Ausweisung aus der Türkei nach Deutschland

AW: Ausweisung aus der Türkei nach Deutschland

.........Alles Geld und Besitz, auch wenn man anfänglich noch soviel hat, kann man
nicht nur durch eigenes Verschulden verlieren. Was man hingegen gelernt hat, kann einem Keiner nehmen.

Ich weiss es, dass meine Einstellung antik und altmodisch ist.


lev jott, lev jott, Ein Schlaganfall und anderes kann einem eine ganze Menge nehmen, da ist ein bisschen Geld mehr als hilfreich.
 
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Hallo Santiago, ich stimme dir absolut zu!

Die 1. Generation verdient sich alles hart und schwitzend

Die 2. Generation schwitzt weniger, arbeitet aber auch und hält alles aufrecht oder vermehrt es sogar

Und ab der 3. Generation spätestens beginnt dann die Teilung oder Neuaufstellung des Vermögens und wenn man es so anlegt, dass auch die Jungen komplett zugreifen können so trifft das zu was du in deinem Beitrag geschildert hast.

leider eine traurige wahrheit auf der gesamten welt. die 3.generation kennt die anfangszeiten nicht, die kaempfe, rückschlaege und durststrecken. sie wurde buchstaeblich mit dem goldenen löffel im mund geboren!
meist kommt das vermögen unter den hammer!
 
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Ein deutsches bekanntes Ehepaar (beides deutsche Staatsbürger) welches ich flüchtig kenne sind aus der Türkei ausgewiesen worden.

Beide lebten ohne Ikamet und gültige deutsche Pässe über 10 Jahre in der Türkei.
Nun sind sie in Deutschland machen neue Pässe und wollen wieder in die Türkei zurückgehen.

Geht dies überhaupt ?

Sie haben sich zwar polizeilich nichts zu schulden kommen lassen in der Türkei,ausser dass sie illegal in der Türkei lebten.

Was ist ein Ikamet? Mein Cousin hat 2 oder 3 Jahre in der Türkei gelebt und gearbeitet. Ich glaube, er hatte nur einen gültigen deutschen Ausweis.
 
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Was ist ein Ikamet? Mein Cousin hat 2 oder 3 Jahre in der Türkei gelebt und gearbeitet. Ich glaube, er hatte nur einen gültigen deutschen Ausweis.

Dann hat der gute schwarz gearbeitet und einfach nur Glück gehabt. Ikamet ist die Aufenthaltserlaubnis. Und zum legalen Arbeiten braucht man zusätzlich noch eine Arbeitserlaubnis. 8)
 
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Wenn ich mir diese Thematik generell betrachte frage ich mich, ob diejenigen Türken, die einen Deutschen Personalausweis und die türkische Bluecard (Mavi kart) haben, überhaupt in der Türkei in Rente gehen können, als Beispiel wie die Eltern in Form von Einzahlung / Verschuldung via größeren Geldbeträgen in der Türkei.

Wenn nicht, dann werden wohl im hohen Alter viele wieder die türkische Staatsbürgerschaft stürmen, wenn Herr Wolfgang Schäuble obendrein die Rente auf 67-69-+++ erhöht, denn von den Türken in Deutschland wird wohl niemand bis Alter 69 arbeiten.

Der Nachbar Holland scheint übrigens Rückkehrhilfe für die Hollandtürken zu leisten, zwar sind hier bestimmt Voraussetzungen notwendig, aber es gibt türkische Rückkehrer aus Holland.

Holland bietet den Türken Rückkehr in die Türkei und finanzielle Hilfe von 800 Euro pro Monat, Voraussetzung ist höchstwahrscheinlich, dass man in Holland X Jahre gearbeitet hat, die 100%ige Voraussetzung die ich vom Bekanntenkreis gehört habe ist folgende: Holland NIE WIEDER betreten!

Das Krasse ist, dass diese Rückkehrer keine 45 jahre alt sind und schon in der Art in Rente sind.

Und so lernt man in der Türkei Holland-Rückkehrer kennen, der Mann kriegt 800 Euro, die Frau kriegt 800 Euro, im Monat 1.600 Euro, in TL sinds derzeit ~3.500 TL, gutes Geld für ein gutes Leben da unten.


