Islam+I.-Konferenz: Gehört Islam zu D ?

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von solresol, 29 März 2011.

  1. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Hauptsache die Muslime gehören jetzt offiziell zu Deutschland und sogar zu Bayern. Dafür müssen sie keine Blutwurst essen, aber aushalten, so wie ich. Das würde auch für Kalbsblutwurst gelten.

    BTW Hunde zu essen, ist den Christen nicht verboten. Nur Menschenfleisch. Auch erinnere ich mich, dass während einer Hungersnot in einem palästinensischen Flüchtlingslager, der Imam die Speisegesetze aufhob mit Ausnahme des Verzehrs von Menschenfleisch. Da ging es nicht in erster Linie um das Schwein in der abgepackten Hartwurst, sondern um Hunde, Katzen, Ratten und was sonst nicht auf dem abendländischen Speiseplan steht.
    Als Leningrad von den Deutschen beschossen, belagert und ausgehungert wurde, soll man noch nicht mal Ratten in der Stadt gefunden haben. Auch wird von Kannibalismus gesprochen.
    Meine etwas ältere Schwester erzählte mir von Meerschweinchen, die in den fünfzigern von Tante Truta im Münsterland im Stall gehalten wurden zwecks Verzehr und weil man für ein Schwein offenbar kein Geld hatte. In der Not frisst der Teufel Fliegen, gegrillte Skorpione (China) oder Blutwurst.
    Skol! :)
     
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  2. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Für das 1. Viertel des 19. Jahrhunderts sind in etlichen Dörfern Sachsens Hundeschlächter bezeugt und der Genuss des Fleisches scheint vielerorts üblich gewesen zu sein. Nur wenige Jahre danach schätzte man in Deutschland Hundefleisch zu festlichen Gelegenheiten und Wilhelm Busch beschrieb das Schlachten eines Hundes in den Münchener Bilderbogen um 1866. Zu dieser Zeit galt das Fleisch in manchen Bevölkerungsschichten als besondere Delikatesse. Während der Belagerung von Paris 1870/71 boten Speisekarten eine Auswahl mehrerer Hundefleischgerichte an: Es gab beispielsweise geschnetzelte Hundeleber, Schulterfilet vom Hund in Tomatensauce und Hundekeule garniert mit jungen Ratten. Im 20. Jahrhundert wurden beispielsweise in den Jahren 1904 bis 1924 in den Städten Chemnitz, Breslau und München zusammen etwa 42.400 Hunde zum Verzehr geschlachtet. In dieser Zeit unterlag die Schlachtung von Hunden in Deutschland der gesetzlichen Fleischbeschau. Eine Änderung, die mit dem Verbot von Hundeschlachtung zur Fleischgewinnung einherging, erfuhr das Gesetz erst 1986. Auch Notsituation einzelner Personen oder Gruppen, die sich in Extremlagen befanden (z. B. Polarexpeditionen, Armut), führten zur Nutzung von Hunden als Nahrung.

    Wikipedia
     
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  3. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Apg. 15,28f.:

    28 "Denn es hat dem Heiligen Geist und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen als diese notwendigen Stücke:
    29 euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, so werdet ihr wohl tun. Lebt wohl!"
    Auch Christen dürfen laut Beschluß des Apostelkonzils nur geschächtetes Fleisch essen. Die einzigen, die sich dran halten, sind die Zeugen Jehovas.

     
  4. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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  5. beren
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    Es gibt genug Moslems, die Schweinefleisch essen. Ich sehe da jetzt kein Problem und auch kein Grund, dies breitzutreten.
     
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  6. beren
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    Ach komm!

    Hier hat niemand jemanden vergiften wollen. Und wenn damals zu Zeiten von Mohammed kein Schweinefleisch gegessen wurde, dann hat es schon seinen Grund. Schweinefleisch wird ohne Kühlung nun mal schnell schlecht.

    Außerdem, woher weiß man, was man mit diversen gekauften Fertigprodukten zu sich genommen hat. Ich sag nur Gummibärchen als Beispiel.

    Wer kein Schweinefleisch isst, und da sicher gehen will, der sollte bei Buffetts eben nichts mit Fleisch anrühren, und fertig! Außerdem denke ich nicht, dass Blutwurst als Rinder- oder Schafsfleisch durchgehen würde. Wer nicht dumm ist, der sieht das doch. Deutsche Wurst kennt man, und wenn nicht, können sich die dort Anwesenden wohl gegenseitig informieren oder beim Service nachfragen. Alles andere ist nur künstliches sich aufregen.
     
  7. beren
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    beren Well-Known Member

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    Wenn ich als Nichtveganer Kuchen backe, da fällt mir erst auf Nachfrage ein, dass in dem Kuchen oder in irgendwelchen Getränken auch nichts Veganes drin ist. Bestimmte Sachen macht man bewusst, wie Fleischpfanne, andere Sachen, da fällt es einem nicht ein, das darin auch so was ist.
     
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  8. beren
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    beren Well-Known Member

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    Ja!
     
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  9. beren
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    beren Well-Known Member

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    Richtig!
     
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  10. EnRetard
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    Das weiß man, wenn man die Zutatenliste liest, und wenn ihr nicht vertraut oder wem angesichts von "könnte Spuren enthalten von" der Appetit vergeht, der isst keine Fertigprodukte (wenn er nicht ganz unabhängig vom Fleisch- oder Alkohol-Inhalt Fertigfraß ablehnt). Dass Gummibärchen, wenn nicht ein dickes, grünes V auf der Packung steht, Gelatine enthält und die in D wegen BSE vom Schwein kommt, wissen inzwischen alle Muslime und V''erer.
    Aus Versehen isst man nur so etwas, wenn es einem untergejubelt wird. Daher sind Muslime und V'er aus gutem Grund häufig misttrauisch. Kann ich verstehen.
    Ja, so ist es. Das gilt ebenso für V'er. Wenn in der Küche Schwein - oder generell Tierisches - eingesetzt wird, muss man damit rechnen, dass es zu einer "kann Spuren enthalten von"-Situation kommen, oder gar, dass das ganze Gemüse in Fleischbrühe gekocht wurde.
    -------
    Das alles entbindet einen Gastgeber trotzdem nicht von der Pflicht, sich alle Mühe zu geben, dafür zu sorgen, dass sich seine Gäste wohl fühlen. Das BMI hätte zum Beispiel zwei Caterer einsetzen können, einen mit Halal-Zertifikat, und einen für die Schweineesser, und alle Speisen entsprechend kennzeichnen und getrennt präsentieren. Und jetzt komm mir bitte niemand mit Apartheid-Buffet - von Buffets in türkischen Ferienhotels kenne ich auch, dass vegetarische Speisen getrennt von den anderen präsentiert werden.
     
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