Unruhen im Iran

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Die Kurden haben es zur Zeit sehr schwer.
Sie werden in Syrien, im Irak von den Türken und nun auch im Iran von den Revolutionsgarden beschossen.
Im Iran werden die Kurden vermutlich wieder als Avantgarde des Westens unterstützt, um sie dann, wenn man in Teheran nicht durchkommt, wieder fallen zu lassen - wie in Syrien. Und sollte es im Iran einen Regimwechsel geben und für die Kurden etwas rausspringen, dann werden die Türken gewiss zur Stelle sein, PKK-Stellungen im Iran zu bombardieren. Dass gerade jetzt Erdogan sogenannte Vergeltungsschläge gegen Kurden durchzieht, ohne dass genau belegt ist, dass Kurden das Attentat in Istanbul begingen, zeigt uns, dass die Türkei nicht glücklich ist über den vom Westen unterstützten Aufstand der Kurden im Iran.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Im Radio den Bericht gehört: Im Iran sei die Nationalmannschaft gar nicht gut gelitten. Jubel, Hupkonzerte – bei jedem Tor für die Engländer, abschließend Autokorso. Zum Abflug muß es wohl noch sehr lockere, keineswegs nur Pflichtfotos mit der Staatsführung gegeben haben.
 
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Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Im Radio den Bericht gehört: Im Iran sei die Nationalmannschaft gar nicht gut gelitten. Jubel, Hupkonzerte – bei jedem Tor für die Engländer, abschließend Autokorso. Zum Abflug muß es wohl noch sehr lockere, keineswegs nur Pflichtfotos mit der Staatsführung gegeben haben.
Das hört sich nach Fake News an.
Zufällig weiß ich, dass der Iran nicht in den USA den Hauptfeind, sondern in UK sitzen sieht. London habe Washington an der Angel. Diese Dämonisierung UK's hat historische Gründe. Autokorso für die Engländer im Iran kommt aus der Gerüchteküche.
 

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Das Propblem im Iran - wie bei den verschiedenen arabischen Revolutionen - ist der Umstand, dass viele heterogene Gruppen gegen den Staat agieren, aber nicht zusammenfinden können, weil sie entgegengesetzte Ziele verfolgen. Es gibt Mullah-Gegner aus ganz verschiedenen Lagern, auch aus religiösen. Dass die Kurden nun zur Speerspitze des Aufstands im Iran geworden sind, hatte ich nicht erwartet. Von den iranischen Kurdengebieten gab es nie Meldungen über politische oder militärische Aktionen. Dennoch scheinen sie von allen Ethnien, die im Iran versammelt sind, die am besten organisierte und vermutlich auch bewaffnete zu sein. Sicher dürfte sein, dass sich die Ayatollahs nur halten können, wenn sie die Kurden wieder ruhig bekommen. Das Regime dürfte überfordert sein sowohl die Kurden flächendeckend zu kontrollieren als auch die Metropolen. Hinzu kommt die zunehmend schlechter werdende Wirtschaftslage, und ob Russland die Drohnen überhaupt in Dollar zahlen kann, ist auch noch die Frage.
 

Bintje

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5 Mai 2018
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War es nicht, das ist verbürgt. Auch der Jubel für England. Weil das Team vorher den iranischen Präsidenten besucht hatte.
Darauf wurde "Team Melli" als "Team Mullah" gescholten und war unten durch. Nachzulesen u.a. hier (und in vielen anderen Quellen).


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Mendelssohn

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17 Januar 2016
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War es nicht, das ist verbürgt. Auch der Jubel für England. Weil das Team vorher den iranischen Präsidenten besucht hatte.
Darauf wurde "Team Melli" als "Team Mullah" gescholten und war unten durch. Nachzulesen u.a. hier (und in vielen anderen Quellen).


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the url ( auf das sich RND bezieht) says:
"One video posted by U.S.-based Iranian-American activist and VOA Persian TV host Masih Alinejad showed a residential street in Tehran, with Iranians inside their homes shouting and responding to each other with chant: “six, six, six goals” — the number of goals Iran conceded to England."


Das heißt nicht, dass die Iraner Englands Sieg gefeiert haben. Dies bleibt Fake-News.