bundesliga

MemoSan

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AW: bundesliga

lange rede kurzer sinn, ich mag die nationale dominanz trotzdem nicht, ist wie bei schumacher den ich auch nie mochte.

Sicherlich ist die nationale Dominanz für einen Nicht-FCB-Fan nicht angenehm.

Es ist für die ganze Liga immer wieder sehr erfrischend wenn andere Vereine durch Ihren
konsequenten Führungsstil und Leitlinie genauso Ihren Erfolg haben.

Da habe ich zum Beispiel sehr viel Respekt vor der Arbeit die bei Werder geleistet wird;
genauso beim VfB, die aus der Not (kein Geld) eine Tugend gemacht haben und mit Ihren
jungen Spielern immer wieder begeisterten Fussball spielen.

Ich hoffe nur dass sie mit dem Beginn der CL nicht einbrechen.
 
I

imrece

Guest
AW: bundesliga

Sicherlich ist die nationale Dominanz für einen Nicht-FCB-Fan nicht angenehm.

Es ist für die ganze Liga immer wieder sehr erfrischend wenn andere Vereine durch Ihren
konsequenten Führungsstil und Leitlinie genauso Ihren Erfolg haben.

Da habe ich zum Beispiel sehr viel Respekt vor der Arbeit die bei Werder geleistet wird;
genauso beim VfB, die aus der Not (kein Geld) eine Tugend gemacht haben und mit Ihren
jungen Spielern immer wieder begeisterten Fussball spielen.

Ich hoffe nur dass sie mit dem Beginn der CL nicht einbrechen.

vor werder bremen habe ich auch sehr großen respekt, was die in den letzten jahren geleistet haben. beim vfb ist es nartürlich ne gratwanderung. die haben letztes jahr klar über ihrem niveau gespielt und müssen jetzt die last tragen, in spielen genauso wie der fcb immer als favorit zu gehen und gehen ja mit diesem druck im moment relativ unter und wenn erst die champions-league anfängt sieht es wohl nicht besser aus. aber klar wie sie sich nach der generation balakow mit jungen spielern wieder nach oben kamen ist schon beeindruckend.

aber nochmal zurück zu bayern, sie treten oft arrogant auf, aber man sollte es nie vergessen, dass sie vereine freiwillig wieder eine wirtschaftliche perspektive eröffnet haben und dadurch auch teilweise spätere konkurrenten auf gebaut haben, siehe borussia dortmund, die dann mitte der neunziger die stärkere mannschaft war.
 

babe78

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Aber Babe, der Uli ist nun wirklich kein Großkotz.
Er ist sicherlich nicht jedermanns Freund, aber wer ist das schon ?
Er hat sehr früh in seiner Manager-Laufbahn begonnen den "kleineren"
Vereinen unter den Arm zu greifen, und macht es immer noch.

Dass er sich in Krisenzeiten und auch sonst vor seinen FC-Bayern stellt,
okay, aber welcher Manager macht das nicht.

Fast alle Entwicklungen in der Bundesliga hat er gut vorher gesehen und auch danach gehandelt.
Gerade auch deshalb steht der FCB so gut da.

Andere Vereine hatten über ihre Börsengänge auch sehr viel Geld zur Verfügung, die Manager haben es aber letzendlich verschleudert.

Wenn man es schafft über drei Jahrzehnte für seinen Verein gut zu wirtschaften und immer an der Spitze (zumindestens in der BL) zu halten,
dann sollte man auch so fail sein und es anerkennen.

sorry, wenn ich mich falsch ausgedrückt habe....aber mag ihn trotzdem nicht. das er zu seinem verein steht und schon viel getan und erreicht hat, stelle ich gar nicht in frage. das ist auf jeden fall positiv.
mag halt einfach seine art nicht, wie er manchmal auftritt und seine bayern auf den thron setzt, während alle anderen unteres niveau sind und seinen bayern eh nicht das wasser reichen können.
 

MemoSan

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....und seine bayern auf den thron setzt, während alle anderen unteres niveau sind und seinen bayern eh nicht das wasser reichen können.
Nun, da hat er aber auch absolut Recht .
c007.gif

(nicht so ernst gemeint)

Er hat das fahrlässige Geld-Raus-Schmeißen von Dortmund und Schalke angegriffen.
Natürlich würde man dann als BVB-Fan sagen:
"Was will denn der arrogante Sack?
Soll er sich doch um seinen Verein kümmern."
Letzendlich hat er Recht behalten.
Und war sich dann nicht zu stolz um Dortmund seine Hilfe anzubieten

Wenn man es auch auf den ersten Moment nicht sieht,
der Uli hat eine sehr soziale Ader und ist ein Stück weit auch ein Idealist.
Natürlich kommen seine Bayern weit vor allen anderen,
v010.gif

er weiß aber auch sehr gut, dass wenn es seinen "Konkurrenten" nicht gut geht dann hat es auch Einfluß auf den FCB.
Nur in einer gesunden Konkurrenzlandschaft kann ein Profi-Fussballverein wachsen und gedeihen.
 

moonstruck

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AW: bundesliga

Ich finde die Entwicklung des Fussballs in der Buli zum reinen Wirtschaftsunternehmen irgendwie traurig.

Es geht nur noch um Kohle und nicht mehr um die Liebe zum Sport oder um einen sportlichen Vergleich auf Landesebene.

Die Jugendarbeit wird vernachlässigt und nach geeigneten Investitionen schaut man sich lieber im Ausland um.

