alteglucke
Moderator
AW: prinzen?
Kleiner Hinweis am Rande: Bundestagsabgeordneter ist kein Beruf, ebenso wenig wie Finanzminister.
Kleiner Hinweis am Rande: Bundestagsabgeordneter ist kein Beruf, ebenso wenig wie Finanzminister.
diese betrachtung: wieviel prozent der sekundarstufenschüler sind männlich und wieviel prozent sind männlich und gleichzeitig türkischer herkunft (...)
haben die türkischen jungen männer nicht eine chance vergeudet, bundestagabgeordneter, krankenkassendirektor, arbeitsamtleiter, kommissare, richter zu werden, damit ein gesundes verhältnis der vertretung in diesen schlüsselberufen und anderen künftig zu gunsten aller eingewanderten bewohner deutschland's besteht?
wie viele magistrate (%satz der magistraten verglichen mit dem anteil der türken und anderen einwanderer in der bevölkerung) sind aus türkischer abstammung?
ist nicht gleichzeitig die rolle der türkischen frau in der türkischen familie gleichzeitig ein hindernis, dass dann zumindest die türkischen frauen hier einspringen wie die französische justizministerin aus algerischer abstammung oder die 30 jährige staatssekretärin aus senegalesischer abstammung. (...)
(...) schon mal über das milieu nachgedacht, aus dem viele sogenannte deutsche "stützen der gesellschaft" stammen?
wieviele arbeiterkinder sind wohl bundestagsabgeordneter? wieviele staatsanwälte und topmanager haben eine mama, die putzen gegangen ist?
und wieviele arbeitskammerpräsidenten haben einen papa, der bergmann ist?
sicher hat sich die letzten jahre sehr viel verändert. aber trotzdem bleiben die meisten doch in der gesellschaftsschicht, in die sie geboren wurden. und ich kann dir aus eigener erfahrung sagen: du bewegst dich anders auf gewissen parketten, wenn dein vater handwerker ist oder hochschulprofessor. (...)
und jetzt verlangst du etwas von den migranteneltern, was die deutschen aus der entsprechenden schicht auch nicht unbedingt gebacken bekommen?
(...)
und jetzt mal davon abgesehen: nein, ich finde nicht, dass man ohne studium nichts wird im leben. doch ansichten wie deine zeigen mir, dass konventionelle berufsausbildungen ohne studium dringend einer gesamtgesellschaftlichen aufwertung bedürfen.(...)
Ich bin - nicht ganz untypisch für meinen Beruf - eine abgebrochene Studentin. Das ging zu meiner Zeit noch gerade so, heute gar nicht mehr.