Was tun? Er meldet sich nicht mehr

Dine

Well-Known Member
AW: Was tun? Er meldet sich nicht mehr

Ich habe es in der Türkei, vor allem im Osten, auch so mitbekommen dass das Kind dem Mann "gehört". Dies ist wohl auch im Koran nachzulesen, mein ich zumindest.

Aber trotz diesen uralten Regeln sollte MANN doch einfach mal den Kopf einschalten. Sabine, was deinen Herren der Schöpfung angeht... Ich kanns schon nachvollziehen. Denn bei uns hiess es früher mal das Gleiche. Das hat mich aber wirklich geschockt (nun gut, es war kein Kind da, aber trotzdem). Ich bin aber froh dass er inzwischen einiges an sich geändert hat was seine Einstellungen angeht. Ich weiss aber wie es mal war, auch die Sache mit der Massage und so, kann ich voll nachvollziehen. Und wahrscheinlich denkst du; das gehört halt zu ihm, wenn der Ernstfall eintrifft lässt es sich sicher irgendwie regeln. Hoffen wir dass es keinen Ernstfall gibt und falls doch, dann hoffen wir dass er bis dahin auch ein wenig anders denkt.

Was das Thema hier angeht, ich würde auch keine schlafenden Hunde wecken. Klar ist es Sch***, aber vielleicht braucht er einfach etwas Zeit und kann dann irgendwann den Schritt auf euch zu machen. Es ist immerhin EUER Kind.


LG
Dine
 
AW: Was tun? Er meldet sich nicht mehr

ich habe gerade erst gesehen das eure trennungszeit gerade mal ein paar wochen sind. ich könnte mir auch vorstellen das er sich erst mal die wunden in ruhe lecken will. ähnliches hat mein (deutscher) ex-ehemann damals auch gemacht. nach 6 wochen hab ich mal ne sms geschickt und dann erst hat er sich gemeldet. er brauchte die zeit damals einfach und für mich war es auch gut.
ich hoffe für dich, das er sich für sein kind entscheidet und sich meldet!! good luck!!




und zu dem spruch "die zeit heilt alle wunden!" hab ich bei facebook einen sehr schönen spruch gelesen!! *sag mir nicht die zeit heilt alle wunden!! sonst haue ich dir einen in die Fre***** und sage dann "jammer nicht, ist doch nicht schlimm, schliesslich heilt die zeit alle wunden!!" *

ich hasse diesen spruch auch, obwohl ich natürlich weiss das er stimmt:-D
 

Renée

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AW: Was tun? Er meldet sich nicht mehr

weil sie bereits verheiratet war und es einen vater gab! er sollte die vaterschaft anerkennen, damit die urkunde ausgestellt wird. sie fragte sogar noch, welchen namen ihm recht wäre für den sohn! das theater war mir völlig unbekannt zu diesem zeitpunkt! da aber nichts von ihm zurück kam, hing sie völlig in der luft. eine vorläufige geburtsbescheinigung reichte nicht für die beantragung von kindergeld usw.! na, ja halt deutschland!

Das höre ich auch zum ersten Mal :shock: Wahrscheinlich kommt dieser Fall selten vor... Ich habe sofort die Geburtsurkunde für meinen Sohn bekommen, ABER ich war nicht verheiratet. Aber klar, theoretisch hätte der Vater ihn auch schriftlich anerkennen müssen, was er auch nie getan hat. Ich bin dann allerdings hingegangen und habe vor Gericht einen Urteil erwirkt. Der Vater ist also nun per Gericht (durch meinen Eid) als Vater festgestellt worden. Hat zwar 5 Jahre gedauert, weil man wohl immer wieder versucht hat, von ihm Antworten zu bekommen, die dann aber nie kamen, aber ich habe das nicht bereut. Denn auf lange Sicht ist damit auch festgestellt, dass der Vater niemals für seinen Sohn in irgendeiner Form aufgekommen ist, und er somit auch keine Unterhaltsansprüche an seinen Sohn hat (könnte ja sein, wenn er alt und grau ist, dass ihm sein Sohn wieder einfällt, und dass der ja jetzt für ihn sorgen könnte...:shock:)
 

Sabine

Well-Known Member
AW: Was tun? Er meldet sich nicht mehr

Wenn ein Kind die Deutsche Staatsbürgerschaft hat, hat es Deutschland zu interessieren.

Ich habe Geschichten gehört, da wurde das Kind z.B. in den Iran, Iraq oder auch Lybien mitgenommen, und obwohl es gefunden wurde, waren die deutschen Behörden zwar informiert konnten aber rechtlich überhaupt nichts unternehmen. Türkei ist da vielleicht die Ausnahme ?

Aber im Grunde ist auch schon die Androhung des Kindesentzuges reichlich übel, denn für einige Frauen würde dieser Druck schon reichen, immer wieder nachzugeben...

Nach allem was ich so gehört habe, reden die meisten (die dann wirklich das Kind entführen wollen) eigentlich nie vorher davon. Alles ist bei Besuchen immer Friede, Freude, Eierkuchen aber eines Tages kommt das Kind vom Besuch eben nicht zurück. Oder auch wenn man noch gar nicht getrennt war und gar nicht mitbekommt, daß wohl etwas schief läuft, sind Partner und Kind(er) plötzlich spurlos verschwunden.

