situation leichter zu bewältigen.


Woher nehmt ihr z.B. die Kraft stark und zuversichtlich zu sein und vor allem zu bleiben? oder

Was unternehmt ihr gegen die unendliche Sehnsucht nach dem anderen? oder

Wie ertragt ihr das Warten aufs Wiedersehen am besten?
oder

Wie überwindet ihr Phasen der schieren Verzweiflung und des schon Aufgebenwollens?


Die Fragen klingen jetzt alle ziemlich deprimierend, das muss ich zugeben.
Dabei soll dieser Thread eigentlich Mut machen, aber leider befinde ich mich momentan in einer höchst akuten Vermissensphase, die körperlich und seelisch unheimlich doll schmerzt...

:cry: Bitte heitert mich ein wenig auf! Mein Schatz fehlt mir so sehr :cry:

Eure Lady Yumus
 

mariele1011

Member
AW: "Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

Mal mein Tip.
gegen den Trennungsschmerz und gegen das Aufgeben wollen ist, sich mit Leidensgenossen auszutauschen und seine eigene Geschichte aufzuschreiben.
Das hilft mir sehr und diesen Tip bekam ich von einer Leidensgenossin von uns.
Und dieser Tip hat mir bis jetzt am meisten geholfen.
Ich denke dabei immer an die schönen Stunden und kann mich dann daran erinnern, aber auch die schlimmen Stunden.
Und was ich gelernt habe versuche, daß was D gerade durchmachst nie einem zu verdeutlichen der noch nie eine Fernbeziehung hatte, das geht schief.
So das ist es erst mal von mir.
Liebe Grüsse
Mariele
 
S

semeyale

Guest
AW: "Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

Als erstes muss ich mal sagen, dass dieser Thread eine gute Idee ist und ich hoffe, dass er nicht nur Dir liebe Yumus, sondern allen Leidensgenossinnen Mut und Kraft gibt.

Ich selber habe die letzten 2 Jahre und 7 Monate solch eine Fernbeziehung duchlebt, mit all ihren guten und schlechten Seiten. Und ich kann sagen, dass es definitiv nicht einfach ist. Aber nun habe ich es ja erstmal geschafft und werde ein "Probejahr" bei askim verbringen.

Ich krame mal all meine Erinnerungen und Gefühle der letzten Jahre raus und versuche Deine Fragen zu beantworten.

Woher nehmt ihr z.B. die Kraft stark und zuversichtlich zu sein und vor allem zu bleiben?

Diese Antwort kann ich eigentlich sehr kurz fassen: Aus meiner Liebe zu ihm und dem Wissen, dass er mich genauso stark liebt. Aber um Dir/Euch Mut und Kraft zu geben möchte ich die Antwort ergänzen.

Stärke und Zuversicht nimmt man nicht nur aus der Liebe zueinander, sondern auch aus schönen Erinnerungen. Wenn ich mich an unseren ersten Kuss erinnere, dann weiß ich, dass ich alles dafür tun möchte noch Millionen Küsse mit ihm auszutauschen.

Zuversicht hat aber auch etwas mit Hoffnung zutun und ich bin halt jemand, der die Hoffnung nie ganz aufgeben kann. Trotz aller Schwierigkeiten und Probleme ist mein Glaube an die Liebe zu stark. Wir alle sollten mehr daran glauben, dass wir mehr Kraft in uns haben, als wir vermuten.

Was unternehmt ihr gegen die unendliche Sehnsucht nach dem anderen?

Als erstes die üblichen Dinge wie miteinander chatten mit Kamera, SMS, telefonieren, Emails und Briefe. Und dann noch Dinge, ganz für mich persönlich wie zum Beispiel ein sehr ausführliches Fotoalbum von unseren gemeinsamen Bildern anfertigen, Gedichte schreiben, die meine Sehnsucht ausdrücken und vorallem genügend Fotos von ihm immer griffbereit haben. Aber auch Zukunftspläne schmieden hilft, zu wissen, dass es irgendwann anders wird, dass es keine Fernbeziehung bleibt.

