Verraten und verkauft

AW: Verraten und verkauft

Es ist eine philosophische Betrachtung über Vertrauen.

Ohne Vertrauen würde unsere Gesellschaft heute garnicht funktionieren.

Wenn man in den Bus steigt, vertraut man darauf, dass der Busfahrer den Führerschein hat und auch nüchtern ist, dass der Bus durch den Tüv gekommen ist. Der Busfahrer vertraut seinerseits darauf, wenn er an der Ampel grün hat, der Querverkehr rot hat. Als Füßgänger erlaube ich mir hier schon ein gewisses Misstrauen. Ich laufe unabhängig von der Farbe dann los, wenn kein Querverkehr mehr fließt.

Bei einer Operation bleibt mir meist auch nichts, als einem wildfremden Arzt zu vertrauen.

Vertrauen unter Freunden, das darf man auch nicht überstrapazieren.
Nicht umsonst gibt es den Spruch, bei aller Freundschaft.
Außerdem muss man den anderen eine eigene Sicht auf das Verhältnis lassen. Eine Freundschaft sollte auch mal eine Krise überwinden können.

Cäsar und Brutus, das war auch ein Hierarchieverhältnis. Brutus war einvernommen. So etwas kann leichter platzen.

Als Herrscher hatte man sowieso eher misstrauisch zu sein, nicht umsonst hatten die beim Essen ihre Vorkoster.
 
AW: Verraten und verkauft

Ohne Vertrauen würde unsere Gesellschaft heute garnicht funktionieren.

Wenn man in den Bus steigt, vertraut man darauf, dass der Busfahrer den Führerschein hat und auch nüchtern ist, dass der Bus durch den Tüv gekommen ist. Der Busfahrer vertraut seinerseits darauf, wenn er an der Ampel grün hat, der Querverkehr rot hat. Als Füßgänger erlaube ich mir hier schon ein gewisses Misstrauen. Ich laufe unabhängig von der Farbe dann los, wenn kein Querverkehr mehr fließt.

Bei einer Operation bleibt mir meist auch nichts, als einem wildfremden Arzt zu vertrauen.

Vertrauen unter Freunden, das darf man auch nicht überstrapazieren.
Nicht umsonst gibt es den Spruch, bei aller Freundschaft.
Außerdem muss man den anderen eine eigene Sicht auf das Verhältnis lassen. Eine Freundschaft sollte auch mal eine Krise überwinden können.

Cäsar und Brutus, das war auch ein Hierarchieverhältnis. Brutus war einvernommen. So etwas kann leichter platzen.

Als Herrscher hatte man sowieso eher misstrauisch zu sein, nicht umsonst hatten die beim Essen ihre Vorkoster.


Wohl gesprochen. Es gibt das sogenannte kindliche Urvertrauen. Ein kleines Kind ist völlig ohne Hinterlist. Erst später lernt es mißtrauisch zu sein. Im schlimmsten Fall begegnet so ein geprägter Mensch allen anderen mit Vorurteilen. Caesar ist nicht so weit gekommen, weil er ein Philantrop war und doch traute er anderen Menschen, besonders traute er Brutus. Dieser war es, der ihn am meisten verriet, denn er wusste von den Plänen den Diktator zu töten.
Aber auch Jesus wurde verraten. Judas war einer seiner engsten Anhänger. Er war wohl von der pazifistischen Haltung seines Meisters enttäuscht. Liebe schlägt in Hass um, wie oft geschieht das im alltäglichen Leben.
 
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