Männer die schon vorher sowas androhen, tun es in der Regel dann später doch nicht. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel.

Ich weiß woran ich bin und ich kann wirklich gut damit leben. Danke aber, daß Ihr Euch darüber Gedanken macht !!

Übrigens bin ich ganz gewiß keine Frau, die immer wieder nachgibt :wink: Da kann mein Männe wohl ein Lied von singen...
 

schwarze Rose

Active Member
AW: Was tun? Er meldet sich nicht mehr

Das höre ich auch zum ersten Mal :shock: Wahrscheinlich kommt dieser Fall selten vor... Ich habe sofort die Geburtsurkunde für meinen Sohn bekommen, ABER ich war nicht verheiratet. Aber klar, theoretisch hätte der Vater ihn auch schriftlich anerkennen müssen, was er auch nie getan hat. Ich bin dann allerdings hingegangen und habe vor Gericht einen Urteil erwirkt. Der Vater ist also nun per Gericht (durch meinen Eid) als Vater festgestellt worden. Hat zwar 5 Jahre gedauert, weil man wohl immer wieder versucht hat, von ihm Antworten zu bekommen, die dann aber nie kamen, aber ich habe das nicht bereut. Denn auf lange Sicht ist damit auch festgestellt, dass der Vater niemals für seinen Sohn in irgendeiner Form aufgekommen ist, und er somit auch keine Unterhaltsansprüche an seinen Sohn hat (könnte ja sein, wenn er alt und grau ist, dass ihm sein Sohn wieder einfällt, und dass der ja jetzt für ihn sorgen könnte...:shock:)

stimmt so nicht;

gerade die Tage habe ich bei uns in der Zeitung gelesen, dass ein Sohn verklagt wurde, die Heimkosten für seine Mutter zu zahlen. Er hat sich geweigert, weil sie psychisch krank war und sich eigentlich nie um ihn gekümmert hat und die Hälfte seiner Kinder- und Jugendzeit sowie so in irgendwelchen Anstalten war. Im Alter war sie im Heim und der Staat hat die Kosten vorgelegt, sie vom Sohn zurückverlangt und dieser hat sich geweigert (sei nie ihren Mutterpflichten nachgekommen, kein Kontakt usw.). Das Gericht hat befunden, dass die familiäre Bindung nichts mit der rechtlichen Seite zu tun hat. Er muss zahlen.
So würde das dann in dem o.g. Fall auch sein :-?
 

Renée

New Member
AW: Was tun? Er meldet sich nicht mehr

stimmt so nicht;

gerade die Tage habe ich bei uns in der Zeitung gelesen, dass ein Sohn verklagt wurde, die Heimkosten für seine Mutter zu zahlen. Er hat sich geweigert, weil sie psychisch krank war und sich eigentlich nie um ihn gekümmert hat und die Hälfte seiner Kinder- und Jugendzeit sowie so in irgendwelchen Anstalten war. Im Alter war sie im Heim und der Staat hat die Kosten vorgelegt, sie vom Sohn zurückverlangt und dieser hat sich geweigert (sei nie ihren Mutterpflichten nachgekommen, kein Kontakt usw.). Das Gericht hat befunden, dass die familiäre Bindung nichts mit der rechtlichen Seite zu tun hat. Er muss zahlen.
So würde das dann in dem o.g. Fall auch sein :-?

Absolut korrekt, ich habe auch von dem Fall gehört. Aber dieser Sohn ist das von der Mutter per Geburtsurkunde anerkannte leibliche Kind, und er hat auch nie einen gerichtlichen Titel erwirkt, der etwas anderes aussagt, demzufolge muss er zahlen. Der Vater meines Sohnes hat ihn aber nie als solches anerkannt, sondern er wurde gerichtlich als Vater festgestellt und auf Unterhalt verdonnert. Da er diesen nie gezahlt hat, hat er per Gesetz auch keinen Anspruch auf Unterhalt, Erbe, o.ä. von meinem Sohn. Wohlgemerkt, in diesem Verfahren war mein Sohn der Kläger, nicht ich. Ich habe dieses Verfahren in letzter Konsequenz deshalb 5 Jahre lang durchgezogen, damit nämlich genau dieses Resultat herauskommt.
 

Renée

New Member
AW: Was tun? Er meldet sich nicht mehr

Ich habe Geschichten gehört, da wurde das Kind z.B. in den Iran, Iraq oder auch Lybien mitgenommen, und obwohl es gefunden wurde, waren die deutschen Behörden zwar informiert konnten aber rechtlich überhaupt nichts unternehmen. Türkei ist da vielleicht die Ausnahme ?



Nach allem was ich so gehört habe, reden die meisten (die dann wirklich das Kind entführen wollen) eigentlich nie vorher davon. Alles ist bei Besuchen immer Friede, Freude, Eierkuchen aber eines Tages kommt das Kind vom Besuch eben nicht zurück. Oder auch wenn man noch gar nicht getrennt war und gar nicht mitbekommt, daß wohl etwas schief läuft, sind Partner und Kind(er) plötzlich spurlos verschwunden.

