Yagmurlu Günler
New Member
AW: arabisch <--> muslim
Der Herr sollte sich etwas zurückhalten, da er hier falsche Behauptungen aufstellt und regelrecht verurteilen tut.
Mit welchem Recht, können Sie entscheiden und beurteilen wer ein "guter" Moslem ist und wer nicht?!
Den heiligen Kuran kann man nicht übersetzen, deshalb sollte man auch stetig von einer "ungefähren Bedeutung" sprechen.
Die Tatsache, dass die arabische Sprache und der Islam eng miteinander verbunden sind, führt oft zu einer verzerrten Wahrnehmung: Die Begriffe „Araber” und „Muslime” werden gelegentlich so gebraucht, als ob sie austauschbar seien. Es ist aber wichtig, festzuhalten, a) längst nicht alle Araber sind Muslime, sondern in den arabischen Staaten leben auch viele Christen - und b) die meisten Muslime sind nicht Araber.
Angesichts der zentralen Bedeutung des Korans für die Muslime wird verständlich, dass auch der arabischen Sprache im Islam eine große Bedeutung zukommt. Arabisch kann als die Sprache Gottes bezeichnet werden. Das rituelle Gebet ist in Arabisch zu sprechen. (Persönliche Bittgebete können aber auch in der Muttersprache an Gott gerichtet werden.) Koranrezitationen werden in Arabisch vorgetragen. Auch das persönliche Lesen von Korantexten geschieht in Arabisch. Übersetzungen gelten nicht als der Koran, sondern geben nur seine ungefähre Bedeutung wieder. Deshalb lernen Kinder in der Koranschule, den Koran in Arabisch zu lesen (evtl. mit Hilfe einer Umschrift als Notlösung) und auswendig aufzusagen.
Muslime, die nicht Arabisch als Muttersprache haben, verstehen oft nicht viel von dem, was sie lesen, und wissen nur ungefähr, was sie beten. Diese Tatsachen können bewirken, dass die rituelle Glaubenspraxis als sehr stark vom Alltag abgehoben empfunden wird, je nach persönlicher Prägung teils als besonders „feierlich”, teils als formelhaft und leer.
Der Herr sollte sich etwas zurückhalten, da er hier falsche Behauptungen aufstellt und regelrecht verurteilen tut.
Mit welchem Recht, können Sie entscheiden und beurteilen wer ein "guter" Moslem ist und wer nicht?!
Den heiligen Kuran kann man nicht übersetzen, deshalb sollte man auch stetig von einer "ungefähren Bedeutung" sprechen.
Die Tatsache, dass die arabische Sprache und der Islam eng miteinander verbunden sind, führt oft zu einer verzerrten Wahrnehmung: Die Begriffe „Araber” und „Muslime” werden gelegentlich so gebraucht, als ob sie austauschbar seien. Es ist aber wichtig, festzuhalten, a) längst nicht alle Araber sind Muslime, sondern in den arabischen Staaten leben auch viele Christen - und b) die meisten Muslime sind nicht Araber.
Angesichts der zentralen Bedeutung des Korans für die Muslime wird verständlich, dass auch der arabischen Sprache im Islam eine große Bedeutung zukommt. Arabisch kann als die Sprache Gottes bezeichnet werden. Das rituelle Gebet ist in Arabisch zu sprechen. (Persönliche Bittgebete können aber auch in der Muttersprache an Gott gerichtet werden.) Koranrezitationen werden in Arabisch vorgetragen. Auch das persönliche Lesen von Korantexten geschieht in Arabisch. Übersetzungen gelten nicht als der Koran, sondern geben nur seine ungefähre Bedeutung wieder. Deshalb lernen Kinder in der Koranschule, den Koran in Arabisch zu lesen (evtl. mit Hilfe einer Umschrift als Notlösung) und auswendig aufzusagen.
Muslime, die nicht Arabisch als Muttersprache haben, verstehen oft nicht viel von dem, was sie lesen, und wissen nur ungefähr, was sie beten. Diese Tatsachen können bewirken, dass die rituelle Glaubenspraxis als sehr stark vom Alltag abgehoben empfunden wird, je nach persönlicher Prägung teils als besonders „feierlich”, teils als formelhaft und leer.