Demokratie?!?

Ich denke........

  • ....die USA ist ja wohl das undemokratischste Land aller Demokratien

    Votes: 2 15,4%
  • ....die USA ist mit der Schweiz zusammen, für mich, das demokratischste Land der Welt.

    Votes: 3 23,1%
  • ......die USA bewegt sich zwischen den beiden Extremen.

    Votes: 3 23,1%
  • ....man muß hierbei zwischen föderaler und municipaler Ebene unterscheiden.

    Votes: 1 7,7%
  • ....ich kenne mich mit dem politischen System der USA zu wenig aus.

    Votes: 4 30,8%

  • Total voters
    13
AW: Demokratie?!?

Man weiß, welche Partei welchen Partner bevorzugen würde. Je nach dem wie die Wahlen ausgehen, könnten die sich auch umentscheiden. Sonst hätten wir zuvor auch schon CDU mit FDP gehabt.

eine Koalition mit CDU und SPD find ich jetzt auch nicht schlimmer oder besser als CDU/FDP, SPD/GRÜNE
Eigentlich kann man ja alle 5 großen Parteien durch kombinieren!

In den USA macht es größere Unterschiede, wen man wählt! Jetzt sinds die Demokraten, vorher Republikaner und da sind Welten dazwischen!
 
AW: Demokratie?!?

Inwiefern liegen denn da Welten zwischen den Demokraten und den Republikanern? Gerade für die untere Soziale Klasse macht es glaub ich relativ wenig aus, wer an der Macht ist. Im Endeffekt wollen die jeweiligen Präsidenten doch auch nur ihre Geldgeber sprich Spender zufrieden stellen.
Die würden sie gewaltig verprellen, sollte sich ein Politiker für die soziale Ungerechtigkeit einsetzen und diese beseitigen wollen.

Die Demokratie in Deutschland und in den europäischen Ländern allgemein ist ja auch nicht perfekt.
 
AW: Demokratie?!?

Du siehst also keinen Unterschied zwischen Bush-Regierung und Obama-Regierung! hm ok, irr ich mich halt
 
AW: Demokratie?!?

Womit ich in diesem Land aber Mühe habe, ist diese zwei Parteiensystem. Das finde ich extrem undemokratisch.

naja, dazu muß man aber sagen, das man die "Parteien" in den USA nicht mit den Parteien im europäischen Sinne vergleichen kann.

Ich finde es für die Demokratie förderlich wenn Abgeordnete, anders als in Europa, nicht dem Fraktionszwang unterworfen sind und wirklich das vertreten können, was die Wähler wollen.

Somit ist für einen amerikanischen Präsidenten keineswegs gesichert, das er Gesetze und Richtungen automatisch durchbekommt nur weil seine "Partei" die Mehrheit im Congress hat.

Das ist etwas, was mich an Deutschland extrem stört! Es wird immer darauf Acht gegeben, das man eine Mehrheitsregierung bildet, als ob eine Minderheitsregierung automatisch was schlechtes ist. Das man damit in der heutigen Parteienlandschaft aber immer mehr in Bedrängnis kommt, ist scheinbar vielen nicht bewusst. Hätte es zum Beispiel wieder nicht für Schwaz/Gelb gereicht wäre mal wieder die "logische" Konsequenz eine Große Koalition gewesen. Dieses verkrustete Denken regt mich unheimlich auf, da es kontraproduktiv für die Demokratie ist.

der Skeptiker
 
AW: Demokratie?!?

Der kasus knaktus in den USA ist:

Es gibt nur zwei Parteien, die beide lobbyistisch unterwandert sind und in Bezug auf die politischen Inhalte keine echten Alternativen anbieten.

Die inhaltslose korrupte Interessenpolitik der Besitzstandswahrenden durchzieht die gesamte Gesellschaft von den vereinigten Bundesstaaten bis zum örtlichen District (Wahl des Sherifs, Bürgermeisters usw.).

Das ist natürlich kein Verfassungs- also kein systematisches Problem.
 
AW: Demokratie?!?

Der kasus knaktus in den USA ist:

Es gibt nur zwei Parteien, die beide lobbyistisch unterwandert sind und in Bezug auf die politischen Inhalte keine echten Alternativen anbieten.

Die inhaltslose korrupte Interessenpolitik der Besitzstandswahrenden durchzieht die gesamte Gesellschaft von den vereinigten Bundesstaaten bis zum örtlichen District (Wahl des Sherifs, Bürgermeisters usw.).

Das ist natürlich kein Verfassungs- also kein systematisches Problem.

Anders formuliert: Systembedingt besteht in den USA (theoretisch) ohne weiteres jederzeit die Möglichkeit der Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse.
 
AW: Demokratie?!?

