Wohin mit dem Atommüll?

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Nach Bayern kommt das Zeug jedenfalls nicht. Das wird Kanzler Söder verhindern.
Soweit ich es mitbekommen habe, soll der gewählte CDU-Chef auch Kanzlerkandidat werden. Das sieht nach Laschet aus. Söder bleibt erfolgreicher Kinni und wird in dieser Rolle verhindern, das Schwanstein oder die schwäbische Alp zum Endlager werden. Da neben den geologischen Gegebenheiten in einem nächsten Schritt die Bevölkerungsdichte zum Parameter wird, wird das Endlager eher im Osten liegen. Die alte Grenze steht ja rechts wie links unter Naturschutz. Der Naturschutz wird dann die dritte Stufe des Auswahlverfahrens sein.
Nun steigen wohl die Preise für Bauland in den für die Endlagerung nicht geeigneten Zonen. Überall dort, wo das Gestein ein Endlager, aber keine dichte Besiedlung hergibt, wird es trotz fallender Grundstückspreise noch leerer werden. Wer will schon heute günstig kaufen und morgen am Endlager vorbei zum Lidl fahren müssen?
Grundsätzlich betrachtet hat @sommersonne recht: irgendwo muss das Zeug hin, und ich füge hinzu: nirgendwo ist es wirklich sicher. Am unsichersten dürfte aber eine permanente Verschiebung des Atommülls von hier nach dort sein. Der verstorbene Clement konnte darin allerdings kein Risiko für Mensch, Umwelt und Staat erkennen, genausowenig wie durch den Tageabbau der Braunkohle. Wer wird noch Kinder in eine verbrauchte und vergiftete Welt setzen wollen und können?
 

alterali

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19 April 2007
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mittenmang
Nein, über der Erde ist es viel mehr dem Wetter ausgesetzt. Der heutige Beton wird angeblich nach etwa 12 Jahren marode. Die Römer konnten besser bauen als wir.
Was ist schon Wetter gegen Plattentektonik, Erdbebeben …………………
Den heutigen Beton wird es nicht mehr lange geben, es gibt nicht mehr genügend Sand.
Jeder bekommt einen Castor in seinen Vorgarten. Vielleicht eine Mikroform als Urne für das traute Heim
mit Geigerzähler.
 

Msane

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25 März 2010
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Was für eine Ironie. Wir schaffen sie ab und die Nachbarn bauen neue auf. Das ist doch verrückt.

Nein überhaupt nicht, man kann nicht aus Kohle und Atom gleichzeitig aussteigen und falls man es doch versucht, dann nur zu untragbaren Kosten die das Projekt am Ende scheitern lassen.
Ich habe euch damals in dem Energiewendethread schon gesagt, die erneuerbaren Energien bzw. die Energiewende müssen wirtschaftlich sein, sonst geht es nicht.
Wollte aber keiner was von wissen weil das Hüpfen fürs Klima sich gerade so gut angefühlt hat.


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EnRetard

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19 Februar 2017
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Untragbare Kosten verursacht der Atommüll. Aber die werden der Allgemeinheit aufgebrummt, so wie jahrzehntelang die Subventionen für die Kohle.
 

Msane

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25 März 2010
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Muss man alles zu seiner Zeit betrachten, früher als Atomkraftwerke gebaut wurden galt es als fortschrittlich, ebenso wie man damals stolz auf die Kohle war.
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Muss man alles zu seiner Zeit betrachten, früher als Atomkraftwerke gebaut wurden galt es als fortschrittlich, ebenso wie man damals stolz auf die Kohle war.
...und zeitweilig auf die Windräder, die die Landschaft verschandeln. Aber wenigstes verursachen die Windräder keine endlosen Folgekosten, so wie Atomkraft und Kohle.
 
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sommersonne

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19 März 2017
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Leipzig
Die Landschaft verschandelt hat auch der Kohleabbau, sei es ober- oder unterirdisch. Wie viele Dörfer mußten schon der Kohle weichen und müssen es noch immer. Zurück bleiben öde Landschaften die dann mit viel Glück in Seen verwandelt werden. Rund um Leipzig gibt es nun so viele Seen, so viele braucht kein Mensch.