Reichelt und sein Fischwickelblatt auch Bild genannt. Alles hier rein, was die angeht?

Berfin1980

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Kommt immer auf den Sachverhalt und die Klageschrift an, Hauptbestandteil ist hier bestimmt der von dir angeführte Paragraph. Aber viele Juristen würden da noch mehr hinzufügen.
 
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Bintje

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5 Mai 2018
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Kommt immer auf den Sachverhalt und die Klageschrift an, Hauptbestandteil ist hier bestimmt der von dir angeführte Paragraph. Aber viele Juristen würden da noch mehr hinzufügen.
Klar, steht ja im Zusammenhang. Aber Ströbeles Witwe und andere Angehörige haben sicher anderes zu tun, als sich ausgerechnet mit Reichelts bizarren Ein- und Ausfällen zu befassen. Außerdem krähen seine Apologeten, es sei ja nur "Ironie" gewesen. Ach so, ja, klar - was sonst... :rolleyes:
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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And now to something completely different.
Eine ehemalige Mitarbeiterin der Bild-Zeitung, die zeitweilig eine Affäre mit Reichelt gehabt hatte und zunächst protegiert und dann fallen gelassen wurde, hat an einem kalifornischen Gericht Klage eingereicht. Die Klage, die sich gegen Bild sowie den US-amerikanischen Ableger Axel Springer Services mit Sitz in Delaware richtet, listet insgesamt elf Vorwürfe gegen Springer auf. Demnach soll sich der Verlag der sexuellen Belästigung, Vergeltungsmaßnahmen, unfairer Entlohnung sowie Beihilfe zu Belästigung schuldig gemacht haben.
Kommt doch noch Musik in die Bude. Der besondere Schwenk besteht darin, daß sie in den USA einen Neuanfang versuchte – Bei der AS AG. Nicht so wirklich gelungen.

 
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Bintje

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5 Mai 2018
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Vor der letzten Präsidentschaftswahl in USA drehte Springer-Chef Döpfner offenbar völlig frei.


Seine Reaktion auf die Veröffentlichung der damaligen Mail in der "Washington Post": "Das existiert nicht. Das ist nie verschickt worden und ist auch nie angedacht worden." Dann, nachdem er mit dem Beleg konfrontiert worden war, räumte er ein, es könne durchaus sein, dass er die Mail an seinen Führungszirkel geschrieben habe - aber natürlich nur ironisch und provokativ gemeint. ^^

Ja klaaaar, was sonst? Uralte Masche. Im Zweifel ist es natürlich immer Kunst oder Satire. Und alle, die es nicht schnallen, sind doof. ;)
 

Bintje

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5 Mai 2018
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Vor der letzten Präsidentschaftswahl in USA drehte Springer-Chef Döpfner offenbar völlig frei.


Seine Reaktion auf die Veröffentlichung der damaligen Mail in der "Washington Post": "Das existiert nicht. Das ist nie verschickt worden und ist auch nie angedacht worden." Dann, nachdem er mit dem Beleg konfrontiert worden war, räumte er ein, es könne durchaus sein, dass er die Mail an seinen Führungszirkel geschrieben habe - aber natürlich nur ironisch und provokativ gemeint. ^^

Ja klaaaar, was sonst? Uralte Masche. Im Zweifel ist es natürlich immer Kunst oder Satire. Und alle, die es nicht schnallen, sind doof. ;)
Gestern habe ich in Eile nur das Wenigste dazu verlinkt. Hier liest sich das vollständiger - und politisch so irrlichternd, wie es offenbar ist.
Satire? Wer's glaubt ...


"Alles nicht so gemeint? Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner soll vor der US-Wahl 2020 zum Gebet für einen Sieg von Donald Trump aufgerufen haben. Die "Washington Post" zeigt Screenshots einer Mail, die Döpfner an seine engsten Führungskräfte geschickt haben soll. Darin fragt Döpfner: "Wollen wir alle am 3. November morgens eine Stunde in uns gehen und beten, dass Donald Trump wieder Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird?" In der Mail sind sechs Punkte aufgeführt, "die wichtigsten Themen der letzten zehn Jahre", u.a. die "Verteidigung der freien Demokratien gegen die Diktaturen in China und Russland" und die "Stabilität und Sicherheit im Mittleren Osten". Dazu schreibt Döpfner: "Von sechs Möglichkeiten fünf Richtige. Mehr hat keine amerikanische Regierung der letzten 50 Jahre geschafft."
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Was wollen die? Die BILD hatte doch eine erstklassige Quelle?

Im ersten Corona-Shutdown konnten/wollten viele Ladenmiete etc. nicht mehr bezahlen, darunter ADIDAS.
 

Berfin1980

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19 Juni 2015
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Was wollen die? Die BILD hatte doch eine erstklassige Quelle?

Im ersten Corona-Shutdown konnten/wollten viele Ladenmiete etc. nicht mehr bezahlen, darunter ADIDAS.
Na komm Döpfner ist sowas wie Best Buddy von Thomas Rabe der seines Zeichens Aufsichtsratsvorsitzender der Adidas ist. Und Rabe ist weiter bestens vernetzt in Medienunternehmen. Bertelsmann, RTL, Random House usw.!
 
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Bintje

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5 Mai 2018
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Was wollen die? Die BILD hatte doch eine erstklassige Quelle?

Im ersten Corona-Shutdown konnten/wollten viele Ladenmiete etc. nicht mehr bezahlen, darunter ADIDAS.
Mann, Mann, Mann ... aber in der Machart keineswegs neu. Geschichten aus Eigeninteresse irgendeiner Chef-Etage hochzuzwirbeln, ist schon häufiger vorgekommen. Stefan Aust hat das auch mal gemacht. Fast 20 Jahre her und legendär. Der betroffene Autor Harald Schumann warf seinen Job damals unter Protest hin, weil Aust eine von ihm über Monate akribisch recherchierte, positive Geschichte über Windkraft verrissen und aus der Blattplanung gekegelt und stattdessen ein äußerst kritisches Stück durchgedrückt hatte: ebenfalls aus ureigenstem Interesse, wurde damals kolportiert. Die Weidekoppeln des Pferdenarren Aust lagen in unmittelbarer Umgebung seinerzeit geplanter Windkraft-Anlagen.
Der ganze Vorgang ist immer noch lesenswert - und wurde natürlich genüsslich wieder aufgekocht, als Aust Jahre später als Chef fällig war. ;)


"Auch in der Medienstadt Hamburg hat man sich über die Rolle des Spiegel, wie Aust ihn sah, gelegentlich gewundert. So hat der Pferdenarr nie bestritten, einen positiven Artikel über Windkraft nicht gedruckt, stattdessen aber eine Windrad-Tirade ins Blatt genommen zu haben - Aust gilt als scharfer Gegner von Windrädern in der Umgebung seiner Koppeln."

Tzzzja ... Napoleon-Gehabe. Auch bei Döpfner. Der übrigens von Trump als "very brilliant" gelobt wurde. Peinlicher geht's nicht. :D