Premierministerin gegen Frauenhass

Lynx72

Gesperrt
In beispielloser Schärfe hat die australische Premierministerin Julia Gillard im Parlament Oppositionsführer Abbott wegen dessen Frauenverachtung angegriffen. Der hatte den Rücktritt des Parlamentspräsidenten wegen sexistischer SMSse gefordert. Die Regierungschefin konterte mit Abbotts eigenen frauenfeindlichen Ausfällen, die sich vor allem gegen sie richteten.
Hier ist das Video mit Gillards Rede nebst weiteren Infos:
http://www.guardian.co.uk/world/2012/oct/12/julia-gillard-sexism-australian-women
---------------------------

Ich habe noch nie zuvor gehört, dass eine Spitzenpolitikerin Frauenverachtung in dieser Form zum Thema gemacht hätte, schon gar nicht mit ihr selbst als Opfer.
 
AW: Premierministerin gegen Frauenhass

In beispielloser Schärfe hat die australische Premierministerin Julia Gillard im Parlament Oppositionsführer Abbott wegen dessen Frauenverachtung angegriffen. Der hatte den Rücktritt des Parlamentspräsidenten wegen sexistischer SMSse gefordert. Die Regierungschefin konterte mit Abbotts eigenen frauenfeindlichen Ausfällen, die sich vor allem gegen sie richteten.
Hier ist das Video mit Gillards Rede nebst weiteren Infos:
http://www.guardian.co.uk/world/2012/oct/12/julia-gillard-sexism-australian-women
---------------------------

Ich habe noch nie zuvor gehört, dass eine Spitzenpolitikerin Frauenverachtung in dieser Form zum Thema gemacht hätte, schon gar nicht mit ihr selbst als Opfer.

Völlig in Ordnung, ihr ist halt der Kragen geplatzt (das Video spricht ja auch Bände). Anscheinend ging es Abott nur um eine politische Attacke, um den Parlamentspräsidenten loszuwerden - das fiel ihm dann postwendend selbst auf die Füße. Bravo, Mrs. Gillard! :mrgreen:

Möchte nicht wissen, wie viele mit dieser aalglatten Doppelzüngigkeit durchkommen: taktisch geschickt den politisch korrekt Empörten geben, tatsächlich aber genau das tun, was man(n) nach außen hin verdammt. Nicht alle sind so ehrlich, ihr Weltbild so offen vor sich herzutragen wie Erdoğan, dessen politischer Einsatz für Kopftücher als emanzipatorisch für Mädchen und Frauen mit konservativ-religiösem Hintergrund gedeutet werden kann (oder könnte) - hätte er nicht auch abtreibende Frauen als 'Mörderinnen' diffamiert und zwischenzeitlich durchgedrückt, dass Kaiserschnitte nur noch in absoluten Notfällen erlaubt sein sollen. Woraufhin unlängst eine Frau bei der Geburt ihrer Zwillinge starb, weil die Ärzte ihr trotz quälend komplizierten Geburtsverlaufs einen Kaiserschnitt verweigerten, bis es trotz Notoperation zu spät war.
 
Top