Kindersex in der (katholischen) Kirche

sommersonne

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19 März 2017
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Leipzig
Unter diesem Aspekt finde ich es besonders pikant und unverschämt vom aktuellen Papst den westlichen Frauen vorzuwerfen sie würden zu wenig Kinder bekommen und sich stattdessen Hunde und Katzen halten.
Fragt sich nur warum. Will er die Frauen wieder in der Kirche vor dem Herd sehen, sind sie ihm zu selbständig oder denkt er es werden zukünftig Kirchensteuerzahler fehlen und bangt er um den Reichtum der katholischen Kirche.
Oder ein anderer Gedanke, den ich mir bisher verboten habe, fehlt dann etwas für den Kindesmißbrauch in der kathol. Kirche, für den sie mit dem Zölibat selbst verantwortlich sind.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Für den Artikel war die Bezahlschranke aber wirklich gerechtfertigt. Ausführlich recherchiert, viele befragt, gut aufbereitet. Warnung: Langer Artikel.
 

sommersonne

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19 März 2017
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Das schreibst Du oben schon. Wenn Erdogan erst mal weg ist, werden wir viele solcher Geschichten auch aus muslimischen Internaten zu lesen kriegen. Es geht nie um Sex, es geht immer um Macht.
Ja, es geht um Macht über Sex und das mit minderjährigen Kindern und Jugendlichen. Und es ist nicht weniger schlimm wenn es um Macht geht, aber noch schlimmer wenn professionelle Christen so etwas nötig haben.
Auch wird es nicht besser oder relativiert es wenn voraussichtlich andere Religionen ähnliche schlimme Angewohnheiten haben.
 
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Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Nicht mehr neu, aber jetzt offiziell. Der Bericht Bistum München ist raus.
Dass Ratzinger ein faules Ei ist, war mir immer klar. Woytila war kein Deut besser. Dies zeigte sich, als er sein Sterben zur großen Theateraufführung inszenierte. Der von ihm noch implantierte Ratzinger nahm seinen Hut, als nichts mehr, auch nicht mehr die Rolle der Päpste Woytyla und Ratzinger, beim systematischen und massenhaften Kindermissbrauch zu verschleiern war. Kriminelles Bischofspack. Das sage ich als kirchensteuerzahlende Bürgerin.
 

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Unter diesem Aspekt finde ich es besonders pikant und unverschämt vom aktuellen Papst ...
Aus meiner Sicht hat der Kirchenstaat sämtliche Autorität in gesellschaftlichen und normativen Fragen verloren. Repräsentative Dekadenz ließe sich noch ertragen, wenn das barocke Äußere die Spendierlaune für soziale Projekte erhöht. Kinderschändung bewegt sich allerdings im Bereich der krankhaften und strafbaren Perversion. Eine Religion, in der Nächstenliebe und Menschenwürde die ethischen Säulen sind, die nun komplett weggebrochen sind, liegt unter den Trümmern ihrer Kathedralen.
Nur mal am Rande: sollte sich der Papst zur Verehelichung von kleinen Mädchen an Greise in der saudischen Welt kritisch äußern, wird er nur Hohngelächter erhalten. Von dort und von hier. Nietzsche hat ja gesagt: Gott ist tot. Der Vatikan hat seit mehr als hundert Jahren alles dafür getan, dass es auch keine Wiederauferstehung Gottes gibt. Theologisch formuliert: er hat dem Satan gefrönt.
 

Mendelssohn

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Seit Feuerbach, spätestens seit Nietzsche, tanzt der Vatikan auf dem Vulkan, obgleich er gar nicht gemeint war als längst abgelegte Stufe, sondern der staatlich verordnete bekenntnishafte Protestantismus. Er tanzt ums Verrecken, es kommt nicht mehr drauf an, wenn es weder Himmel noch Hölle und damit auch keine Unsterblichkeit der Seele gibt. Widerlich.
 
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