HoneyBunny
New Member
Wie bereits in einem anderen Thread erwähnt, habe ich gerade meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation mit der Zusatzqualifikation Fremdsprachenkorrespondentin angefangen.
Und da wurde uns nun in der Berufsschule mitgeteilt, dass seit diesem Schuljahr auch wieder Kopfnoten eingeführt werden, nachdem sie nun lange Zeit von (deutschen) Zeugnissen verschwunden waren.
Es wird also ab jetzt, schön ersichtlich ganz oben auf dem Zeugnis sichtbar für jeden potentiellen Arbeitgeber, bei dem man sich mit dem erworbenen Zeugnis dann später bewirbt, vermerkt werden, wie das Betragen des/der Auszubildenden in Arbeits- und Sozialverhalten war in Form von Kopfnoten, die jeder Lehrer zwar nach einer gewissen Urteilsvorgabe, aber doch individuell geben kann und die nicht in den Zeugnisdurchschnitt bezüglich der Versetzung eingehen.
Wie findet ihr die Wiederbelebung der Kopfnoten?
Haltet ihr es für richtig, dass der Leher XY, mit dem man sich vielleicht auch einfach auf menschlicher Ebene nicht sonderlich gut versteht oder sonstige Diskrepanzen hat, woraus dann vielleicht auch schonmal ein etwas anderer/karger/trotziger etc. Umgangston folgern kann, einen persönlich in Sachen Sozialverhalten bewerten kann und somit ja auch indirekt Einfluss auf die späteren Berufschancen nimmt?
Denn sehen wir es realistisch:Wenn ich dem Lehere XY nicht in den Kram passe oder wir nicht gut klarkommen, kann er diese Noten, die eben nicht auf meiner Leistung oder meinem Fachwissen basieren und mit jenem belegt/geprüft werden können, einfach mal locker herabsenken und ich habe dann nachher das Nachsehen, wenn er mich schlecht bewertet hat und ich beim Arbeitgeber eine solche Kopfnote rechtfertigen muss.
Oder anders herum:
Jemand hat die besten Kopfnoten, is aber ansonsten keine Leuchte und hat nur ein dementsprechendes Zeugnis, um sich zu bewerben.
Was nützen denn gute, subjektiv erteilte Noten in Sachen Betragen und Arbeitsverhalten, wenn er den Stoff einfach nicht drauf hat?
Da wird doch mit Sicherheit kein Arbeitgeber sagen "Naja, mensch...er/sie hat sich ja wenigstens Mühe gegeben bei der Arbeit und ist immer freundlich zu anderen gewesen - den stell ich jetzt ein!", obwohl eben das Fachwissen etc. fehlt.
Haltet ihr angesichts dieser Tatsachen Kopfnoten für sinnvoll oder eher überflüssig?!
liebe Grüße
HoneyBunny
Und da wurde uns nun in der Berufsschule mitgeteilt, dass seit diesem Schuljahr auch wieder Kopfnoten eingeführt werden, nachdem sie nun lange Zeit von (deutschen) Zeugnissen verschwunden waren.
Es wird also ab jetzt, schön ersichtlich ganz oben auf dem Zeugnis sichtbar für jeden potentiellen Arbeitgeber, bei dem man sich mit dem erworbenen Zeugnis dann später bewirbt, vermerkt werden, wie das Betragen des/der Auszubildenden in Arbeits- und Sozialverhalten war in Form von Kopfnoten, die jeder Lehrer zwar nach einer gewissen Urteilsvorgabe, aber doch individuell geben kann und die nicht in den Zeugnisdurchschnitt bezüglich der Versetzung eingehen.
Wie findet ihr die Wiederbelebung der Kopfnoten?
Haltet ihr es für richtig, dass der Leher XY, mit dem man sich vielleicht auch einfach auf menschlicher Ebene nicht sonderlich gut versteht oder sonstige Diskrepanzen hat, woraus dann vielleicht auch schonmal ein etwas anderer/karger/trotziger etc. Umgangston folgern kann, einen persönlich in Sachen Sozialverhalten bewerten kann und somit ja auch indirekt Einfluss auf die späteren Berufschancen nimmt?
Denn sehen wir es realistisch:Wenn ich dem Lehere XY nicht in den Kram passe oder wir nicht gut klarkommen, kann er diese Noten, die eben nicht auf meiner Leistung oder meinem Fachwissen basieren und mit jenem belegt/geprüft werden können, einfach mal locker herabsenken und ich habe dann nachher das Nachsehen, wenn er mich schlecht bewertet hat und ich beim Arbeitgeber eine solche Kopfnote rechtfertigen muss.
Oder anders herum:
Jemand hat die besten Kopfnoten, is aber ansonsten keine Leuchte und hat nur ein dementsprechendes Zeugnis, um sich zu bewerben.
Was nützen denn gute, subjektiv erteilte Noten in Sachen Betragen und Arbeitsverhalten, wenn er den Stoff einfach nicht drauf hat?
Da wird doch mit Sicherheit kein Arbeitgeber sagen "Naja, mensch...er/sie hat sich ja wenigstens Mühe gegeben bei der Arbeit und ist immer freundlich zu anderen gewesen - den stell ich jetzt ein!", obwohl eben das Fachwissen etc. fehlt.
Haltet ihr angesichts dieser Tatsachen Kopfnoten für sinnvoll oder eher überflüssig?!
liebe Grüße
HoneyBunny