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Pit63
Guest
AW: Urlaub
Es ist der als befreiend und entlastend erlebte Ausbruch aus dem gewohnten Leben.
Für viele ist das fast die einzige nennenswerte Unterbrechung vieler belastender, Unlust oder Unmut verursachender Gedanken und Gefühle, die mit den Erfahrungswohnheiten der vertrauten Umgebung einhergehen.
Die Konditionierung des Vertrauten täuscht Sicherheit und Ordnung vor, tatsächlich ist es eine seelisch-geistige Zwangsjacke, der man durch den äusseren Umgebungswechsel vordergründig für eine Zeit lang entkommt.
(Die Reise nach innen dagegen - jenseits der gewohnten Selbst- und Fremdwahrnehmung (Konditionierung)- ist den wenigsten vertraut.)
Bliebe man für lange Zeit am Urlaubsort, würden die Wahrnehmungen dort auch ebenso früher oder später von bewertenden bzw. beurteilenden Gedanken und Gefühlen überwuchert. Dann bräuchte es wieder etwas neues, um die seelisch-geistige Frische zu erleben.
Was bedeutet diese seelisch-geistige Frische: Im Grunde nichts anderes als Gedankenlosigkeit, es ist die Freiheit vom bewussten oder unbewussten mentalen Lärm, es ist das Glück der wertfreien, unbefangenen Aufmerksamkeit, die man aufgrund der eingefleischten Denkgewohnheit irrtümlicherweise je und je den wahrgenommenen Objekten und Situationen zuschreibt, die man umgehend interpretiert, weil man es so gewohnt ist und ihnen damit ihren Zauber erneut entreisst.
Z.Bsp.: Man steht am Bergesgipfel, eine Zeitlang ist man einfach still und schaut ergriffen, dann setzt der Verstand langsam und leise ein: Oh, was für ein wunderschöner Anblick, siehst Du den Gipfel dort hinten, fantastisch, letztes Jahr war ich ja in... Irgendwann lässt der Anblick einen kalt. Man kennt es ja jetzt, man hat es mental ein- und zugeordnet, in eine Schublade gesteckt, verbal etikettiert und die Schublade geschlossen. Dann ist es vorbei mit dem unmittelbaren gegenwärtige Erleben.
Oder: Frau unterhält sich mit südländischem Mann: Wie nett dieser Mann doch ist, denkt sie. Zuhause hätte sie das gleiche Gespräch mit einem europäsichen Mann in gewohnter Umgebung ganz anders interpretiert und womöglich gedacht: Wie ist der denn drauf? Wäre ihr das aufgefallen, hätte sie das vermutlich mit dem psychologischen Gedanken-konzept der unterschiedlichen Erwartungshaltung begründet.
Oder: Warum sonnen sich viele Leute so gerne: ME nach, weil die Sonne mit ihrer Wärme und ihrem Licht ein Wohlgefühl erzeugt, welches alles Denken und Fühlen ausserhalb der unmittelbar vermittelten körperlichen Wahrnehmung ausblendet. Man ist vollkommen gelassen, los-gelöst, empfindet so etwas wie Frieden, Harmonie, ein reines stilles Glücksgefühl mit sich selbst, im eigenen Körper - und jenseits der Langeweile!
Anschliessend wähnt man sich nachgerade erneuert. Ähnlich verhält es sich mit dem Sport.
All die Begründungen für das je und je als positiv Erlebte sind aber nur übernommene, "zu- eigen- gemachte" Gedanken, mentale Konzepte, rationale Raster, in denen der immer weniger in sich selbst ruhende Mensch der Moderne regelrecht zu versinken scheint und sich damit seiner unmittelbaren, intuitiven Wahrnehmungsfähigkeit beraubt.
Aber: so befremdlich der Gedanke auch anmutet: Im Grunde gilt das auch für die sog. negativen Erlebnisse. Es ist einem nur nicht bewusst.
Denkt der Mensch überhaupt wirklich selbst? Ich meine, beherrscht und lenkt er seine Gedanken? Könnte man nicht in dem meisten Fällen vielmehr sagen: Es denkt...in ihm...ununterbrochen?