Wenn man die Ausländerbeschränkungsregelung (max. 3 ausländischer Spieler pro Spiel) wieder einführen würde, könnten dann überhaupt noch alle Vereine eine komplette Mannschaft auf den Platz stellen?

Ach, irgendwie sehne ich mich nach meiner Kindheit zurück, als der FCB nicht IMMER Meister war.
 

Birgit

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@ Moonstruck: Das mit dem FCB darfst du nicht so schwarz sehen. Wir sind ja erst am Anfang dieser Saison. Wrr weiß, was noch (hoffentlich) kommt. :wink:

Ansonsten geb ich dir recht, es wird viel zu wenig Jugendarbeit betrieben. Viele Vereine drücken sich leider davor, aber zum Glück nicht alle.

@ rebel: Tja, so ist das Leben :-? :wink: Kopf hoch!!

Ich darf mich aber wieder freuen!! :mrgreen:
 

Shaffty

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Ich finde die Entwicklung des Fussballs in der Buli zum reinen Wirtschaftsunternehmen irgendwie traurig.

Das liegt wohl eher an der allgemeinen Kommerzialisierung von Sport zusammen...
Die heutigen Strukturen von Fussballvereinen durchaus mit Wirtschaftsunternehmen vergleichbar, jedoch wenn man soweit geht sich darüber zu echauvieren kann man den Transfermarkt auch als Sklavenmarkt titulieren usw. Und ausserdem hat diese Entwicklung auch solch positive Entwicklung wie Wirtschaftsschub für die jeweilige Region, neue Stadien oder halt diese Fernsehübertragungen, so dass ich auch in Timbuktu Bundesliga sehen könnte ;) (was die allgemeine Qualität von Fussball-Fernsehen angeht lässt sich mit Sicherheit streiten)


Es geht nur noch um Kohle und nicht mehr um die Liebe zum Sport oder um einen sportlichen Vergleich auf Landesebene.

Hmmm... wenn Du nur diesen sportlichen Vergleich auf internationaler Ebene meinst-> dafür gibts die WM´s und EM´s usw. Auf Bundesebene sind dann halt Derbys oder von Kreisliga bis Regionalliga dieser sportliche Vergleich mit "dem Nachbarn" gewährleistet.

Die Jugendarbeit wird vernachlässigt und nach geeigneten Investitionen schaut man sich lieber im Ausland um.

Das ist, pardon, absoluter Humbug... Sicherlich gibt es Wege Jugendarbeit noch effizienter zu gestalten, aber dennoch hat Deutschland sicherlich mit eines der besten Nachwuchssysteme weltweit. (Die U17 ist beispielsweise 3. der diesjährigen WM geworden)

Wenn man die Ausländerbeschränkungsregelung (max. 3 ausländischer Spieler pro Spiel) wieder einführen würde, könnten dann überhaupt noch alle Vereine eine komplette Mannschaft auf den Platz stellen?

Natürlich könnten sie dass, es wäre nur eine frapierende Regeländerung. Aber beispielsweise muss jeder Bundesligist mindestens 10 Spieler im Profikader gemeldet haben, die einen Deutschen Pass besitzen. Dass dann Vereine wie Cottbus oder andere Teams diese gerne mit Jugendspielern auffüllen die sowieso nur in den Amateur-Teams zum Einsatz kommen sei dahingestellt. Allerdings will man ja auch dass Niveau hoch halten, und da ist dann ein routinierter Spieler (aus dem Ausland) auch besser als ein Jungspunt, der meinetwegen ein riesen Potenzial hat. Am Beispiel Stuttgart, welche letztes Jahr mit einer Mischung aus Erfahrung und Jugendspielern Meister wurde und diese Saison unerfahren wirkt, weil sie nicht mehr diese unbekannten Nobodys sind, sieht man deutlich was Erfahrung letztendlich im Fussball ausmacht.

Ach, irgendwie sehne ich mich nach meiner Kindheit zurück, als der FCB nicht IMMER Meister war.


Da muss ich jetzt Grinsen und sagen: Mensch deine Kindheit ist verdammt lang her :lol:

Letztendlich ist halt der FCB ein Beispiel für jahrzehntelange kontinuierliche Arbeit...wirtschaftlich gesehen aber auch im Jugendbereich. :)
 

moonstruck

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AW: bundesliga

Da muss ich jetzt Grinsen und sagen: Mensch deine Kindheit ist verdammt lang her :lol:
Letztendlich ist halt der FCB ein Beispiel für jahrzehntelange kontinuierliche Arbeit...wirtschaftlich gesehen aber auch im Jugendbereich. :)

erstmal möchte ich mich bei dir mal für mein verdammt hohes Alter entschuldigen :biggrin:
Es ist kaum zuglauben, dass ein Mensch in meinem Alter noch die Tasten auf der Tastur findet.
 

moonstruck

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AW: bundesliga

Persönlich habe ich nichts gegen die Bayern, ich finds einfach nur langweilig schon am Anfang der Saison zu sehen wer am Ende die Schale bekommt.
Mit der Jugendarbeit habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, dass wir viel mehr talentierte Spieler haben, als in den 1. Mannschaften zum Einsatz kommen.
Allerdings will man ja auch dass Niveau hoch halten, und da ist dann ein routinierter Spieler (aus dem Ausland) auch besser als ein Jungspunt, der meinetwegen ein riesen Potenzial hat.
Und da kommt wieder der finanzielle Faktor ins Spiel. Und wie soll ein Jungspunt Routine bekommen, wenn er nicht spielen darf? Die routinierten Spieler aus dem Ausland sind ja auch keine alten Säcke.
 
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