Soll Habeck als Kanzler kandidieren?

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von Mendelssohn, 13 August 2019.

  1. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Guter Hinweis :)

    Aber auch er ist nur ein Zwischenglied.

    Jakob Böhme ist der erste deutsche Philosoph; der Inhalt seines Philosophierens ist echt deutsch.

    Hegel
    Was die deutsche Philosophensprache angeht: Heidegger ignoriert sie, und erfindet, schafft sich eine neue. Indem er eben Fachterminologie vermeidet und stattdessen, wie die alten Griechen, die noch keine Fachterminologie hatten (sondern sie unbeabsichtigt damit für die Nachwelt schufen), aus der Umgangssprache schöpft.

    Alle meine Professoren haben darüber auch ihre Späße gemacht. “Ich suche ein Worauf-des-Sitzens“ (Stuhl). Aber eben auch bei allem Respekt. Eben davon handelt auch das Video. Unverkennbarer Heidegger-Sound, zentraler Gedanke von Sein und Zeit, nichts davon verdankt sich dem verdienstvollen Christian Wolff.
     
  2. Alubehütet
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    Verlinke mir mal bitte was Philosophisches von ihm. Würde das gerne mal lesen. Habeck merkt man an, daß er was aus der Philosophie gelernt hat zumindest für seine politische Praxis. Bei Cohn-Bendit habe ich das nie gemerkt.

    Btw: Der erste Philosoph auf seinem Weg war ja Sartre, den er viel später gewinnen sollte für ein Engagement für die RAF. Gibt es was Philosophisches von Cohn-Bendit zum Existenzialismus?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 August 2019
  3. Mendelssohn
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    Man kommt um so manchen nicht herum. Um Heidegger kommt man nicht herum, weil man an ihm die L.T.I. (Klemperer) studieren kann.
    Mein Argument für die Grünen ist ja ihre menschenrechtliche Eindeutigkeit in der Sprache. Die fehlt einem auf Heidegger sich beziehenden Poststrukturalismus.
     
  4. Alubehütet
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    Den Heidegger ignorierte :(
     
  5. Alubehütet
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    Da gibt es nun wirklich einfachere Beispiele. Und ich habe Klemperer nicht gelesen, aber Heidegger wird er nach meiner Kenntnis selten angeführt haben. Wenn überhaupt. Heidegger hat seine ganz eigene L.T.I., die ist alleine um ihretwillen das Studium ... na, kaum wert. Gibt paar Schlagworte. War verblüfft, zu lesen, daß Heideggers „Vernutzung“ eingegangen ist in Martin Sellners alltäglichem Polit-Sprech. Verstanden hat der davon nix bis mikroskopisch wenig.

    Man kommt um Heidegger nicht drum rum, weil er ein Jahrhundert-Philosoph ist. Von Rang eines Kant, Hegel. Meines Erachtens. Karl Popper hält ihn, allerdings in einem Atemzug mit Hegel, für einen nationalchauvinistischen Schwätzer.
     
  6. Mendelssohn
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    Ab Min 17. Richtung Engels. Müsste dir als Wuppertaler doch nah kommen. :)
     
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  7. Mendelssohn
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    Morgen fahre ich nach Meck-Pom an den See. Meck-Pom ist neben dem Saarland das einzige Bundesland, in dem die Grünen nicht vertreten sind. Einerseits kein Wunder angesichts der demographischen und geographischen Lage, andererseits die größte Natur, die wir dank dünner Besiedlung in Deutschland haben. Da ist so viel Natur, dass sie kaum jemand gefährdet sieht, und jeder lieber eine Industrie hätte, die die Familie sicher in den Wohlstand trägt. Also wenn der Soli in den Erhalt der Natur in Meck-Pom geht, dann bin ich dafür, dass er bleibt. Oder auch in Renaturierungsprogramme im Ruhrgebiet.
     
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  8. EnRetard
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    Schön, wenn Emscher- und Seseke-Auen zu blühenden Landschaften werden. Noch schöner wären Arbeitsplätze.
     
  9. Alubehütet
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    Geschieht doch! Im Garten- und Landschaftsbau!? :)
     
  10. EnRetard
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    Die Grünen eine rechtsliberale Partei. Sozialpolitik Fehlanzeige, Hochnäsigekeit gegenüber Menschen unterhalb der Mittelschicht. Der Alltagsrassismus der Herren Palmer und Kretschmann wird ignoriert, denn "Marginalisierte sind nicht die Zielgruppe der Grünen". Habeck ist ein Macho-Klon von Lindner und die Kieler Landtagsvizepräsidentin Aminata Touré allein auf weiter Flur. Das ist zusammengefasst der Kommentar von Yasmina M'Barek in der Taz über den Zustand der Grünen.
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    Ich finde, sie hat von Anfang bis Ende recht.
     
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