Führe das in Deutschland ein und die 2 Mio Türken hauen sofort in die Türkei ab.

Warum Holland sowas eingeführt hat? Kleiner Staat, zu viele Ausländer, überwiegend afrikanische und aus Türkei.

Die afrikanischen Ausländer kann man nicht loswerden.
Die türkischen schon, also versucht man wenigstens die Türken somit in die Türkei zurück zu schieben.
 
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...Holland bietet den Türken Rückkehr in die Türkei und finanzielle Hilfe von 800 Euro pro Monat, Voraussetzung ist höchstwahrscheinlich, dass man in Holland X Jahre gearbeitet hat, die 100%ige Voraussetzung die ich vom Bekanntenkreis gehört habe ist folgende: Holland NIE WIEDER betreten!

Das Krasse ist, dass diese Rückkehrer keine 45 jahre alt sind und schon in der Art in Rente sind.

Und so lernt man in der Türkei Holland-Rückkehrer kennen, der Mann kriegt 800 Euro, die Frau kriegt 800 Euro, im Monat 1.600 Euro, in TL sinds derzeit ~3.500 TL, gutes Geld für ein gutes Leben da unten.


Führe das in Deutschland ein und die 2 Mio Türken hauen sofort in die Türkei ab.

Sowas ähnliches gibt es auch in Deutschland für türkischstämmmige Menschen, die in die Türkei zurückwollen. Da gibt es zwar bestimmte Bedingungen und das Geld wird nur für einen bestimmten Zeitraum bezahlt, aber ein Startkapital für ein Leben in der "alten" Heimat bekommt man vom deutschen Staat auch.

Habe mich vor Jahren mal dahingehend informiert aber wie das jetzt genau war, kann ich nicht mehr wiedergeben.
 
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Sowas ähnliches gibt es auch in Deutschland für türkischstämmmige Menschen, die in die Türkei zurückwollen. Da gibt es zwar bestimmte Bedingungen und das Geld wird nur für einen bestimmten Zeitraum bezahlt, aber ein Startkapital für ein Leben in der "alten" Heimat bekommt man vom deutschen Staat auch.

Habe mich vor Jahren mal dahingehend informiert aber wie das jetzt genau war, kann ich nicht mehr wiedergeben.

Meines wissens gab es dies in Deutschland in den 1980ern, wo auch einst extrem viele zurück sind.

Aber heute, 2011?

Die zweite Frage wäre wie jeder Einzelne das "Geld" oder "Startkapital" drüben verwenden will? Auf jeden Fall nicht um wieder auf dem Acker mit dem Traktor rumzufahren, weil dann macht man sich auch bei den Einheimischen unbeliebt, wenn man als Europa Rückkehrer auf dem Acker wieder schaffen will.

Man muss andere Wege gehen, immerhin ist man dann ein Rückkehrer.

Gäbe es diese Hilfe immer noch, würden deutlich mehr Türken in die Türkei gehen, irgendwas muss sich da geändert haben.

Meine Großeltern sind einst in die Türkei zurück, die Eltern planen es derzeit.
Die Großeltern kommen auch gar nicht mehr nach Deutschland, nicht mal zum Bayram, sie wollen immer, dass wir kommen, nach dem Motto "die kleinen kommen zu den Großen"

Sehnsucht haben die irgendwie auch nie, wenn die uns nach XYZ Monaten sehen gibt es zwar herzliche Begrüßung, aber eine ganz gelassene und ruhige gleichzeitig.

Holland scheint fleißig die Türken in die Türkei zurück schicken zu wollen, bei den afrikanischen Ausländern geht das nicht so leicht, ist viel schwieriger.

Aber beim Türken, gib ihm Taschengeld und er wird schon den Weg in die Türkei finden, wichtig ist nur wo man sich da unten niederlassen will.

Damit haben auch die MEISTEN Probleme.
Und das Problem gilt es NICHT zu unterschätzen.

