Kinderwunsch in der Türkei

AW: Kinderwunsch in der Türkei

im koran steht aber auch was von nächsten liebe drin und wenn meine streng religiösen eltern schon mal überlegt haben ein kind zu adoptieren, dann kann das auch nicht so schlimm sein...
man kanns auch mit der auslegung des korans übertreiben...
es ist doch logisch gesehen viel schlimmer, wenn leibliche eltern ihre kinder wie ein paket im kinderheim absetzen und auf nimmer wiedersehen verschwinden, als wenn man eins dieser kinder adoptiert oder nicht?

aber um noch mal auf das ursprüngliche thema zurück zu kommen!
ich finde jeder sollte selbst entscheiden (vorallem jede fraue), ob man nun viele kinder haben möchte,wenige oder gar keine!und ganz besonders ist das nicht die entscheidung der familie!
in den ländlichen gebieten ist herrschen da noch andere sitten.die frauen sind finanziell abhängig von ihren männern und können sich nicht gegen deren machtausübung wehren sprich auch nicht, wenn diese sich eine zweit oder drittfrau anschaffen!sie sind zum kindergebären da, hauptsächlich und am besten nur jungs, weil diese den familiennamen weiter geben etc. und mädels durch mitgift etc. einen etwas kosten.traurig, aber wahr :(!

das beste mediale beispiel dafür ist das japanische kronprinzenpaar, welches eine süße tochter hat...
zuerst hat ganz japan und die familie beider die arme fraue so dermaßen unter druck gesetzt überhaupt ein kind auf die welt zu bringen, weil es bei ihr halt nun mal mit der schwangerschaft länger gedauert hat und man an ihrer fruchtbarkeit gezweifelt hat, bis sie psychatrisch behandelt werden musste..kaum war die tochter geboren, wurde darüber spekuliert , dass ein mädchen den thron nicht übernehmen kann..noch heute wird überlegt, ob man diese tradition nicht ändern soll und das erste mal eine frau, den thron besteigen darf...

das ist doch derbe krank:vogel)!!!
 
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Das erinnert mich an die Geschichte einer ehemaligen Mitbewohnerin. Sie hatte einen türkischen Rufnamen, obwohl ihre Eltern beide Deutsche waren und auch in ihrem Ausweis ein ganz anderer (typisch deutscher) Vorname stand.

Als ich sie noch nicht genauer kannte, hielt ich sie für eine hier aufgewachsene Türkin, trotzdem sie überhaupt nicht so aussah. Aber sie sprach neben deutsch auch fließend türkisch und benahm sich in vielen Dingen auch nicht "typisch deutsch".

Später erzählte sie mir dann, wie es dazu gekommen war. Sie lebte mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einer Berliner Wohnung. Der Vater hatte sie schon seit langem verlassen. Die Mutter litt unter starken Depressionen, nahm z.T. auch Drogen und unternahm mehrere Selbstmordversuche. So war sie schon als kleines Mädchen sehr auf sich selbst gestellt oder musste sich sogar noch um die Mutter kümmern, die mit ihrem Leben nicht klarkam.
Sie war so ein typisches "Schlüsselkind", dass keine regelmässigen warmen Mahlzeiten kennt und auch ansonsten eher vernachlässigt wird.

In der Nachbarschaft wohnte eine türkische Großfamilie mit vielen Kindern. Da die Kleine der Mutter Leid tat, lud sie sie immer zu sich zum Essen ein und kümmerte sich mit um sie. Allmählich gehörte sie schon richtig mit zur Familie, lernte türkisch und spielte mit ihren türkischen "Geschwistern". Noch heute fährt sie regelmässig in die Türkei und besucht dort die Verwandschaft der Familie.

Natürlich hat ihre schwere Kindheit bei ihr auch irreparable Spuren hinterlassen. Sie leidet von Zeit zu Zeit immer noch unter Panikattacken und Depressionen. Aber die türkische Familie hat ihr sehr viel Halt und Geborgenheit gegeben. Wer weiss, was sonst aus ihr geworden wäre ?
 
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... im koran steht aber auch was von nächsten liebe drin und wenn meine streng religiösen eltern schon mal überlegt haben ein kind zu adoptieren, dann kann das auch nicht so schlimm sein... man kanns auch mit der auslegung des korans übertreiben ...

Folgende Koran Stelle bafaßt sich mit diesem Thema: (Übersetzung des Koran Adel Theodor Khoury) [33, 4]: "(..) Und Er hat eure Adoptivsöhne nicht wirklich zu euren Söhnen gemacht. Das ist eure Rede aus eurem Munde. Aber Gott sagt die Wahrheit, und Er führt den (rechten) Weg. [33:5] Nennt sie nach ihren Vätern. Das ist gerechter in den Augen Gottes. Wenn ihr ihre Väter nicht kennt, dann gelten sie als eure Brüder in der Religion und eure Schützlinge." Das bedeutet, dass Allah die Kinder, die von Menschen als adoptiert angesehen werden, nicht als deren Kinder ansieht. Damit dürfen wir dies auch nicht tun. Die Sunna liefert weitere Informationen zu diesem Thema.

