Anja_H
New Member
AW: Bewerbung: telefonisches Interview
Soooo...
Auf gehts! :razz:
Bewerbungssituationen fühlen sich ja immer an wie "nicht von dieser Welt"
So auch die in Form eines Telefoninterviews, dass dann zusätzlich auch nicht in der Muttersprache stattfindet, sondern auf Englisch.
Aber damit muss man leben, wenn man sich selbst was Internationales für sich wünscht :wink: - also will ich darauf nicht weiter herumreiten.
Letztlich fand ich es bei beiden Gesprächen toll, dass mein jeweiliges Gegenüber immer sofort die Angst herausgenommen hat, die man so hat, wenn man meint, dass man sich grad total bescheuert anhört.
Was ich für mich feststellen konnte (mag vielleicht auch teilweise an den unterschiedlichen Kulturen liegen) war, dass es kein sehr bürokratisches Gespräch am Ende war.
Rein qualifikationstechnisch haben jeweils meine Unterlagen gereicht und darauf wurde gar nicht weiter eingegangen, außer zwei oder drei Wiederholungsfragen.
Vergeblich wartete ich auf die obligatorische Frage "Ja, was sind denn so Ihre Stärken und Schwächen?" - nix!
Dabei hatte ich mich gerade darauf so toll vorbereitet.
Die Konversation lief gemütlich ab... Seitens der potentiellen Arbeitgeber wurde viel erklärt - da lauschte ich natürlich aufmerksam mit einem "yes, of course" ... "sure" etc. ab und an. Aber ich bemühte mich auch aktiv in das Gespräch einzusteigen. Denn das - so liest man in der Ratgeberliteratur - zeigt wohl telefonisch Selbstbewusstsein und Aufgeschlossenheit.
Auch saß ich kerzengerade auf meinem Stuhl vor meinem Schreibtisch - aufrecht und nett zurecht gemacht. Das kann man zwar letztlich nicht sehen, aber man spürt es denke ich, wenn man sich dadurch selbst bewerbungstauglich fühlt.
Auf meinem Tisch lagen dann Berge von Dokumenten:
Notizzettel, Zeugnisse, Lebenslauf, Stärken/Schwächen-Stichpunkte, die Stellenbeschreibung.
damit kann man dann wirklich gut Punkten, indem man sagen kann: "Ja, ja - ich habe die Stellenbeschreibung vor mir, weiß worum es geht".
Ich war erstaunt wie locker ich dann doch mit den sympathischen Stimmen reden konnte. Dabei bin ich sonst echt nicht so der Mensch, der gerne (und dann noch mit Unbekannten!) telefoniert.
Adrenalin pur schüttete ich dann besonders wieder gegen Ende der Konversationen aus. *puh*
Und während der ganzen Zeit hätte man meine Hände nicht beobachten dürfen: eiskalt und zittrig.
Was dann geschah...
Soooo...
Ich werde hier noch was zu den Interviews posten, die zum Schluß doch ganz anders waren als gedacht und einiges an Adrenalin ausgeschüttet hatten.
Auf gehts! :razz:
Bewerbungssituationen fühlen sich ja immer an wie "nicht von dieser Welt"
So auch die in Form eines Telefoninterviews, dass dann zusätzlich auch nicht in der Muttersprache stattfindet, sondern auf Englisch.
Aber damit muss man leben, wenn man sich selbst was Internationales für sich wünscht :wink: - also will ich darauf nicht weiter herumreiten.
Letztlich fand ich es bei beiden Gesprächen toll, dass mein jeweiliges Gegenüber immer sofort die Angst herausgenommen hat, die man so hat, wenn man meint, dass man sich grad total bescheuert anhört.
Was ich für mich feststellen konnte (mag vielleicht auch teilweise an den unterschiedlichen Kulturen liegen) war, dass es kein sehr bürokratisches Gespräch am Ende war.
Rein qualifikationstechnisch haben jeweils meine Unterlagen gereicht und darauf wurde gar nicht weiter eingegangen, außer zwei oder drei Wiederholungsfragen.
Vergeblich wartete ich auf die obligatorische Frage "Ja, was sind denn so Ihre Stärken und Schwächen?" - nix!
Dabei hatte ich mich gerade darauf so toll vorbereitet.
Die Konversation lief gemütlich ab... Seitens der potentiellen Arbeitgeber wurde viel erklärt - da lauschte ich natürlich aufmerksam mit einem "yes, of course" ... "sure" etc. ab und an. Aber ich bemühte mich auch aktiv in das Gespräch einzusteigen. Denn das - so liest man in der Ratgeberliteratur - zeigt wohl telefonisch Selbstbewusstsein und Aufgeschlossenheit.
Auch saß ich kerzengerade auf meinem Stuhl vor meinem Schreibtisch - aufrecht und nett zurecht gemacht. Das kann man zwar letztlich nicht sehen, aber man spürt es denke ich, wenn man sich dadurch selbst bewerbungstauglich fühlt.
Auf meinem Tisch lagen dann Berge von Dokumenten:
Notizzettel, Zeugnisse, Lebenslauf, Stärken/Schwächen-Stichpunkte, die Stellenbeschreibung.
damit kann man dann wirklich gut Punkten, indem man sagen kann: "Ja, ja - ich habe die Stellenbeschreibung vor mir, weiß worum es geht".
Ich war erstaunt wie locker ich dann doch mit den sympathischen Stimmen reden konnte. Dabei bin ich sonst echt nicht so der Mensch, der gerne (und dann noch mit Unbekannten!) telefoniert.
Adrenalin pur schüttete ich dann besonders wieder gegen Ende der Konversationen aus. *puh*
Und während der ganzen Zeit hätte man meine Hände nicht beobachten dürfen: eiskalt und zittrig.
Was dann geschah...