S
sdost
Guest
Bald jährt sich eines der wichtigsten Ereignisse in der jüngeren Deutschen Geschichte, auch wenn es nicht von Erfolg gekrönt war: Das Attentat auf Hitler in der Wolfsschanze. Claus Schenk Graf von Stauffenberg war der einzige aus dem Verschwörerkreis, der nahe genug an Hitler herankam um ihn mittels einer Bombe zu töten. Hitler überlebte leicht verletzt aber sein Vertrauen in das Militär war schwer erschüttert. Dabei war Stauffenberg, wie so viele andere aus dem Offizierskorps, anfangs von Hitler sehr angetan. Die Stärkung des Militärs versprach den Offizieren Ruhm und Ehre. Als der Krieg dann eine Wende nahm und jedem klar wurde, dass nur noch Schadensbegrenzung helfen konnte, Deutschland vor dem Untergang zu bewahren, entschlossen sich einige Patrioten den Diktator zu töten und gleichzeitig die anderen Repräsentanten des Regimes auszuschalten. Die Verschwörer wurden verhaftet, einige umgehend standrechtlich erschossen, andere wurden in einem Schauprozess vom Richter Roland Freisler auf eine derart perfiden Weise gedemütigt, dass sich sogar Propagandaminister Goebbels angewidert äußerte und den Prozessmitschnitt nicht wie geplant in den Kinos zeigen lassen wollte.