Wie ertragt ihr das Warten aufs Wiedersehen am besten?

Ich konnte es immer am besten ertragen, wenn ich den nächsten Flug schon gebucht hatte. Dann konnte ich die Tage zählen bis ich ihn wiedersehe. Ansonsten muss man einfach versuchen sein eigenes Leben so gut es geht alleine zu leben. Man kann den anderen in Telefonaten etc. daran teilhaben lassen. Es ging mir immer sehr gut, wenn er mir abends seinen Tag geschildert hat und ich gemerkt habe, dass er "normal" lebt auch ohne mich. Dass wir uns vermissen wissen wir sowieso.

Wie überwindet ihr Phasen der schieren Verzweiflung und des schon Aufgebenwollens?

Weinen, weinen, weinen und sich von diesen Gedanken befreien. Ob es bei tt ist oder bei guten Freunden, auf jeden Fall muss man in solchen Momenten mit Menschen reden, die einen verstehen und einen in den Arm nehmen. Diese Phasen gehen dann von ganz alleine vorbei, denn schließlich liebt man. Wer meine Geschichte kennt, der weiß, dass mein askim sich in solch einer Phase befand und sich gegen mich entschieden hat. Dennoch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben und im Endeffekt hat er erkannt, dass er einen Fehler gemacht hat. Wenn man wirklich liebt, dann überwindet man alle Phasen voller Sehnsucht, Verzweiflung, Trauer etc.

Aber ich denke das Wichtigste ist und bleibt immer mit dem Partner zu reden. Gedankenaustausch betreiben und auch über die negativen Gefühle zu sprechen. In einer Fernbeziehung ist Kommunikation einer der wichtigsten Teile.

Und Mut kann man sich auch bei all den positiv verlaufenen Geschichten hier bei tt holen. :wink: Zum Beispiel an meiner...
 

linayka

New Member
AW: "Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

Hallo,

Ich muss semeyale total recht geben...So mache ich es nämlich auch immer.
Egal wo ich hingehe, ich hab mindestens immer2 Fotos von meinem Mann mit dabei. und Abends wenn ich so dasitze und fühle mich traurig, alleine und so weiter, schaue ich mir die Fotos an von der Zeit als ich dieses Jhar bei Ihm war. Erinnere mich an den Spass den wir hatten als kleine Familie.
Und ich sage immer zu mir selbst, diese paar monate die wir warten müssen, sind nichts...denn auf uns wartet noch unser ganzes Leben wo wir zusammen sein können.

LG
Linayka
 

Lady Yumus

Well-Known Member
AW: "Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

und Abends wenn ich so dasitze und fühle mich traurig, alleine und so weiter, schaue ich mir die Fotos an von der Zeit als ich dieses Jhar bei Ihm war. Erinnere mich an den Spass den wir hatten als kleine Familie.

Das tue ich auch immer. Einerseits schenken diese Erinnerungen einem unheimlich viel Kraft, aber andererseits wird einem die Trennung und das Fehlen des anderen an seiner Seite noch schmerzlicher bewußt! Es kommt halt immer auf die jewelige "Tagesform" an. Ich denke aber, das bei mir noch alles ganz frisch ist. Bin erst seit 5 Tagen wieder hier und ohne ihn, daher überwiegt noch das Schmerz- dem Glücksgefühl!


Und ich sage immer zu mir selbst, diese paar monate die wir warten müssen, sind nichts...denn auf uns wartet noch unser ganzes Leben wo wir zusammen sein können.

Und wieder kann ich dir Recht geben. Wenn man spürt und weiß, dass man den Richtigen gefunden hat, mit dem man gemeinsam alt werden möchte und man noch ein ganzes gemeinsames Leben vor sich hat, sind ein "paar" Monate eigentlilch keine lange Zeit.


