Verlorene Unschuld in Istanbul

blackcyclist

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Mitten im Istanbuler In-Stadtteil Beyoglu, unweit von Galataturm und Goldenem Horn, steht ein tiefrot angestrichenes Eckhaus, das ins Auge sticht. Es will so gar nicht passen zu den verfallenden Fassaden in der Straße, den verfilzten Hunden und Katzen, zum fünfmal täglich erschallenden Ruf der Muezzine. Es wirkt wie etwas aus einem Traum oder Alptraum, etwas, das aus der Realität fällt. In dem Haus ist Orhan Pamuks "Museum der Unschuld" (Masumiyet Müzesi) untergebracht, das der Literaturnobelpreisträger zusammen mit seinem gleichnamigen Roman konzipierte. Es beherbergt eine kleine Geschichte Istanbuls in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts - ein Istanbul, das nach und nach verschwindet…

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36860/1.html
 
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