Männer die schon vorher sowas androhen, tun es in der Regel dann später doch nicht. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel.

Ich weiß woran ich bin und ich kann wirklich gut damit leben. Danke aber, daß Ihr Euch darüber Gedanken macht !!

Übrigens bin ich ganz gewiß keine Frau, die immer wieder nachgibt :wink: Da kann mein Männe wohl ein Lied von singen...

Ja, Hunde die bellen, beißen nicht, da ist sicher oft was dran. Aber drauf verlassen würd ich mich auch nicht. :-?
 

vanararat1966

Moderator
AW: Was tun? Er meldet sich nicht mehr

Ich habe Geschichten gehört, da wurde das Kind z.B. in den Iran, Iraq oder auch Lybien mitgenommen, und obwohl es gefunden wurde, waren die deutschen Behörden zwar informiert konnten aber rechtlich überhaupt nichts unternehmen. Türkei ist da vielleicht die Ausnahme ?

Die Türkei hat das Haager Abkommen per 2004 ratifiziert. Hier eine Liste der Staaten im Zusammenhang mit Kindern:

http://www.blja.bayern.de/themen/adoption/voraussetzungen/TextOffice_Vertragsstaaten.html

Hier ein Auszug, welches wohl die Realität darstellt - Mitgliedstaat hin oder her:

http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Kindesentführung

insbesondere:

http://de.wikipedia.org/wiki/Haager...chen_Aspekte_internationaler_Kindesentführung

und ganz im Speziellen:

Prävention von Kindesentführung

Vor einer Kindesentführung wird die Absicht in manchen Fällen durch einen Elternteil unterschwellig angedeutet oder gar ausdrücklich erklärt. Solche Hinweise sollten ernst genommen werden. Die Ausführung der Straftat wird erschwert, indem die Reisedokumente des Kindes sicher aufbewahrt und das alleinige Sorgerecht beim zuständigen Familiengericht erwirkt wird. Ergänzend ist eine Registrierung gefährdeter Kinder bei den Grenzbehörden möglich, um die Ausreise zu verhindern. Zudem kann die Botschaft des Heimatlandes des drohenden Elternteils informiert werden, mit der Bitte, den Kindern keine Pässe auszustellen.

In eigener Sache:

Der Vater meiner Kinder ist Schweizer Staatsbürger (gut gemacht, VanArarat) nigerianischer Herkunft. Niemals, aber wirklich nie, war und ist er im Besitz von Reisedokumenten der Kinder.
Obwohl er - gemäss Gerichtsurteil - die Kinder für die Ferien haben könnte, hat er noch nie dieses Recht in Anspruch genommen. Würde er, könnte er nicht bzw. ich würde ihm dieses Recht - nach Absprache mit meiner, lokalen Vormundschaftsbehörte - verweigern. Dies im Hinblick auf die freikirchliche Einstellung, dass es keine Krankheiten gibt, beten ist alles, Respekt vor den Eltern im Notfall eingeprügelt werden muss (meine Kinder anzurühren hat er bis anhin nicht gewagt) bzw. Nigeria ist kein sicheres Reiseland, es wird auch nach wie vor Beschneidung von Mädchen / Frauen durchgeführt und noch ein paar Gründe mehr - und darauf würde ich mich berufen. Einmal dort, würde ich die Kinder nie wieder finden bzw. eine "Rückentführung" wäre beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. Alleiniges Sorgerecht sowie Aufenthaltsbestimmungsrecht habe ich.
Auch wenn man sich im Schengenraum frei bewegen kann - dürfte es mit Problemen verbunden sein, irgend wo ein Flugzeug in Richtung Nigeria OHNE Reisedokumente der Kinder besteigen zu wollen.
Zudem habe ich schon lange festgestellt bzw. klar geäussert, sollte ich je länger als 1 Stunde keine Kontakt zu ihm und/oder den Kindern haben (an den 4 bis 6 Stunden pro Woche - wenn er denn keine anderen, wichtige Sachen erledigen muss - an denen er sie betreuut bzw. von seinem ältesten Sohn fremdbetreuuen lässt), rufe ich die Polizei und melde, dass die Kinder abgängig sind. Ich mache natürlich keine Kontrollanrufe, ich meine dabei die Überschreitung der Zeit, an denen er sie vereinbarungsgemäss wieder nach Hause bringen muss, und ich weder ihn noch die Kinder telefonisch erreichen könnte (Verspätungen sind Programm, notorisch).

Dies mag nun etwas "extrem" rüber kommen, und grundsätzlich sollte man sich in einer Beziehung nicht solche Gedanken machen müssen. Aber es ist es doch wert, einmal darüber nachzudenken und vor allem die Gedanken des Partners dazu zu kennen (der aus einer ganz anderen Kultur kommt, anders erzogen wurde, unter Umständen andere Werte und "Gesetze" kennt).

Gruss, VanArarat
 
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