Fotos von uns trage ich auch immer bei mir und die Kette, die er mir geschenkt hat trage ich auch ständig. Wir treffen uns jeden Abend mind. 1-2 Std. bei Skype und erzählen wie unser jeweiliger Tag war, was wir gemacht haben und was am nächsten Tag geplant ist. Ausserdem haben wir Klingelzeichen auf dem Handy und klingeln uns mehrmals täglich an.
Ihr habt schon recht: in einer (Fern-)Beziehung ist Kommunikation und uneingeschränkte Offenheit und Ehrlichkeit unverzichtbar!

Ausserdem habe ich zum Einschlafen ein T-Shirt von ihm, dass er schön "eingeduftet" hat. Ich lege es auf meine Brust, wie eine Art kleine Kuscheldecke, dann fühle ich mich ihm ein Stückchen näher.
Er hingegen hat einen Mini-Teddybär von mir, der nach mir benannt ist. Der erste Teddy in seinem Leben! Er ist so klein, dass er ihn immer bei sich tragen kann in seiner Hosentasche..

Wir hatten noch ein Verbindungssymbol.. Wenn ich daran denke, steigen mir wieder die Tränen in die Augen! Wir hatten uns vor über 4 Monaten silberne Armkettchen gekauft, so eine Art Freundschaftsringe. Wir nahmen sie nie ab und trugen sie die ganze Zeit, die ich bei ihm war. Die Verschlüsse waren so eine Art "Mund" und wir drückten sie oft aufeinander, so als ob sich die Bändchen küssen würden.
In der Nacht vor meiner Abreise bekamen die Armbändchen noch eine wertvollere Bedeutung hinzu: sie wurden zu unseren "Verlobungsringen", da wir uns keine richtigen Ringe leisten konnten. Immer wenn wir uns ganz besonders doll alleine fühlen würden, sollten wir das Armband ansehen und ganz fest aneinander denken.
Und jetzt ratet was passiert ist am Tag meiner Abreise?! :cry:
Als ob die Trennung nach 3 gemeinsamen Monaten nicht schon schlimm genug gewesen wäre. Schweren Herzens trennten wir uns unter vielen Tränen am Flughafen... Als mein Bus mich zum Flieger fuhr, wurde mir schmerzlich bewußt, dass ich mich von nun an immer weiter von meinem Schatz entfernen würde... In diesem Moment vermisste ich ihn schon soo sehr -dabei waren wir erst seit ca. 15 Minuten getrennt!
Mit tränenüberströmtem Gesicht tastete ich im Bus nach meinem Armband, um mich ihm in diesem Moment trotzdem ein Stück näher zu fühlen. Und was musste ich feststellen, als ich danach tastete? Dort war NICHTS!!! Ich tastete in meinen Jackenärmel hinein und wischte mir die Tränen aus den Augen um klar sehen zu können. Mich traf der Schlag und ich spürte einen "Messerstich" in meinem Herzen: Das Armband -unserer Verlobungssymbol- war nicht mehr da!! Ich hatte es beim hastigen Jacke an- und ausziehen bei der Kontrolle verloren...
Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch niemals so traurig und einsam gefühlt...
Ich musste fast den ganzen Flug über heulen und tue es heute noch immer!! Es war zwar "nur" ein relativ preiswertes dünnes Silberarmband, aber für mich bedeutete es das kostbarste Schmuckstück der Welt...
(Eigentlich müsste dies alles unter "bin bir gece" stehen, aber da es gerade so aus mir raussprudelt und ich dort chronolgisch noch nciht so weit bin, musste ich meinem Herzen hier einfach Luft machen! Und ich merke, dass es gut tut es auf zu schreiben. Ich werde nachher in meinem "Büchlein" weiterschreiben habe ich mir vorgenommen.)
 

