Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Homosexuelle Paare sollten:

  • Im Adoptionsrecht heterosexuellen Paaren gleichgestellt sein.

    Votes: 28 73,7%
  • Nur leibliche Kinder erziehen dürfen.

    Votes: 3 7,9%
  • Keine Kinder adoptieren dürfen.

    Votes: 3 7,9%
  • Gar keine Kinder erziehen dürfen.

    Votes: 4 10,5%

  • Total voters
    38
A

Almancali

Guest
AW: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Diese Aussage eben auch für Ausländerfeindlichkeit gelten lassen würdest!

Das würde ich natürlich nicht.

Eine in sich widersprüchliche Antwort - Willkommen in der subjektivität des Individuums.

Aus viele Fragen des Lebens gibt es keine rationale oder logische Antwort. Wieso kann der Mensch zu einer Sache "Ja" und zur anderen Sache "Nein" sagen ? Für meine Synapsen ist es einfacher, mit Ausländerfeindlichkeit umzugehen, als mit Homosexualität.

Exkurs:
Vieleicht werden hier Urinstinkte des Homosapiens geweckt. Der Mann war immer ein Jäger und Sammler. Kriege wurden seit Menschengedenken, teils aus Nichtigkeiten, geführt. Ausländerfeindlichkeit ist nichts anderes als eine Kriegserklärung. Die Evolution des Menschen - hier des Mannes - ist schon immer geprägt durch Stärke, Durchsetzungsvermögen und Imponiergehabe.
 

alteglucke

Moderator
AW: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Das würde ich natürlich nicht.

Eine in sich widersprüchliche Antwort - Willkommen in der subjektivität des Individuums.

Aus viele Fragen des Lebens gibt es keine rationale oder logische Antwort. Wieso kann der Mensch zu einer Sache "Ja" und zur anderen Sache "Nein" sagen ? Für meine Synapsen ist es einfacher, mit Ausländerfeindlichkeit umzugehen, als mit Homosexualität.

Exkurs:
Vieleicht werden hier Urinstinkte des Homosapiens geweckt. Der Mann war immer ein Jäger und Sammler. Kriege wurden seit Menschengedenken, teils aus Nichtigkeiten, geführt. Ausländerfeindlichkeit ist nichts anderes als eine Kriegserklärung. Die Evolution des Menschen - hier des Mannes - ist schon immer geprägt durch Stärke, Durchsetzungsvermögen und Imponiergehabe.

Zu den Urinstinkten des Menschen gehört es auch, Fremde abzulehnen und fern zu halten. Und zu den Qualitäten des Homo Sapiens gehört es, sich zu entwickeln und auch über Instinkte nachzudenken und ihnen nicht einfach blind zu folgen.

Und dich bitte ich, den Thread noch einmal von vorn zu lesen. Deine Art, dich über Homosexualität zu äußern, ist mindestens grenzwertig.
 

vzd_2.1

Well-Known Member
AW: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Na, weil die Kinder auf Grund der "Popopopperei" der Eltern, sicherlich bis aufs Blut gehänselt werden ? Da liebe ich die althergebrachte Denkweise von Bienen und Hummeln.

auf der einen seite die hänselei wegen der "popopopperei" der homosexuellen väter. auf der anderen seite die beleidigung als "hurensohn" aufgrund der heterosexualität der mutter. da geben sich beide seiten nicht viel.
 
S

Sma02

Guest
AW: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Würdest du diese Aussage auch für Ausländerfeindlichkeit gelten lassen?

Na sicher gehen wir damit um...auch wenn ich mich ungern mit einem homo vergleichen lasse!

Sonst hätte sich mindestens jeder zweite türke in deutschland die kugel gegeben.

Sicherlich gehen wir mit der intoleranz um! ...siehe NSU-Morde, siehe Brände die nicht geklärt werden können, siehe Sarazziner die "ja mal etwas sagen dürfen" ...siehe siehe siehe!
 
S

schneidersitz

Guest
AW: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Ich finde es recht interessant, wie hier von Usern, die keine Gelegenheit auslassen Toleranz einzufordern, Intolleranz aus jedem geschriebenen Wort ins Gesicht springt.
 
