AW: Aberglaube oder Wahrheit?
Ich bin mir der Möglichkeit, "höhere Erkenntnisse mit einem gewissen Inhalt" zu erlangen, absolut sicher.
Allerdings begreifen, geschweige denn beherrschen die allerwenigsten solche "Künste" tatsächlich. Es geht hier um Erfahrungen, die kaum in das gewohnte Weltbild integriert werden können, das idR ausschliesslich geprägt wird von der Identifikation mit dem Körper und dem, was man bewusstes Denken nennt.
Betrachtet man einmal die bekannten Lebensprozesse technisch als energetische Schwingungen auf einer bestimmten Frequenz, die von den Lebewesen in der ihr jeweils eigentümlichen, ihrem Wesen entsprechenden Art und Weise interpretiert werden, ist es nicht abwegig, die Erweiterung der Sende- und Empfangsbandbreite und damit sog. übersinnliche Wahrnehmungen/Erfahrungen/Erkenntnisse grundsätzlich für möglich zu halten.
In den Mysterienschulen verschiedener Kulturen wird hierfür auf unterschiedlichen Wegen (gemäss bestimmter spiritueller Praktiken, Yoga, Zen usw.) der "kleine Tod" zu Lebzeiten angestrebt, d. h. die völlige Loslösung von den gewohnten Gedanken und Gefühlen inklusive der Identifikation mit dem, was man für sich selbst hält.
Bestimmte traditionelle Erfahrungslehren, wie Astrologie, Handlesekunst, Tarot usw. entstammen dem esoterischen Prinip der Entsprechung. Danach ist bzw. erscheint in der Welt sozusagen alles in allem enthalten- formal wie auch (bedeutungs-)inhaltlich. Überall zeigen sich Parallelen/Entsprechungen zwischen den unterschiedlichsten Phänomenen.
Es gibt keinen Zufall. Muster (auch die beim Knochenwerfen oder im Kaffeesatz) wiederholen sich und stehen für bestimmte Bedeutungen- die man im Laufe der Zeit herausgefunden hat/zu haben glaubt.