linayka

New Member
AW: "Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

hi,

So manche Sachen kommen mir irgendwie bekannt vor :)
Wie z.B. Das t-shirt....
Als ich in die Türkei bin mit meinem Sohn, hatte ich 2 Koffer. Aber als ich zurück nach Deutschland bin, hatte ich 3 Koffer ;)
Habe mir all seine Klamotten eingepackt die mir gefallen hatten damit ich mich hier in Deutschland "nicht so einsam vorkomme".
Schlafe jede Nacht mit einem seiner shirts.
Und das mit dem Armbändchen finde ich voll süß als Verlobungsringe zu symbolisieren...Aber es tut mir leid das du es vor lauter hecktik verloren hast...Fühl dich gedrückt von mir...
Und was für einen Wert es hat ist völlig egal, denn es ist ein Symbol von eurer Liebe.
Unser Ehering hat auch nicht sehr viel gekostet...Aber sind stolz darauf weil es für unsere Liebe steht. Da könnte es auch ein Ring aus einem Kaugummi automaten sein für 20 cent....


Liebe grüße
 
AW: "Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

Ein sehr schöner Thread.
Wir haben auch so unsere Symbole und Gewohnheiten. Morgens wenn ich aufwache ist das erste die guten morgen SMS. Tägliches Telefonieren gehört auch dazu.
Den Verlobungsring setze ich nie ab. Den zweiten Ring trage ich an meiner Kette.
Er hat von mir ein Kissen mit Aufschrift bekommen . Damit schläft er jeden Abend ein. Bei jeder Zigarette die er sich anzündet erinnert ihn das Zippo mit Gravur an mich.

Ich finde solche Dinge sehr wichtig in so schweren Zeiten. Es ist doch erstaunlich wieviel Energie man für die Liebe aufbringen kann.
 
S

Susi26

Guest
AW: "Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

@semeyale: es scheint sich in bestimmter Hinsicht nicht virl geändert haben, denn Du sprichts mir mal wieder aus vollem Herzen!

Mal sehen was ich zu den Fragen beitragen kann, zwar ist meine Fernbeziehung nun doch schon nicht ganz 2 Jahre her, aber die 4 Jahre werde ich wohl nie vergessen, weil sie nihct nur mich sondern auch unsere Beziehung sehr geprägt haben!

Woher nehmt ihr z.B. die Kraft stark und zuversichtlich zu sein und vor allem zu bleiben?

Wer sagt denn, dass man immer zuversichtlich ist oder es sein muss. Ich habe gezweifelt und das mehr als einmal! Anfangs brauchte ich die Zuversicht nicht, weil ich nie gedacht hätte, dass sich aus der Beziehung das entwickeln würde, was es am Ende hat!

Die Kraft, diese Beziehung aufrecht zu halten, habe ich am Ende immer aus dem Glauben an unsere Liebe geschöpft, aus der inneren Gewissheit, dass sich zwei Menschen getroffen haben, die trotz aller Schwierigkeiten zusammengehören und sich in vielen Dingen so ähnlen, als wären es Zwillinge.

Und vor allem habe ich die Kraft aus dem Wissen geschöpft, was für Schwierigkeiten und Probleme diese Beziehung durchgestanden hat, denn wer solche Phasen durchsteht, ohne daran zu zerbechen ist wirklich füreinander bestimmt!

Was unternehmt ihr gegen die unendliche Sehnsucht nach dem anderen?

Mmh, mein Patentrezept war, so schnell wie möglich wieder im Alltag hier anzukommen, denn nur das hat es mir und meinem Mann ermöglicht, neben der Beziehung ein Leben nahe der Realität zu führen.
Klar hat es vieles erleichtert, wenn ich wusste, wann wir uns das nächste mal sehen, aber darüber hinaus habe ich nie vergessen, dass ich hier ein Leben mit Pflichten habe!

Ach ja und die Sehnuscht wurde um so weniger, je sicherer ich mir meiner Gefühle und vor allem auch seiner war, den das hat eine Menge unbeantworter Fragen beantwortet.

Wie ertragt ihr das Warten aufs Wiedersehen am besten?

Das gleiche wie bei der vorherigen Frage, sein Leben hier leben und nicht nur den Erinnerungen nachhägen. Die Telefonate und kleinen Aufmerksamkeiten genießen ohne dabei Trauer zu empfinden.

Na ja und vor allem viel Ablenkung, am besten durch Arbeiten, damit man schnell wieder bei askim ist!

