Rechtsextremer Terror in Deutschland

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von turkish talk, 11 November 2011.

  1. Damla70
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    Damla70 Guest

  2. Melli 2
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    Melli 2 Well-Known Member

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  3. Skeptiker
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    Skeptiker Well-Known Member

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    Naja...ich sehe das jetzt nicht als abwürgen einer "unliebsamen" Meinung sondern der Herr Ricke hat sich selbst nur absolut ins aus manövriert. Er war scheinbar nciht vorbereitet auf Gegenfragen und hat auch einfach nur festgestellt. Der Herr Daimagüler hätte auch genausogut verneinen können, daß es Reformen gibt. Er entschied sich auf die Behauptung von Ricke Gegenfragen zu stellen was diesen, meines Erachtens, eher verunsichert hat.
     
  4. pauline09
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    pauline09 Guest

  5. sommersonne
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    sommersonne Guest

    Gestern hat ein Zeuge, Tino Brandt, thüringer Neonazi und früherer Verfassungsschutz-Spitzel ausgesagt, das Frau Zschäpe keine "dumme Hausfrau" gewesen wäre, sondern "ein Mädchen, die in Ordnung war, und die bei politischen Sachen, bei solchen Sachen, durchaus mit teilgenommen hat".
    (LVZ von heute)

    Das stützt ja die Auffassung der Bundesanwalschaft das sie aktiv mitgemacht hat und ohne ihre Hilfe Mundlos und Böhnhard nicht jahrelang unerkannt hätten morden können.
    Wird Frau Zschäpe nicht gefallen haben. Vielleicht haben ihre Anwälte da nicht genug dagegen gesetzt.
     
  6. pauline09
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    pauline09 Guest

    Ich glaube, die konnten noch gar nichts dagegensetzen: die Vernehmung des Zeugen war noch gar nicht beendet und wurde unterbrochen. Daraus und aus dem gewöhnlich langen Prozedere bei solchen Befragungen sowie dem Umstand, dass über Verteidigerreaktionen auf Brandts Angaben noch nicht berichtet wurde, schließe ich, dass die Anwälte noch gar nicht an der Reihe waren, ihn in die Zange zu nehmen.
    Focus berichtet aber, Zschäpe sei sich uneins gewesen mit ihren Verteidigern über die ihr auferlegte Schweigestrategie und wolle nun offenbar doch aussagen.

    http://www.focus.de/politik/deutsch...en-verteidigern-das-vertrauen_id_3995722.html

    Keine Ahnung, ob da was dran oder nur ein Wunsch der Vater des Gedankens ist.
     
  7. Lynx72
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    Lynx72 Gesperrt

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    Die Entpflichtung von Pflichtverteidigern - und das sind die Anwälte der Z. - soll gar nicht so einfach sein. Sie wird wohl mit ihnen weitermachen müssen, wenn sie keine groben Pflichtverletzungen begangen haben.
    "(...) Zunächst müsste sie beim zuständigen 6. Strafsenat des OLG einen schriftlichen Antrag auf "Aufhebung der Beiordnung" der drei Pflichtverteidiger stellen und für jeden einzelnen ausführlich begründen, warum das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört ist. (...) Die Erfolgsaussichten solcher Entpflichtungsanträge sind laut Strafrechtsexperten jedoch gering - die überwiegende Mehrzahl werde in der Regel abschlägig beschieden. (...)

    Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/just...ieht-verteidigern-ihr-vertrauen-a-981360.html
     
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  8. pauline09
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    pauline09 Guest

    Richtig, so ist das, deswegen wurde Zschäpe eine Frist bis morgen um 14 Uhr gesetzt, eine Begründung nachzuschieben. Andererseits ist ein Verteidigerwechsel auch nicht so ganz ungewöhnlich: beispielsweise mitten im Kachelmann-Prozess wurde ebenfalls gewechselt (von Birkenstock zu Schwenn). Durchaus denkbar, dass nur einer der Verteidiger entpflichtet und ersatzweise ein neuer bestellt wird, der sich dann erstmal einarbeiten müsste. Die Spekulationen über Zschäpes angebliche Aussagewilligkeit halte ich zunächst mal für Sensationsmache.

    Dass sie nächste Woche - wie vorerst angekündigt - planmäßig weitermachen, glaube ich eigentlich nicht. Fakt ist, dass der Prozess laut StPO nicht länger als 30 Tage unterbrochen werden darf, weil er sonst platzt und das ganze Verfahren gegebenenfalls ganz neu aufgerollt werden müsste.
     
  9. sommersonne
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    sommersonne Guest

    Gerade bei ntv gesehen, das wäre das wahrscheinliche Ziel von Zschäpe. Aber der Richter würde es nicht so wit kommen lassen.
     
  10. Msane
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    Msane Well-Known Member

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    Irgendwie ist das alles doch viel zu kompliziert.
    Ich bin der Meinung wer Mitglied einer terroristischen Vereinigung ist, der muss auch für die Taten dieser Gruppe geradestehen.
    Ob sie nun bei den Morden direkt dabei war oder nicht ist doch wurscht, mitgehangen mitgefangen.

    jaja ich weiß, gleich kriege ich wieder eine Belehrung, so läuft das aber nicht in einem Rechtsstaat etc. etc. ...


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