S

Sma02

Guest
AW: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Es vergleicht keiner Ausländer mit Homosexuellen, das ist auch nicht zu vergleichen.
Das Prinzip der Ausgrenzung der Einen sowie der Anderen ist aber das gleiche.

Von welcher Ausgrenzung redest du gerade??

Das ich es nicht für gut heisse wenn homos kinder adoptieren dürfen??
Das heisse ich eben nicht gut. und schluss ist!

Ich verfolge keine homos um ihre häuser zu verbrennen.
Ich verfolge keine homos um sie umzubringen.
Und ich verfolge keine homos um ihnen überhaupt etwas böses zu tun!

Euer vergleich ist einfach nur geschmacklos!
 
S

schneidersitz

Guest
AW: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Von welcher Ausgrenzung redest du gerade??

Das ich es nicht für gut heisse wenn homos kinder adoptieren dürfen??
Das heisse ich eben nicht gut. und schluss ist!

Ich verfolge keine homos um ihre häuser zu verbrennen.
Ich verfolge keine homos um sie umzubringen.
Und ich verfolge keine homos um ihnen überhaupt etwas böses zu tun!

Euer vergleich ist einfach nur geschmacklos!

Habe ich das geschrieben?
 

TheCore

Moderator
AW: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

Das habe ich auch heraus gelesen und vorsichtshalber nicht kommentiert weil es mir nicht gefällt und ich es auch falsch verstanden haben könnte. Juristendeutsch ist eine besondere Sprache, zuerst Zustimmung, dann aber doch nein, nur juristisch verbrämt.

Das hat mit Jura wenig zu tun, im Gegenteil. Juristen, als praktische Sozialwissenschaftler, machen genau das, was hier auch gemacht wird: das "Kindeswohl" frei nach ihren subjektiven wandelbaren Vorstellung für und gegen alles mögliche in Stellung bringen.

Vor fünfzig Jahren wäre man sich an dieser Stelle mit ähnlich solider empirischer Basis absolut sicher gewesen, dass das Kind schwer geschädigt wird, wenn es längeren Kontakt mit Homosexuellen hat. Nun finde ich etwas hoch gegriffen, dass sich der Mensch innerhalb weniger Jahrzehnte über seine Instinkte erheben würde. Eher geht es doch um die rasch veränderlichen sozialen Normen, wie Erwachsene zusammen leben möchten.

Die Entscheidung, wer und in welchen Gemeinschaftsformen "ein Recht auf Kinder" hat, wird dieser Realität rechtspolitisch konsequent nachgezogen. Das gilt im Adoptionsrecht ähnlich wie - verschärft - in der Reproduktionsmedizin.
Dabei vertritt eine Gesellschaft jeweils Wertungen, die sich innerhalb kürzester Zeitrahmen vollkommen widersprechen. Dass dieser Ansatz am Kindeswohl orientiert sei, oder auch nur eine konstante Barriere für das Kindeswohl enthalte, ist eine Farce. Wo und wie ein Kind aufwächst ist dabei zu hundert Prozent disponibel und beruht allein auf einer mehrheitsfähigen Toleranzschwelle. Selbst deren soziales Ausloten folgt keinem konstanten Muster. Heute ist der Vertreter der niedrigeren Toleranzschwelle in der Defensive, früher anders herum.

In der Debatte wird das Argument bzw. werden (umstrittene) Untersuchungen gebraucht, es benachteilige ein Kind nicht, nicht mit zwei verschiedengeschlechtlichen Bezugspersonen aufzuwachsen. Als ob es darum ginge (vielleicht geht es vielen [Gegnern] darum, mir nicht). Der Punkt ist, dass man sich überhaupt in einem expansiven Entscheidungsmuster befindet, das sich erst an einem Schadenseintritt messen lassen will. Für mich geht das nicht mit dem "Kindeswohl" oder überhaupt mit ethischen Grundsatzentscheidungen zusammen, es ist mir zu leichtfertig.

Meines Erachtens bietet es sich für die möglichst unzweifelhafte Festlegung einer gesetzlichen Wertung an, tatsächliche Gegebenheiten nachzuzeichnen, die grundsätzlich nicht in diesem Maße variabel sind, bzw. gegen deren Manipulation mehrheitlich noch erkennbare Bedenken bestehen. Eben die Fortpflanzungsbiologie.
 
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