"Unterwerfung": Dienstag, 6. Juni 2018, 20.15 h, ARD (heute)

Skeptiker

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26 Januar 2008
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Und!: als die erste Generation von "Gastarbeitern" hier ankam, gab es keine Deutsch- und Integrationskurse. Auch noch nicht in der zweiten, meine ich. Das hatten "wir", die wir so vehement "Integration" einfordern, schlicht nicht auf dem Schirm. Man hielt es nicht für erforderlich, wollte kein "Einwanderungsland" sein.
Dann braucht man sich aber auch nicht zu beklagen, wenn Menschen, die ihr ganzes Leben lang gerackert haben und abends zu erschöpft waren, zu erledigt, um auch noch eine Fremdsprache zu lernen, nicht perfekt Deutsch können.
Alles, sorry, am Thema vorbei!

Es geht, für mich, nicht um den Aufreger "des nicht hinnembahren".

ICH rege mich eher darüber auf, auf welche Frage hin Gauck so geantwortet hat. DAS ist der big FAIL! Da ja viele hier das Interview nicht gelesen zu haben scheinen, hier die brisante Stelle:

Bild: Was sagen Sie Menschen, die sich wegen verhüllter Frauen, Hassprediger oder Sympathiekundgebungen für autoritäre Regime Sorgen machen?

Gauk: Ich finde es nicht hinnehmbar, wenn Menschen, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben, sich nicht auf Deutsch unterhalten können, keine Elternabende ihrer Kinder besuchen oder vom Sport fernhalten. Wir erwarten von denen, die zu uns kommen, dass sie bereit sind, das Land, wie es gewachsen ist, und seine Werte zu akzeptieren. Es darf da keine falsche Rücksichtnahme geben, weil man fürchtet, als Fremdenfeind zu gelten. Ganz gleich, ob Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit oder radikaler Islam: Die Bevölkerung muss wissen, unsere gewachsene Ordnung ist diejenige, die gilt. Die Politik muss dafür sorgen, dass alle das begreifen.

Ich meine, wie dämlich ist das denn, auf so eine Frage so eine Antwort zu geben, die absolut am Thema vorbei geht. Ich meine, der Mann bekommt das zu druckende Interview im vorraus, vor Druck, gezeigt, hat PR-Berater und segnet es dennoch ab.

Das ist doch keine Antwort auf die, die Angst vor ein paar wenig Prozent haben! Bei der "Sympathiebekundung für autoritäre Systeme" hätte man doch treffl8ch auch die AfD ansprechen können mit ihrer Affinität für Russland.

So ziehe ich das Fazit, nicht das Gesagte an sich ist der Eklat, sondern auf welche Frage es gesagt wurde!
 
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Bintje

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