Wie lange bleibt Trump Präsident?

Dieses Thema im Forum "Politik- und Geschichtsforum" wurde erstellt von Msane, 25 Januar 2017.

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Trump, nur für wielange?

  1. Klarer Fall, Trump wird vor Ablauf der Amtszeit aus seinem Amt entfernt

    12 Stimme(n)
    50,0%
  2. Trump wird 4 Jahre Präsident der USA sein

    8 Stimme(n)
    33,3%
  3. Trump wird wiedergewählt, und sogar 8 Jahre im Weißen Haus regieren

    4 Stimme(n)
    16,7%
  1. Bintje
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    Bintje Well-Known Member

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    Da liegst du richtig, fürchte ich. Die Republikaner fressen ihm inzwischen aus der Hand.
    Einen wie John McCain, der ihm bis zuletzt die Stirn bot, gibt es offenbar nicht mehr.

    Im übrigen empfehle ich diesen 30-minütigen Beitrag des ZDF-Auslandsjournals:
    "Jung, zornig, radikal - Amerikas Zukunft unter Trump"

    https://www.zdf.de/politik/auslands...sGsEReu3UZpzJooAkjPdxZul9oJLTqb7LNQlLDTmujqHs

    Sehenswert!
     
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  2. Bintje
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    Bintje Well-Known Member

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    Das ging schnell: Trump versuchte heute, sich mit konzilianten Tönen bei Nancy Pelosi anzubiedern und drohte aber gleichzeitig, falls die Demokraten es wagen sollten, das Offenlegen seiner Steuererklärung zu verlangen oder die Russland-Ermittlungen weiter voranzutreiben, werde er eine "kriegerische Haltung" an den Tag legen.
    https://www.nytimes.com/2018/11/07/us/politics/trump-midterms-house-senate.html

    Außerdem entließ er seinen Justizminister Jeff Sessions. Der hatte sich zu Beginn der Russland-Ermittlungen für befangen erklärt. Interessant wird die Frage, ob Sessions' Nachfolger, der noch benannt werden soll, mehr Bereitschaft zeigt, dem Sonderermittler in den Arm zu fallen. Genau das hatte Trump von Sessions verlangt und sich verärgert über dessen Amtsführung gezeigt, weil er Muellers Ermittlungen nicht stoppen wollte.
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/us-justizminister-sessions-wird-abgeloest

    Demnächst sicherlich mehr in diesem Theater. :rolleyes:
     
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  3. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Die amerikanische Gesellschaft hat sich seit den neunzigern in zwei Blöcke gespalten:
    blau-rot
    Stadt-Land
    Gebildet-Ungebildet
    Das geht quer durch die Klassen.
    Noch nie, so sagte die NYT Korrespondentin in Deutschland heute im WDR, sei das Land so gespalten gewesen. Selbst in ihrer Familie, in der es dems und reps gebe, würde anlässlich von Familienfamilienfeiern kein politisches Thema auch nur indirekt tangiert, weil es zu furchtbarem Streit führe. D. h. Amerika ist so gespalten, dass der Bruch sogar
    unversöhnlich durch die Familien geht. Keine schöne Aussicht für Europa, wenn Amerika der Schrittmacher ist.
     
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  4. Skeptiker
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    Skeptiker Well-Known Member

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    Naja....würde ich nicht so sehen, denn die größte Spaltung war immer noch der Bürgerkrieg. Auch wärend der 60-er (Civil-Rights-Movement) war das Land zutiefst gespalten.
     
  5. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Langsam geht mir auf den Senkel, wie jeder noch so reaktionäre und angriffskriegerische Honk schon quasiheiliggesprochen wird, nur weil Trump ihn unterbietet. Ich wünsche George W. Bush jr. ein langes Leben ... mindestens bis eine Woche nach dem Ende von Trumps Präsidentschaft.
     
  6. Berfin1980
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    Berfin1980 Well-Known Member

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    Na? Zumindest kritisierte er Trump ziemlich scharf ohne einmal seinen Namen zu nennen.

    Ich persönlich habe den Eindruck das die Ehemaligen Präsidenten der USA gerade im Fall Trump ungewöhlich agieren.

    Oder habe ich das in der Vergangenheit verpasst.

    Eine Heiligsprechung von Staatsoberhäuptern liegt mir ganz fern.
     
  7. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Ich habe eher das Gefühl, das jede neue Gegenstimme besonders aus prominenten republikanischen Reihen mit dem O-Ton "ohje, jetzt merken es auch noch die letzten" kommentiert wird. Also alles andere als jubelnd.
     
  8. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Es heißt, dass Trump in einer großen Krise stecke. Republikanische Senatoren halten die Entlassung des Verteidigungsministers ebenso wie den angekündigten militärischen Rückzug aus Afghanistan und Syrien für falsch. Den Beweis für ihre Einschätzung sehen die Republikaner im Triumph Putins, der sich freue, den Krieg in Middle East gewonnen zu haben. Hinzu kommen die Aussagen der entweder verurteilten oder verhafteten Rechtsgelehrten Trumps, die ihm tatsächlich das impeachment an den Hals hängen könnten. Nixon wurde für weniger entlassen, und jene Zeiten waren geo- und innenpolitisch gewiss nicht entspannter.
     
  9. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Trump kann man nicht kippen.
    Und Putin? Ein Triumph ist das für ihn sicher nicht.
    Vor allem hat der gerade die Baustelle Weißrussland.
     
  10. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Also, Augenblick mal.

    Mit Wissen und Billigung Nixons wurde in das Wahlkampfzentrum der Demokraten eingebrochen und deren Wahlkampfstrategie ausgespäht.

    Wenn man mal absieht von irgendwelchen Schweigegeldzahlungen an Pornoflittchen, dann steht gegen Trump im Wesentlichen im Raum
    1. Die Russen haben Trollfarmen zugunsten Trumps eingesetzt,
    2. Die Russen haben Hillarys private Email-Server gehackt und ihre dort schwerst illegalst gebunkerten und ungenügend gesicherten Podesta-Mails gewikileaked,
    3. Trump bzw. seine Leute hätten davon gewußt.
    An ersterem sehe ich z.B. gar nicht, was da zu beanstanden wäre.
     
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