Wiederverheiratet Geschiedene: Kommt es im März 2014 zum Schisma?

blackcyclist

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Zuerst erfolgte der Angriff durch Erzbischof Reinhard Kardinal Marx von München-Freising, dann jener von Bischof Stefan Ackermann von Trier. Im Fadenkreuz hatten beide den Präfekten der Glaubenskongregation, Kurienerzbischof Gerhard Müller. Dieser hatte es gewagt, als Reaktion auf den Sonderweg der Erzdiözese Freiburg im Breisgau zum Umgang mit den wiederverheiratet Geschiedenen, die für die gesamte Weltkirche verbindliche katholische Ehelehre einzuschärfen. Glaubenspräfekt Müller hatte es nicht explizit so gesagt, aber so gemeint: Das Ehesakrament gilt auch für die Kirche in Deutschland. Und genau so haben es die deutschen Bischöfe verstanden, und einige fühlten sich ertappt, gestört und es trieb ihnen den Zorn ins Gesicht.

http://www.katholisches.info/2013/1...schiedene-kommt-es-im-maerz-2014-zum-schisma/

Gott sei dank bin ich nicht katholisch und kann deswegen die Aufregung darüber, ob nun Wiederverheiratete widerwärtige Teufelsanbeter oder einfach nur Wiederverheiratete sind nicht verstehen. Scheidung und Heirat sollte doch eigentlch was völlig Normales sein.
 
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Gott sei dank bin ich nicht katholisch und kann deswegen die Aufregung darüber, ob nun Wiederverheiratete widerwärtige Teufelsanbeter oder einfach nur Wiederverheiratete sind nicht verstehen. Scheidung und Heirat sollte doch eigentlch was völlig Normales sein.
Nicht in der katholischen Kirche, noch heute werden Frauen die geschieden sind, in katholischen Einrichtungen zum Teil nicht eingestellt. In manchen Stellenausschreibungen wird explizit auf religöse Grundwerte hingewiesen.

Das verstößt auch gegen die Grundrechte, aber es ist ja die katholische Kirche, die darf das.
 
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naumburger

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Nicht in der katholischen Kirche, noch heute werden Frauen die geschieden sind, in katholischen Einrichtungen zum Teil nicht eingestellt. In manchen Stellenausschreibungen wird explizit auf religöse Grundwerte hingewiesen.

Das verstößt auch gegen die Grundrechte, aber es ist ja die katholische Kirche, die darf das.


Klar darf sie das, die kath.Kirche ist der Arbeitgeber und der Arbeitgeber bestimmt wen er einstellt. Das ist in der Industrie im Handwerk usw doch auch so. ! Betreff der religiösen Grundwerte ist eine Scheidung eine Sünde, so ist das nun einmal.
Wieviel Arbeitgeber verstoßen nicht gegen die Grundrechte ?
 

blackcyclist

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Klar darf sie das, die kath.Kirche ist der Arbeitgeber und der Arbeitgeber bestimmt wen er einstellt. Das ist in der Industrie im Handwerk usw doch auch so. ! Betreff der religiösen Grundwerte ist eine Scheidung eine Sünde, so ist das nun einmal.
Wieviel Arbeitgeber verstoßen nicht gegen die Grundrechte ?

Nur das die Kirchen im Prinzip mit staatlichen Geldern die Einrichtungen finanzieren und es zum Beispiel sich kein Betrieb erlauben dürfte aus so fadenscheinigen und vollkommen sinnlosen Gründen wie zum, Beispiel Wiederverheiratete, jemanden nicht einzustellen.

Oder ist das keine Diskriminierung?
 

Msane

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25 März 2010
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Diskriminierung ist fester Bestandteil unser 3 bevorzugten Buchreligionen, das muss man halt ertragen wenn man ihnen die Ausübung ihrer Religion erlaubt.


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Klar darf sie das, die kath.Kirche ist der Arbeitgeber und der Arbeitgeber bestimmt wen er einstellt. Das ist in der Industrie im Handwerk usw doch auch so. ! Betreff der religiösen Grundwerte ist eine Scheidung eine Sünde, so ist das nun einmal.
Wieviel Arbeitgeber verstoßen nicht gegen die Grundrechte ?

Die gibt es durchaus, diese Arbeitgeber.

Das eine Scheidung Sünde ist, sehen nicht alle christlichen Religionen so. Vor allem werden diese Einrichtung meistens auch noch mit öffentlichen Mitteln zusätzlich unterhalten. In meinen Augen ist das Diskriminierung vom feinsten.
 
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naumburger

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Die gibt es durchaus, diese Arbeitgeber.

Das eine Scheidung Sünde ist, sehen nicht alle christlichen Religionen so. Vor allem werden diese Einrichtung meistens auch noch mit öffentlichen Mitteln zusätzlich unterhalten. In meinen Augen ist das Diskriminierung vom feinsten.

Was für christliche Religionen kennst du die eine Scheidung nicht als Sünde sehen ?

Daher nochmal ganz neutral , der Arbeitgeber legt fest wen er einstellt .
 
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Ich weiß das die evangelische Kirche diesen Maßstab nicht anlegt, dazu muss ich anmerken, dass es sich um Erfahrungswerte aus Gesundheits-und Sozialberufen handelt. es gibt auch viel evangelische Pfarre die geschieden sind und sogar in Lebensgemeinschaften leben (unverheiratet).

Wenn man hier Artikel 4, Absatz 1 zu Grunde legt ist es was?
 

blackcyclist

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Was für christliche Religionen kennst du die eine Scheidung nicht als Sünde sehen ?

Daher nochmal ganz neutral , der Arbeitgeber legt fest wen er einstellt .

Was ein kleiner Wüstenstamm vor ein paar tausend Jahre als Sünde bezeichnet hat, nimmst du als ernsthaftes Argument für die Nichtbeschäftigung von Arbeitern in Krankenhäusern oder Kindergärten?