Millionenbetrug: Die Hintermänner der Enkeltrick-Mafia

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sintostyle

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Hier noch ein Link Julimond... die Zeitung ist keine Umbekannte...
Deswegen stellt sein Blatt den Koran in eine Reihe mit Hitlers „Mein Kampf“, warnt vor einer „schleichenden Selbstabschaffung“ Europas und titelt „Schwarze in der Schweiz. Die dunkle Seite der Zuwanderung aus Afrika“. Köppel selbst sieht sich „als eine intellektuelle Müllabfuhr, die den Schutt wegräumen muss, damit man die Dinge wieder klar sieht“.
http://www.taz.de/Rassismus-in-der-Schweizer-Weltwoche-/!91150/
 
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Amazone

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Sinto ich habe mal eine Frage?

Gibt es denn niemanden innerhalb der Roma, der diese Clans zurückpfeifen kann. Da gibt es doch bestimmt sowas wie eine Hierarchie? Es muss doch in deren Sinn sein, dass sie durch solche Machenschaften nicht in Misskredit gezogen werden.
 
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sintostyle

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Sinto ich habe mal eine Frage?

Gibt es denn niemanden innerhalb der Roma, der diese Clans zurückpfeifen kann. Da gibt es doch bestimmt sowas wie eine Hierarchie? Es muss doch in deren Sinn sein, dass sie durch solche Machenschaften nicht in Misskredit gezogen werden.
Nein wir haben keine Vertreter für alle Roma... für uns in Deutschland spricht zum Großteil der Zentralrat, in allen anderen Ländern gibt es ähnliche Verbände... es gibt eine Internationale Romani Union, die aber keine Anerkennung durch die einzelnen Stämme genießt. Bei den rumänischen Romastämmen wie den Lovari gibt es Bulibaschas, so ne Art Fürsten, die aber außer an Geld an nix denken. Leider... Wir haben ja kein Land, da ist so was schwierig.
 
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Amazone

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Nein wir haben keine Vertreter für alle Roma... für uns in Deutschland spricht zum Großteil der Zentralrat, in allen anderen Ländern gibt es ähnliche Verbände... es gibt eine Internationale Romani Union, die aber keine Anerkennung durch die einzelnen Stämme genießt. Bei den rumänischen Romastämmen wie den Lovari gibt es Bulibaschas, so ne Art Fürsten, die aber außer an Geld an nix denken. Leider... Wir haben ja kein Land, da ist so was schwierig.

Vielen Dank!

Sehr schade, denn so könnte sich ja auch das Bild in der Öffentlichkeit bessern.
 
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sintostyle

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Vielen Dank!

Sehr schade, denn so könnte sich ja auch das Bild in der Öffentlichkeit bessern.
Das Bild würde sich bei einer differenzierteren Berichterstattung der Medien auch bessern. Es gibt nämlich sehr viele Positive Beispiele. Aber ist ja wie bei den Türken auch. Schlechte Bilder mit Klischees verkaufen sich besser.

Helfen würde ein "Outing" prominenter Sinti und Roma, die gesellschaftlich, kulturell oder sportlich anerkannt sind oder zumindest ein anderes Bild zeigen. Sido hat vor kurzem endlich den Schritt gewagt, es dauerte aber wie bei Marianne Rosenberg viel zu lange. Gerd Müller steht leider öffentlich nicht dazu. Genau wie viele andere Sportler, Musiker oder Schauspieler. Yul Brynner hat sich auch spät dazu bekannt. Bob Hoskins hat eine Mutter, die Sintiza ist. Neben dem Outing könnte man diese dann auch in den Aktiven Kampf um Anerkennung und gegen Antiziganismus einbauen.

Dazu muss ich noch sagen, dass es viele aus Angst wegen der Karriere verschweigen. Auch im normalen Berufsleben.
 
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ege35

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24 November 2007
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Özdere
Vielen Dank!

Sehr schade, denn so könnte sich ja auch das Bild in der Öffentlichkeit bessern.

Das wird genauso sein, wie es bei den Italienern war: Jeder von dort galt als Mafioso. Das Dumme dran ist, dass 90% sich ein Bein ausreißen und unbescholten sein können - diese Kriminellen 10% versauen den Ruf ihrer Landsleute bei der breiten Masse
 
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Amazone

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Ist schon komisch diese 10% wie ege schreibt und dem gegenüber stehen dann die vielen alten Herrschaften, die sich nicht trauen es anzuzeigen, sie schämen sich ja. Bis es durch Zufall mal rauskommt.

Das verschweigen der Herkunft kann man ja dann auch irgendwie verstehen, wer will den mit diesen 10 % in einen Topf geworfen werden. Sinto das Land macht es aber nicht besser, denn auch dort bilden sich Organisierte Verbrechen.
 
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sintostyle

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Das verschweigen der Herkunft kann man ja dann auch irgendwie verstehen, wer will den mit diesen 10 % in einen Topf geworfen werden.


Gerade deswegen sollte man es nicht verschweigen, um dem zu widersprechen. Ich habe mich noch nie verleugnet, habe eine Arbeitsstelle bei einem großen Verlag deswegen nicht bekommen, aber ich werde immer für mein Volk geradestehen. Durch Verschweigen schafft man es nur, seine kulturelle, traditionelle und sprachliche Identität zu verleugnen. Habe in der eigenen Familie so einen Fall, als es dann rauskam, dass die Person Sintiza ist, war es schlimmer, als wenn sie gleich dazu gestanden hätte. Viele Bekannte haben ihr gesagt, sie finden es schlimm, dass sie sich verleugnet hat und sind menschlich enttäuscht.

Sinto das Land macht es aber nicht besser, denn auch dort bilden sich Organisierte Verbrechen.

Nicht nur dort... schau dir mal die CSU an ;-)
 
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