AW: bin ich integriert????
also einige verstehen mich wohl nicht ...ich habe gesagt das ich es nicht in ordnung finde wie ich denke, und will es ändern aber zuerst muss ich ja die Ursachen wissen ...ich dachte hier gibt es jemanden der sich mit sowas auskennt.....oder gar irgendwelch Erfahrungen hat . Abgesehen davon hab ich es erst jetzt erkannt das ich so denke.Konnte ja nicht ahnen das so ne gül oder was weis ich sofort denken das hier ne asoziale sitz . Man darf ja wohl noch fragen....:shock:
erst einmal herzlich willkommen im forum.
zu deinem anliegen- es haben dir einige user begonnen, ein gespräch mit dir aufzubauen und eigene sichtweisen zu schildern. es ist immer schwer, einen lösungsansatz für jemanden zu finden, den man nicht persönlich kennt und der auch, wie es scheint, unter druck steht, und möglichst von heute auf gleich probleme gelöst wissen will. in einem forum trifft man mitunter auf personen mit ähnlichen identitätserfahrungen. wenn man aber innerhalb von 2 stunden minimalstem wortwechsel von 0 auf 180 ist, wird es einigen usern schwer fallen, sich dir zu öffen.
um möglicherweise deine identität auszuloten, kann dir der kontakt zu deutschen studenten ( auch fachübergreifend) sicher hilfreich sein. aber auch da sollte man nach knapp 2 stunden annäherungsgespräch nicht gleich die flinte ins korn werfen und sich selbst beim ersten missverständnis ghettokind, asozial usw. betiteln.
da würde man dich eher verständnislos anschauen.
du fragst, ob du integriert bist. du selbst gibst die antwort. du lebst hier, du sprichst die sprache- aber du kannst mit deutschen nichts anfangen- sie sollen von dir weit weg bleiben...
diesen widerspruch in deinem inneren solltest du angehen... du sprichst diese sprache ( über die man sich auch identifiziert ) , du hast einen deutschen pass; was heisst, du möchtest hier in diesem land auch leben- du bist deutsch.
aber willst du nichts mit deutschen zu tun haben , d.h. du willst ( im ferneren sinne) mit dir selbst nichts zu tun haben.
ich finde immer studienaustauschjahre sehr hilfreich. im ausland mal ein jahr zu studieren. fernab von den vermeintlichen ursachen wird man sich sehr schnell klarer, fernab von gewohnheiten lernt man sich selbst besser kennen. und wenn man sich selbst besser kennenlernt, kann man eher herausfiltern, wohin der persönliche weg dich führen wird. oft entdeckt man in der ferne, wohin man gehört.