Angst

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ich habe angst vor meiner zukunft, weil ich nicht weiß wie es weiter gehn soll? momentan schauts nicht so rosig aus.
 
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ohhhh ja, Du das waren Endorphine, so viel kriege ich nicht und wenn ich noch so lange jogge!
Papatya, bist Du Kollegin?

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ich weiß nicht, ob wir kolleginnen sind ;) !
nö, vom joggen bekomme ich keine, aber wenns so richtig brenzlig wird, dann überwiegen plötzlich die inneren kräfte und helfen dir, in dem moment die angst ganz einfach zu vergessen(ich hoffe, ich habs verständlich ausgedrückt), die angst darüber, was geschehen hätte können, kommt dann hinterher, da lasse ich meiner anspannung dann freien lauf, mit tränen z.b.
 
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es gibt menschen, die haben angst vorallem möglichen....
vor beziehungen,vor clowns,vor katzen,vor robotern,vor dem tod,sich zu verlieben etc....
angst ist ein ganz natürlicher vorgang innerhalb des menschen und es bestimmt nicht grad das angenehmste gefühlt, das man haben kann...
es lähmt einen und man kann nicht unbedingt scharf nachdenken und man reagiert oft merkwürdig wenn man angst hat....
ich denke mal aus seinen ängsten kann man viel lernen,vorallem wenn man lernt diese zu besiegen....
ich hatte früher auch angst vorallem eigentlich und heute kann ich sagen,jede situation vor der ich angst hatte und der ich mich gestellt hab,hat mich zu einem stärkeren menschen gemacht!
 
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angst und besitz (mein haus, mein auto, meine frau, meine kinder, mein geld, mein titel, mein arbeitsplatz, meine zukunft, mein reisepass! *lacht*) hängen unabdingbar zusammen.

wenn du "etwas hast" oder "jemand bist", weisst du auch schon unbewusst, dass du es wieder verlieren wirst... nichts auf dieser welt ist von dauer...

du unterschreibst einen (geistigen) vertrag durch deinen besitzanspruch... und das sind deine gefühle... angst hat auch seine kehrseiten, wie stolz, gier oder liebe.... eigentlich die gesamte palette an gefühlen ist involviert mit der erschaffung von realitäten ... oder anders gesagt durch definition > begrenzung > grenze > enge > ange > ang.st! *lacht*

aber sorge dich nicht, wenn du alles verlierst, wirst du "nur" wieder du selbst: alles oder unendlich, un-begrenzt...

diese welt ist nur ein gedanke von dir, nicht mehr und nicht weniger.... ein gedanke ist nur eine begrenzung deines wahren selbst... wie solltest du dich sonst erfahren? schließlich bist du alles... "eine weisse farbe auf weissem untergrund" *lacht* .... du begrenzt dich freiwilllig, um zu wissen, wer oder was du bist.... und das machst du schon seit äonen so, und seit äonen beschäftigst du dich mit der frage: was bin ich? wer bin ich? woher komme ich? wohin gehe ich? .... die vier wichtigsten w-fragen... die vier wind-richtungen .... > wind > arabisch ruach = wind oder auch geist!


also, es geht dir eigentich immer wieder um erfahrungen... nun gut, was solls. du bist unsterblich. lass dich verprügeln, verliebe dich, verliere dich, schlafe ein, wache auf, klopf dir den staub von der schulter und lasse dich wieder ein in neue abenteuer!!! *lacht*
 
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angst vor der autobahn... nach meinem schweren unfall habe ich mich immer noch nicht überwunden, alleine auf die autobahn zu fahren.
mittags wenn es hell ist mit beifahrer geht es so langsam wieder, aber abends sobald es dunkel ist, ist es jetzt schon fast zwei jahre her, dass ich meine angst nicht überwinden konnte...
 
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Cild, das ist schrecklich! Allein schon der Gedanke an diese Situation!

Shaffty stimme ich zu. Eine gesunde Angst ist ein Selektionsvorteil.

Sie darf allerdings nicht lähmen. Habe Mitgefühl mit allen, die aufgrund eines einschneidenden Erlebnisses nicht "frei" handeln können.

Ich selbst spüre großes Unbehagen beim Wort "Heftzweckmaschine".
 
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ich habe angst vorm allein sein und verlassen werden zum beispiel, ansonsten fürchte ich natürlich nichts:)
 
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ich habe angst vorm allein sein und verlassen werden zum beispiel, ansonsten fürchte ich natürlich nichts:)

Das finde ich sehr verständlich, Rebel. Und dass es insbesondere auch Dir so geht, noch viel verständlicher. Es ist eine Ur-Angst, die in jedem Menschen schlummert und manchmal nur schwer bezähmbar ist.
Aber so, wie die Angst vorm Alleinsein (die Einsamkeit meint, nicht nur allein und mit sich sein) sich nach und nach verlieren kann, so kann man auch seinen Verlassenheitsängsten entgegentreten. Alles zu seiner Zeit.
Jede überwältigende Angst hat ja ihren Grund, ihre Ursache. Und wenn man irgendwann nicht mehr davor wegläuft, sondern stehenbleibt, sich umdreht und ihr ins Gesicht schaut: wird sie kleiner. Und kleiner. Immer kleiner..
Aber wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, kann einem niemand anderes sagen. Nur das eigene Herz.

Shaffty und Whaty und alle anderen, die geschrieben haben, dass durchlittene und überwundene Ängste stärker machen, haben recht. Genau so ist das. Aber Angst für sich ist nichts Schlechtes. Sie warnt vor Gefahren, schützt vor manchen Überheblichkeiten, sorgt dafür, dass wir wach und aufnahmebereit sind für Signale aus unserer Umgebung.

Schwierig wird es nur, wenn sie das Leben beherrscht. Wenn man zum Beispiel, das gibt es, andere Menschen nur verlässt aus Angst, selbst verlassen zu werden. Dann fühlt man sich selbst mächtig, um nicht die eigene Ohnmacht, alte Verlassenheitsängste zu spüren. Wenn man wegläuft, heißt das auch immer, der Angst Macht über das eigene Leben zu geben. Zum Beispiel..

Ich glaube, dass man, egal, wie man lebt, egal, wo man herkommt, was man durchgemacht haben mag oder durchmacht, immer die Wahl hat: sich gleichsam bewusstlos, unbewusst, von der eigenen Angst scheuchen zu lassen und sein Leben nach ihr auszurichten - oder sich den Ängsten zu stellen und sie zu überwinden. Das kann harte Arbeit sein. Aber sie lohnt sich. Unbedingt. Anders ist Freiheit, oder das, was man sich darunter vorstellt und wünscht, nicht denkbar, lebbar.

lg
anouk
 
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