Das Kapital...

AW: Das Kapital...

Die meisten Chefs lesen gar keine Zeugnisse, wenn sie jemanden einstellen.


Ich habe ein Zeugnis, welches frei formuliert ist, bis auf den Satz: "erfüllte ihre Aufgaben stets zur unserer vollsten Zufriedenheit". Auf diesen Satz habe ich dann bestanden.

Viele große, namenhafte Unternehmen, wo die Personalsachbearbeiter noch von der "alten Schule" sind, sind in ihrem Auswahlverfahren noch sehr klassisch und analysieren die Zeugnisse.

Also ich denke schon, das es noch mehr Unternehmen gibt wo mehr auf Papiere geachtet wird als auf den Menschen und seine Fähigkeiten im ersten Moment, leider.
 
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Was ist denn so schlimm an deinen Zeugnissen? Wenn du willst, kannst du sie mir auch gern zum Nachschauen per PN schicken.
Na ja, es geht nicht unbedingt um eines meiner Zeugnisse, aber ich habe von einer kompetenten Stelle einige Beispiele solcher Aussagen zugesteckt bekommen und demnach ist mir jetzt nicht mehr so ganz geheuer, was die Zeugnisse so aussagen, dass ich gedenke, das nächste Zeugnis einfach zu vernichten, eher es in die falsche Hände gerät...:tongue:
 
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Na ja, es geht nicht unbedingt um eines meiner Zeugnisse, aber ich habe von einer kompetenten Stelle einige Beispiele solcher Aussagen zugesteckt bekommen und demnach ist mir jetzt nicht mehr so ganz geheuer, was die Zeugnisse so aussagen, dass ich gedenke, das nächste Zeugnis einfach zu vernichten, eher es in die falsche Hände gerät...:tongue:

Ein Zeugnis darf keine negativen Aussagen enthalten, auch nicht versteckt. Du hast bei jedem Zeugnis die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen, dann müssen solche Dinge geändert werden.

Das ist allerdings auch der Grund, weshalb die Arbeitszeugnisse immer uninteressanter bei der Bewertung von Bewerbern werden.
 
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ich habe letzte woche das zeugnis eines bekannten gesehen. es war 4 din a 4 seiten lang und ich habe die hälfte davon gar nicht verstanden. ist das beabsichtigt??

Kommt auf die Branche an, da wird manchmal soviel über den beruflichen Werdegang erzählt, dass man nur die Hälfte versteht.
Ansonsten müsste man eigentlich mit einer Seite auskommen.

Das Problem ist, dass laut BAG-Urteil nichts Negatives im Zeugnis stehen darf, deshalb wird es eben umschrieben.
 
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Kommt auf die Branche an, da wird manchmal soviel über den beruflichen Werdegang erzählt, dass man nur die Hälfte versteht.
Ansonsten müsste man eigentlich mit einer Seite auskommen.

Das Problem ist, dass laut BAG-Urteil nichts Negatives im Zeugnis stehen darf, deshalb wird es eben umschrieben.
clever..ja, aber hat denn die Sprache ausgedient, dass sie nur auf Umwegen zu verstehen ist, zu mindestens in solchen Fällen?
 
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Ich habe ein Zeugnis, welches frei formuliert ist, bis auf den Satz: "erfüllte ihre Aufgaben stets zur unserer vollsten Zufriedenheit". Auf diesen Satz habe ich dann bestanden.

Viele große, namenhafte Unternehmen, wo die Personalsachbearbeiter noch von der "alten Schule" sind, sind in ihrem Auswahlverfahren noch sehr klassisch und analysieren die Zeugnisse.

Also ich denke schon, das es noch mehr Unternehmen gibt wo mehr auf Papiere geachtet wird als auf den Menschen und seine Fähigkeiten im ersten Moment, leider.
ich bin ja noch in der berufsschule und hatten dieses thema noch letztens gehabt...
bei meinem alten arbeitgeber habe ich 3x daruf bestanden, dass sie mir mein zeugnis wahrheitsgetreu um formulieren sollen... ich achte auch auf die formulierungen der zeugnisse, sobald sich jemand bei uns bewirbt...
 
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ich bin ja noch in der berufsschule und hatten dieses thema noch letztens gehabt...
bei meinem alten arbeitgeber habe ich 3x daruf bestanden, dass sie mir mein zeugnis wahrheitsgetreu um formulieren sollen... ich achte auch auf die formulierungen der zeugnisse, sobald sich jemand bei uns bewirbt...

so..so, eine Expertin! Sag dann bitte, was;

"...bewies ein umfassendes Einfühlungsvermögen für die Belegschaft..."

als in einem Arbeitszeugnis ausgesagtes bedeuten könnte oder zu welchen Schlußfolgerung du, für den vor dir stehenden Bewerber, kommen würdest.
 
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ich bin ja noch in der berufsschule und hatten dieses thema noch letztens gehabt...
bei meinem alten arbeitgeber habe ich 3x daruf bestanden, dass sie mir mein zeugnis wahrheitsgetreu um formulieren sollen... ich achte auch auf die formulierungen der zeugnisse, sobald sich jemand bei uns bewirbt...

Es ist auch gut die Formulierungen zu kennen, aber ich würde nichts darauf geben, wenn ich eine negative Zensur lese.

Also mir sind diese Zeugnisse nicht wichtig.
 
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