Das Land besteht aus 4 Meeren, ab Edirne bis Hatay runter beträgt die Meeresküste über 1.200km, hinzu kommt das Marmara Meer und die über 1.100km lange Schwarzmeerküste.

An schönen Orten mangelt es nicht, sich niederlassen ist da sehr schwer, egal ob es sich beim Türken um einen Thrakier, Mittelmeerkopf, Schwarmeerbewohner oder einen Ägäis Kopf handelt.

Die Türken die aus Ostanatolien kommen (Kurden inklusive) haben es schwieriger, für die sind die Meeresregionen noch mehr fremd als einen der familiär aus einer Meeresküste kommt.

Die Ostanatolier kennen überwiegend nur Antalya, manche haben zwar ein Ferienhaus bei Didim oder Kusadasi aber auch da sind die dem Gebiet trotz allem extrem fremd, ganz anders als ein Deutschtürke der aus ein Aydin oder Izmir kommt, der von Dikili bis Didim alles kennt.

Das größte Problem direkt nach der finanziellen Notwendigkeit ist das Auffinden und Aufsuchen eines optimalen Ortes um sich niederlassen zu können.

Eine türkische Familie aus Thrakien (aus Tekirdag kommen die) hier ist derzeit dabei in Rente zu gehen und will sich ernsthaft als Rückkehrziel für ISTANBUL entscheiden und da schreit natürlich die Familie auf, weil warum gerade Istanbul,
riesen Stadt, stress, lärm, teuer, wo es doch das ruhigere, schöne Thrakien gibt.

Deswegen scheitert auch bei vielen eine Rückkehr, man kann sich nicht für ein Ort entscheiden, wird man am Meer glücklich oder in Anatolien, die einen fliehen vor Orten weg mit Massentourismus und wo viele Touristen sind, andere das Gegenteil.

Die meisten ruhigen Orte am Meer gibts wohl am Schwarzmeer.
Oder die MUGLA Provinz.
Mugla hält sich erfolgreich versteckt.
Vermutlich auch die nördliche Ägäis ab Aliaga aufwärts.

Die Zeit wird kommen, wo Deutsche auch in Mersin, Mugla oder Izmir einziehen werden an deren Meeresküsten entlang, die Deutschen werden nicht nur um Antalya bleiben.
 
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Meines wissens gab es dies in Deutschland in den 1980ern, wo auch einst extrem viele zurück sind.

Aber heute, 2011?

Gibt´s wohl heute auch noch. Scheint aber ein Witz zu sein, wenn es denn überhaupt was gibt:
http://www.bamf.de/DE/Rueckkehrfoerderung/Foerderprogramme/foerderprogramme-node.html

Rückkehr nach Türkei: 400 € für Erwachsene und 200 € pro Kind. Einmalig wenn ich richtig gelesen habe. Ich sage ja, ein Witz...
 
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Die zweite Frage wäre wie jeder Einzelne das "Geld" oder "Startkapital" drüben verwenden will? Auf jeden Fall nicht um wieder auf dem Acker mit dem Traktor rumzufahren, weil dann macht man sich auch bei den Einheimischen unbeliebt, wenn man als Europa Rückkehrer auf dem Acker wieder schaffen will.

das denken die rückwanderer wahrscheinlich nur!
die meisten haben komplexe, nach dem motto: ich habe in almanya gelebt, das ist jetzt aber schande, wenn ich nicht als ''reicher'' mann zurück komme und wieder, wie meine vorvaeter den acker bestelle!
wenn interessiert es? man ist nicht der nabel der welt, das sich nun die ganze türkei darüber das maul zerfetzt!

dadurch, das die, die meist zurück kommen oder gekommen sind, sich grösstenteils als besser praesentieren (sie haben ja im ausland gelebt), machen sie sich eher unbeliebt bei ihren landsleuten!
da werden schon hinter vorgehaltener hand, nicht immer freundliche worte, für solche aroganten wichtigtuer und vermeintlich ''neureiche'', gesagt!

also, lockerer an die sache ran gehen und nicht jedem um jeden preis beweisen müssen, das man soviel besser ist, nur weil man im ausland gelebt hat!
 
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