Der Prophet Muhammad hat selbst vor seiner Entsendung als Prophet einen Jungen Namens Zaid adoptiert, dessen Eltern lebten. Als Allah die Adoption verbot, deklarierte der Prophet Zaid als Sohn seines natürlichen Vaters also nicht als seinen eigenen Sohn. Um alle Zweifel über die nun nicht mehr väterliche Beziehung zu Zaid zu beheben, heiratet der Prophet (Friede sei mit ihm) die geschiedene Frau Zaids, was er als sein Schwiegervater nicht hätte machen können. Der Prophet wollte damit zeigen, dass die Adoption verboten ist, man zwar Pflegekinder nehmen kann, diese jedoch niemals den rechtlichen und gesellschaftlichen Status eines leiblichen Kindes erhalten dürfen.
 
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Folgende Koran Stelle bafaßt sich mit diesem Thema: (Übersetzung des Koran Adel Theodor Khoury) [33, 4]: "(..) Und Er hat eure Adoptivsöhne nicht wirklich zu euren Söhnen gemacht. Das ist eure Rede aus eurem Munde. Aber Gott sagt die Wahrheit, und Er führt den (rechten) Weg. [33:5] Nennt sie nach ihren Vätern. Das ist gerechter in den Augen Gottes. Wenn ihr ihre Väter nicht kennt, dann gelten sie als eure Brüder in der Religion und eure Schützlinge." Das bedeutet, dass Allah die Kinder, die von Menschen als adoptiert angesehen werden, nicht als deren Kinder ansieht. Damit dürfen wir dies auch nicht tun. Die Sunna liefert weitere Informationen zu diesem Thema.

Der Prophet Muhammad hat selbst vor seiner Entsendung als Prophet einen Jungen Namens Zaid adoptiert, dessen Eltern lebten. Als Allah die Adoption verbot, deklarierte der Prophet Zaid als Sohn seines natürlichen Vaters also nicht als seinen eigenen Sohn. Um alle Zweifel über die nun nicht mehr väterliche Beziehung zu Zaid zu beheben, heiratet der Prophet (Friede sei mit ihm) die geschiedene Frau Zaids, was er als sein Schwiegervater nicht hätte machen können. Der Prophet wollte damit zeigen, dass die Adoption verboten ist, man zwar Pflegekinder nehmen kann, diese jedoch niemals den rechtlichen und gesellschaftlichen Status eines leiblichen Kindes erhalten dürfen.

super und steht da was auch von dem fall, dass man eigentlich auch seine leiblichen kinder nicht weggeben soll?
ich kenn diese verse nur zu gut und wie ich schon hier mindestens 100 mal erwähnt hab, soll man dinge ,die im mittlelalter praktiziert wurden nicht auch noch im jahre 2007 weiter praktizieren! andere zeit, andere methoden!
 
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Künstliche Befruchtung für Ehepaare im Islam

Ehepaare, die auf natürlichem Wege keine Schwangerschaft zustande bringen, können dies durch eine künstliche Befruchtung im Labor erreichen. Bedingung ist allerdings, dass das auf diese Weise befruchtete Ei in die Gebärmutter der Ehefrau eingepflanzt wird, aus der es entnommen wurde (eine "Leihmutter" als Spenderin ist nicht erlaubt). Die Befruchtung ist nur mit dem Sperma des Ehemannes zulässig und zwar während der Dauer der Ehe und nicht etwa nach einer Scheidung oder gar nach dem Tod des Ehemannes. Dieses ist die allgemeine Schlussfolgerung islamischer Rechtsgelehrter auf mehreren Treffen, auf denen man sich mit diesem Thema befasst hat.
 
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naja, dass man heutzutage noch kinder kriegen "muss" ist schon schlimm genug, finde ich... man kann auch als frau in anderen bereichen des lebens etwas leisten... es geht nicht nur ums kinderkriegen und dann als heimchen an haus und herd gefesselt zu sein... :-x
 
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Na ja, also Kinder kriegen und das Heimchen am Herd sein, muss man ja auch nicht gleich setzten. Es gibt ja auch eine Menge, im Beruf erfolgreiche, Mütter!
 
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Künstliche Befruchtung für Ehepaare im Islam

Ehepaare, die auf natürlichem Wege keine Schwangerschaft zustande bringen, können dies durch eine künstliche Befruchtung im Labor erreichen. Bedingung ist allerdings, dass das auf diese Weise befruchtete Ei in die Gebärmutter der Ehefrau eingepflanzt wird, aus der es entnommen wurde (eine "Leihmutter" als Spenderin ist nicht erlaubt). Die Befruchtung ist nur mit dem Sperma des Ehemannes zulässig und zwar während der Dauer der Ehe und nicht etwa nach einer Scheidung oder gar nach dem Tod des Ehemannes. Dieses ist die allgemeine Schlussfolgerung islamischer Rechtsgelehrter auf mehreren Treffen, auf denen man sich mit diesem Thema befasst hat.

dabei ist eine adoption so viel besser als sich als frau solch einer tortur zu unterziehen....aber nun gut.hat jeder seine eigene meinung!
 
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