Es ist der als befreiend und entlastend erlebte Ausbruch aus dem gewohnten Leben.
Für viele ist das fast die einzige nennenswerte Unterbrechung vieler belastender, Unlust oder Unmut verursachender Gedanken und Gefühle, die mit den Erfahrungswohnheiten der vertrauten Umgebung einhergehen.
Die Konditionierung des Vertrauten täuscht Sicherheit und Ordnung vor, tatsächlich ist es eine seelisch-geistige Zwangsjacke, der man durch den äusseren Umgebungswechsel vordergründig für eine Zeit lang entkommt.
(Die Reise nach innen dagegen - jenseits der gewohnten Selbst- und Fremdwahrnehmung (Konditionierung)- ist den wenigsten vertraut.)
Bliebe man für lange Zeit am Urlaubsort, würden die Wahrnehmungen dort auch ebenso früher oder später von bewertenden bzw. beurteilenden Gedanken und Gefühlen überwuchert. Dann bräuchte es wieder etwas neues, um die seelisch-geistige Frische zu erleben.
Was bedeutet diese seelisch-geistige Frische: Im Grunde nichts anderes als Gedankenlosigkeit, es ist die Freiheit vom bewussten oder unbewussten mentalen Lärm, es ist das Glück der wertfreien, unbefangenen Aufmerksamkeit, die man aufgrund der eingefleischten Denkgewohnheit irrtümlicherweise je und je den wahrgenommenen Objekten und Situationen zuschreibt, die man umgehend interpretiert, weil man es so gewohnt ist und ihnen damit ihren Zauber erneut entreisst.
Z.Bsp.: Man steht am Bergesgipfel, eine Zeitlang ist man einfach still und schaut ergriffen, dann setzt der Verstand langsam und leise ein: Oh, was für ein wunderschöner Anblick, siehst Du den Gipfel dort hinten, fantastisch, letztes Jahr war ich ja in... Irgendwann lässt der Anblick einen kalt. Man kennt es ja jetzt, man hat es mental ein- und zugeordnet, in eine Schublade gesteckt, verbal etikettiert und die Schublade geschlossen. Dann ist es vorbei mit dem unmittelbaren gegenwärtige Erleben.
Oder: Frau unterhält sich mit südländischem Mann: Wie nett dieser Mann doch ist, denkt sie. Zuhause hätte sie das gleiche Gespräch mit einem europäsichen Mann in gewohnter Umgebung ganz anders interpretiert und womöglich gedacht: Wie ist der denn drauf? Wäre ihr das aufgefallen, hätte sie das vermutlich mit dem psychologischen Gedanken-konzept der unterschiedlichen Erwartungshaltung begründet.
Oder: Warum sonnen sich viele Leute so gerne: ME nach, weil die Sonne mit ihrer Wärme und ihrem Licht ein Wohlgefühl erzeugt, welches alles Denken und Fühlen ausserhalb der unmittelbar vermittelten körperlichen Wahrnehmung ausblendet. Man ist vollkommen gelassen, los-gelöst, empfindet so etwas wie Frieden, Harmonie, ein reines stilles Glücksgefühl mit sich selbst, im eigenen Körper - und jenseits der Langeweile!
Anschliessend wähnt man sich nachgerade erneuert. Ähnlich verhält es sich mit dem Sport.
All die Begründungen für das je und je als positiv Erlebte sind aber nur übernommene, "zu- eigen- gemachte" Gedanken, mentale Konzepte, rationale Raster, in denen der immer weniger in sich selbst ruhende Mensch der Moderne regelrecht zu versinken scheint und sich damit seiner unmittelbaren, intuitiven Wahrnehmungsfähigkeit beraubt.
Aber: so befremdlich der Gedanke auch anmutet: Im Grunde gilt das auch für die sog. negativen Erlebnisse. Es ist einem nur nicht bewusst.
Denkt der Mensch überhaupt wirklich selbst? Ich meine, beherrscht und lenkt er seine Gedanken? Könnte man nicht in dem meisten Fällen vielmehr sagen: Es denkt...in ihm...ununterbrochen?