Wer wird Kanzlerkandidat?

  • Laschet

    Votes: 2 18,2%
  • Söder

    Votes: 6 54,5%
  • Spahn

    Votes: 0 0,0%
  • Merz

    Votes: 0 0,0%
  • Röttgen

    Votes: 0 0,0%
  • Habeck

    Votes: 1 9,1%
  • Baerbock

    Votes: 3 27,3%
  • Überraschung

    Votes: 3 27,3%

  • Total voters
    11

Alubehütet

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29 Januar 2017
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113
Wuppertal
Kann sein, die einzige verbleibende Machtoption für die FDP bliebe die Ampel. Weil es für schwarz-grün demnächst auch ohne sie reicht. Dafür wäre sie mit Lindner aber sensationell schlecht aufgestellt :rolleyes:
 

Berfin1980

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19 Juni 2015
7.372
7.625
113
Was ist eigentlich mit dem Karnevalsprinz aus NRW......in der Versenkung verschwunden? In letzter Zeit wird die Misere in den Talk Shows platziert.

Konnte ja auch keiner ahnen das die Briefwahlstimmen noch nicht abhängig von dem Maskenskandal waren.

Die Frage auch was macht Söder jetzt, bläst er zum Angriff?
 

Berfin1980

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19 Juni 2015
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er nicht, aber seine Wadlbeißer. Dobrindt sagte doch gestern schon, die Corona-Politik sei schuld. Heißt Spahn und Altmaier. (und nicht Löbel und Eierklein oder Nüßlein oder wie er heißt, der Amigo von der (CSU).
Der Dobrindt soll mit seiner Maut mal ganz schnell ruhig sein. Nüßlein heißt er ;)

Es ist ja auch durchaus möglich das die Wähler Laschet nicht mögen.
 

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Ich vermute, dass die AfD die meisten Stimmen an die Nichtwähler verloren hat. Der Rest der verlorenen Wähler findet sich vielleicht in den freien Wählerinitiativen. Zugleich sind der AfD ihre Themen ausgegangen: Merkel muss weg, hat sich erledigt, Flüchtlinge müssen weg, hat sich auch erledigt ebenso wie Rettung des Abendlands vor den Toren Wiens, Clan-Kriminalität hat die Polizei ziemlich gut in den Griff bekommen und die pädophilen Netzwerke werden wie das Darknet von Bio-Abendländern verwaltet, monetär abgeschöpft und konsumiert. Insofern dürfte der erhebliche Stimmenverlust der AfD in Rheinland Pfalz und BW (zusammen fast 10%) erst der Anfang der Talfahrt sein. Und sollte Putinfreundlichkeit auf der Visitenkarte der AfD stehen, weil sich das im Osten auszahlt, gibt es dort ja noch die Alternative der Linkspartei, die erstens mehr Ahnung von den russischen Verhältnissen hat und deshalb zweitens dieses Wählersegment glaubhafter bedienen kann.
Noch eine Lehre gilt es für die CDU aus diesen beiden bedeutenden Landtagswahlen zu ziehen: Stimmen werden nicht rechts von der CDU gewonnen - diese Lehre hat Söder in Bayern schon aus dem Abkacken Seehofers gezogen - sondern mit grünen Themen: die Omi denkt an ihre Enkel, der Hundefreund an die Massentierhaltung, der Heimwerker an ergietechnische Selbstversorgung, der Großstadt-Yuppi an alternative Mobilität und City-gardening und allein erziehenden Mütter an den netten Praktikanten im Jugendamt. Die Palette der Themen ist breit, ohne sich aufs Parkett der Rechtsextremen oder Neoliberalen begeben zu müssen. Mehr als 5% kriegen die Neoliberalen auch nicht in ihren besten Zeiten zustande, weshalb sie als Mehrheitsbeschaffer ausgedient haben. D. h., wenn die FDP noch mitspielen will, muss sie sich auf die Ampel einlassen. Die Chance auf Jamaika wird es 2021 nicht mehr geben. Weder mit Laschet noch mit Söder.
Gewiss scheint mir nun auch zu sein, dass Söder in Bayern bleibt und die CDU ihren Scherbenhaufen selbst aufkehren lässt. Laschet ist mit dieser Aufgabe überfordert - zumal er der erste war, der der Vorteilsnahme im Zeichen der Pandemie (van Laack-Masken) überführt wurde. Wenn Laschet ins Rennen geht, könnte Baerbock die nächste Kanzlerin sein.
 
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Alubehütet

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29 Januar 2017
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Laschet mit seinen Lockerngsdiskussionsorgien ist gestern eindeutig abgewählt worden. Die Eisenmann ist ja nur die extremistische Variante dessen, was wir hier in NRW auch haben. Gut; wir haben immerhin Wechselunterricht, wo BaWü in die Vollen ging, aber ebenso unbeleckt von aller Inzidenz.

Wenn Laschet sich jetzt nicht dreht um 180°, dann wird Söder Kanzler. Vorbehaltlich immer noch, daß er will. So stabil wie unter ihm war die CSU schon lange nicht mehr in Bayern verwurzelt.
 

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Selbst wenn Söder aufgestellt würde, wäre ihm das Kanzleramt nicht sicher, denn die FDP allein reicht nicht. Er müsste schon die Grünen überzeugen, die wiederum drei Möglichkeiten haben: Schwarz-Grün, Grün-Rot-Rot und Ampel. Warum sollten die Grünen Söder zum Kanzler küren, wenn sie selbst den Kanzler/die Kanzlerin stellen können?
Nur mal so am Rande: wenn die Grünen auf die Idee kämen, Kretschmann ins Rennen zu schicken, würde Söder u. U. noch nicht einmal die Ehre zuteil, die meisten Stimmen gewonnen zu haben.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Mit der LINKEN wird nichts zu machen sein, kein Bundeswehreinsatz unter Präsident Biden. Rot-Grün wird nicht reichen. Dann reicht es vielleicht für schwarz-grün, oder die FDP ist wieder Zünglein an der Waage. Und wie gesagt, mit der SPD wird sie nicht wollen.

Zumal die SPD wirklich ins oppositionelle Abklingbecken gehört. Die muß sich von Grund auf neu sortieren, aufstellen.