Wer wird Kanzlerkandidat?

  • Laschet

    Votes: 2 16,7%
  • Söder

    Votes: 6 50,0%
  • Spahn

    Votes: 0 0,0%
  • Merz

    Votes: 0 0,0%
  • Röttgen

    Votes: 0 0,0%
  • Habeck

    Votes: 1 8,3%
  • Baerbock

    Votes: 3 25,0%
  • Überraschung

    Votes: 4 33,3%

  • Total voters
    12

sommersonne

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19 März 2017
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Leipzig
Eigentlich müßte doch die Polizei froh sein. Den Dealern würde die Geschäftsgrundlage entzogen, zumindest bei Cannabis. Weniger Arbeit, vielleicht aber doch nicht denn die Dealer müssten ja nun auf eine andere Art an Geld kommen. Vielleicht würden dann Diebstähle, Raub und Überfälle steigen.
Ich wäre dafür es in Geschäften zu verkaufen. An Regentagen wie diesem z.B. wäre ich ein dankbarer Kunde.
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Aus den Ampel-Gesprächen dringt wenig nach außen - bis auf einen weniger relevanten Punkt, auf den sich SPD, Grüne und FDP vergleichsweise problemlos einigen können.

"In ihrem Bundestagswahlprogramm haben die Grünen angekündigt, "einen regulierten Verkauf von Cannabis in lizenzierten Fachgeschäften" ermöglichen zu wollen. Die FDP forderte in ihrem Programm die kontrollierte Freigabe von Cannabis. Die SPD befürwortet eine "regulierte Abgabe" an Erwachsene erst einmal in Modellprojekten. Ziel ist es unter anderem, den Besitz kleinerer Mengen nicht mehr strafrechtlich zu verfolgen und so die Behörden zu entlasten sowie den Schwarzmarkt trockenzulegen."


So weit, so sinnig - aber prompt gibt's Ärger mit den Polizeigewerkschaften. Während die GdL insbesondere auf die Gefahren von Cannabis insbesondere für Jugendliche hinwies, trötete Rainer Wendt von der DPolG: "Wenn demnächst auch noch Bekiffte am Straßenverkehr teilnehmen, bekommen wir ein Problem." Ach was. Erstens scheint ihm entgangen zu sein, dass auch Bekiffte sich längst hinters Steuer klemmen wie auch Betrunkene und anderweitig Berauschte (z.B. durch Medikamente); und zweitens geht es nicht darum, die Straßenverkehrsordnung abzuschaffen, sondern lediglich eine regulierte und kontrollierte Abgabe von Cannabis einzuführen (allemal besser als der Schwarzmarkt!) und endlich eine - hoffentlich damit einhergehende - rechtliche Gleichbehandlung von Alkohol- und Cannabisfahrten zu erreichen.
All das blendet Herr Wendt natürlich vorzugsweise aus. Alarmismus scheint Teil seines Jobs zu sein.
Pfft, das ist doch alles ganz durchsichtig. Wenn die Polizei keine Kiffer mehr filzen müsste, könnten Stellen wegfallen.
 
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Alubehütet

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29 Januar 2017
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Pfft, das ist doch alles ganz durchsichtig. Wenn die Polizei keine Kiffer mehr filzen müsste, könnten Stellen wegfallen.
Ich denke, die Polizei wird sich am meisten freuen. Delikte verfolgen, die die Staatsanwaltschaft meist dann ohnehin weggähnt ... Gut, es ist oft ein einfacher Vorwand, Leute zu kontrollieren, zu schikanieren auch, das fehlt denen vielleicht. Wendt bedient nur eine populistische Tröte.

Das wird ja kommen, FDP und Grüne sind sich einig. Ich kriege nur nichts mit von irgend einem Konzept? Wo bekomme ich demnächst den Stoff? Reggae-Bars wie in Holland? Apotheken? ALDI?
 

Alubehütet

Well-Known Member
29 Januar 2017
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Wuppertal
Sebastian Kurz hat einen Lichtgestalt-Status, der weit hinein strahlt mindestens in die CSU. Er inspirierte – neben Orban – seinerzeit Seehofer, in der Flüchtlingspolitik in Fundamentalopposition zu Merkel zu gehen. Kurz wird man nicht so einfach los. Zur Wahl stand nicht mehr die ÖVP, sondern die „Liste Kurz“, das traut sich hierzulande nicht einmal Lindner.

Den Anhang 17525 betrachten
Ach was! Wir haben unsere eigene Frischzellenkur! :)

kari(3).jpg
 

Bintje

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5 Mai 2018
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Ich denke, die Polizei wird sich am meisten freuen. Delikte verfolgen, die die Staatsanwaltschaft meist dann ohnehin weggähnt ... Gut, es ist oft ein einfacher Vorwand, Leute zu kontrollieren, zu schikanieren auch, das fehlt denen vielleicht. Wendt bedient nur eine populistische Tröte.

Das wird ja kommen, FDP und Grüne sind sich einig. Ich kriege nur nichts mit von irgend einem Konzept? Wo bekomme ich demnächst den Stoff? Reggae-Bars wie in Holland? Apotheken? ALDI?
Lauterbach spricht sich jetzt auch für die regulierte Abgabe von Cannabis aus - mit einem Super-Argument!

"In einem Interview der »Rheinischen Post« plädierte er dafür, eine kontrollierte Abgabe an Erwachsene zu erlauben, um dem Handel von mit Heroin versetztem Cannabis einen Riegel vorzuschieben. »Jahrelang habe ich eine Cannabis-Legalisierung abgelehnt. Mittlerweile komme ich als Arzt aber zu einem anderen Schluss«, sagte Lauterbach. »Immer häufiger wird dem illegal verkauften Straßencannabis neuartiges Heroin beigemischt, das sich rauchen lässt. Damit werden Cannabis-Konsumenten schnell in eine Heroin-Abhängigkeit getrieben.« Dieses Phänomen sei neu und verändere die Lage. (...)"


Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Gut so! Jetzt müsste noch die CDU nachdenken, vor allem Herr Spahn (der hoffentlich bald in die Historiengalerie des Ministeriums abwandert..)