Wie überwindet ihr Phasen der schieren Verzweiflung und des schon Aufgebenwollens?

Die Traten bei mir meistens direkt nach meiner Rückkehr oder Streits auf. Im ersten fall hat mir mein Mann dann sehr geholfen durch lange Gespräche, vor allem über die gemeinsame Zukunft und wie diese sich verwirklich lässt!

Im zweiten Fall, hat es mir immer ganz gut getan, die Wut rauszulassen, sei es durch weinen oder andere Möglichkeiten seinen Aggressionen Luft zu machen.

Aber wie gesagt, jeder geht mit so einer Situation anders um, den wir und vor allem die Beziehungen, die wir führen, sind doch sehr individuell.

LG
 

*finni*

New Member
AW: "Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

hallo liebe "lady yumus "


ja.....du steckst natürlich grad in der ganz schlimmen phase....
wenn man grad erst zurück ist und sich noch gar nicht richtig damit abfinden kann , dass man nun wieder getrennt ist...und überall noch der geruch vom anderen in der nase steckt und und und...:roll:

ach ja ...da gehts mir persönlich auch immer am schlechtesten...

bin nun auch erst seit 8 tagen von meinem schatz zurück aber es geht langsam wieder....und finde mich wieder im alltag zurecht....

ablenkung ist wirklich die beste methode gegen trennungsschmerz....

mir kamen hier einige sachen übrigens auch bekannt vor :wink:

nehme mir jedes mal von meinem freund ein t-shirt mit das er am vortag noch schön "eingeduftet" hat und damit schlafe ich dann auch jeden abend ein....

wir haben uns auch gegenseitig einen knuffigen teddybären geschenkt....
der muss auch immer im bett sein....

und sonst gibts natürlich auch ein fettes fotoalbum das direkt neben mein bett liegt....und wenn ich mal vor sehnsucht nicht einschlafen kann dann hol ich das vor und schaue mir unsere bilder an....das beruhigt total irgendwie....
und ruft lauter schöne erinnerungen vor die dann wahrscheinlich sowas wie glückshormone ausschütten :) z.b. wenn ich mir ein bild anschaue wo ich ihn beim schlafen fotografiert habe.....hach...sooo süß....

ja und sonst halt das regelmäßige telefonieren, sms schreiben, chatten...das muss sein....


aber ein geheimtip wie man die extremen sehnsuchtsattacken überstehen kann hab ich leider auch nicht :-(
da ist dann einfach mal in die ecke kriechen und ein wenig ausheulen angesagt...


liebe grüße
finni
 

Kleopatra

New Member
AW: "Ich: hier - Er: dort" - Der Trennungsschmerz-tröste-Mut-mach-Thread

Hallo,

ich finde es ist ein interessanter Thread.. aber was mir fehlt ist, dass ich im Grunde in meinem realen Leben mit fast niemanden darüber sprechen kann.

Denn es nimmt niemand wirklich für ernst. Meine Arbeitskollegen nicht und meine Freunde (denen ich das erzählen kann, es sind auch nicht alle) auch nicht wirklich. Es bleibt ja immer auch der Gedanke, wie und wohin soll sich das denn entwickeln..

Und ich vermisse ihn einfach schrecklich. Was mir immer drüberweghilft, dass wir beide immer wissen, was der andere macht. Ich versuche alle 2 Tage mindestens mit ihm zu telefonieren und den ganzen Tag über SMS zu schreiben. Oft schaue ich mir unsere gemeinsamen Fotos an und auch den Ring den er mir geschenkt hat. Gestern ist es mir z.B. überhaupt nicht gut gegangen, da merkt er auch am Telefon, dass er mich aufbauen muss. Ich zweifle da gar nicht so sehr an unserer Freundschaft, eher an der Sehnsucht.

Ich bin in der Lage und darüber bin ich auch froh, dass ich jedes Monat runterfliegen könnte... aber soll das auch so sein, dass ich immer einen Teil meines Gehaltes "opfere"??
 
Top