Ich bin für entsprechende Gesundheitschecks.
Hier gibt es zwei Möglichkeiten, entweder wie in dem ADAC Artikel da, kann der Arzt auf die Betroffenen einreden, sodass die den Lappen ggf. selbst abgeben, oder...
... die Frage "Fahrtüchtig ja/nein?" müsste von der ärztlichen Schweigepflicht ausgenommen werden um entsprechend den Führerschein einzuziehen.
IN JEDEM FALL muss das Ganze gekoppelt werden mit einer Alternative, man kann Alten nicht einfach den Schein wegnehmen (oder sie darum bitten), wenn diese darauf angewiesen sind - eingeschränkte Mobilität und so... ein staatlich finanzierter Fahrdienst für Senioren wäre doch mal was. Da kann man in größeren Städten auch gleich Elektroautos einsetzen und hier den Markt stärken und/oder die Forschung vorantreiben. Mit den Kosten, die Versicherungen durch die potentiell-verhüteten Unfälle einsparen könnten, könnte sich das Ganze sogar lohnen, müsste man halt auch mal entsprechend forschen, haben die BWLer was sinnvolles zu tun.
Zu dieser komischen ADAC Studie muss ich aber wirklich die Stirn runzeln... ich glaube dieser Statistik irgendwie nicht. Es mag sein dass die Älteren sich ihrer Defizite bewusst sind und diese Kompensieren, aber das Risiko ist dennoch deutlich höher. Das gilt natürlich auch für junge Fahrer, wo bei denen die Defizite eher im Mangel an Rücksicht und Hirnmasse liegen...
Aber wir sind hier nunmal eine Autokultur, LEIDER. Ich habe seinerzeit meinen Führerschein nicht zuende gemacht, weil mir mit jedem Tag bewusster wird, was für Vollpfosten eigentlich Auto fahren dürften. Es ist ein reines Glücksspiel nicht von irgendeiner Arschgeige in den Tod gerissen zu werden, ob Fahranfänger, Senior oder einfach nur ein überheblicher Prolet mittleren Alters.