Mängelexemplar, so hab ich das nicht gemeint. Ich kenn die Parteiprogramme zu wenig, um wirklich behaupten zu können es bestehe kein Unterschied!
Allerdings sehe ich tatsächlich keine grossen Unterschiede zwischen Bush und Obama. Der letztere hat einen besseren Ruf und hat es geschafft das USA Bild im Ausland zu verbessern, aber ansonsten?
Die Amerikaner mit denen ich hier gesprochen haben, scheren sich übrigens einen Dreck wie das Ausland über die USA denkt.

Ich finde es für die Demokratie förderlich wenn Abgeordnete, anders als in Europa, nicht dem Fraktionszwang unterworfen sind und wirklich das vertreten können, was die Wähler wollen.
Fraktionszwang finde ich auch daneben und ich würde es auch begrüssen, wenn die Abegeordneten für sich selbst entscheiden könnten, statt sich dem Zwang zu ergeben.
In den USA ist es doch allerdings so, dass die Abgeordneten sich dem Wunsch von denen beugen, die ihren Wahlkampf finanziert haben.
Erst letzte Woche war in der NYT zu lesen, dass Abgeordnete vorgefertigte Reden benutzten, geschrieben von Lobbyisten der Pharmakonzerne.

Auf youtube kann man übrigens ein Video von Noam Chomsky finden "Why America is not a Democracy" - darin erklärt er den Sachverhalt sehr schön. Besser als das ich es ausdrücken könnte.
In den letzten 8 Monaten habe ich übrigens noch keinen Amerikaner getroffen, der gewählt hat. Die Mehrheit von denen, mit denen ich sprach, wählten nicht, weil es eben nur zwei Parteien zu Auswahl gibt.

Wenn ich mir das so anschaue hier, dann stimme ich mit Chomsky völlig überein. Eine Elite regiert das Land und versucht den Mob im Zaum zu halten, der gemeine Bürger darf ab und zu ein bischen mitspielen, damit er nicht zu sehr aufmuckt und das Gefühl hat beteiligt zu sein.
 
AW: Demokratie?!?

Mängelexemplar, so hab ich das nicht gemeint. Ich kenn die Parteiprogramme zu wenig, um wirklich behaupten zu können es bestehe kein Unterschied!
Allerdings sehe ich tatsächlich keine grossen Unterschiede zwischen Bush und Obama. Der letztere hat einen besseren Ruf und hat es geschafft das USA Bild im Ausland zu verbessern, aber ansonsten?
Die Amerikaner mit denen ich hier gesprochen haben, scheren sich übrigens einen Dreck wie das Ausland über die USA denkt.


Fraktionszwang finde ich auch daneben und ich würde es auch begrüssen, wenn die Abegeordneten für sich selbst entscheiden könnten, statt sich dem Zwang zu ergeben.
In den USA ist es doch allerdings so, dass die Abgeordneten sich dem Wunsch von denen beugen, die ihren Wahlkampf finanziert haben.
Erst letzte Woche war in der NYT zu lesen, dass Abgeordnete vorgefertigte Reden benutzten, geschrieben von Lobbyisten der Pharmakonzerne.

Auf youtube kann man übrigens ein Video von Noam Chomsky finden "Why America is not a Democracy" - darin erklärt er den Sachverhalt sehr schön. Besser als das ich es ausdrücken könnte.
In den letzten 8 Monaten habe ich übrigens noch keinen Amerikaner getroffen, der gewählt hat. Die Mehrheit von denen, mit denen ich sprach, wählten nicht, weil es eben nur zwei Parteien zu Auswahl gibt.

Wenn ich mir das so anschaue hier, dann stimme ich mit Chomsky völlig überein. Eine Elite regiert das Land und versucht den Mob im Zaum zu halten, der gemeine Bürger darf ab und zu ein bischen mitspielen, damit er nicht zu sehr aufmuckt und das Gefühl hat beteiligt zu sein.

Nun, es gibt da wohl mehr Unterschiede zwischen Bush und Obama als deren Image!? Kurze Stichpunkte: Gesundheitsreform und Afghanistan

lg
 
AW: Demokratie?!?

Der kasus knaktus in den USA ist:

Es gibt nur zwei Parteien, die beide lobbyistisch unterwandert sind und in Bezug auf die politischen Inhalte keine echten Alternativen anbieten.

Die inhaltslose korrupte Interessenpolitik der Besitzstandswahrenden durchzieht die gesamte Gesellschaft von den vereinigten Bundesstaaten bis zum örtlichen District (Wahl des Sherifs, Bürgermeisters usw.).

Das ist natürlich kein Verfassungs- also kein systematisches Problem.


Es gibt NUR 2 Pateien? in den USA? nicht doch!
Wie ich das in den USA mitbekommen habe, gibt es 8 oder 9?! Mit der Zahl bin ich mir nicht sicher, aber es gibt ja noch die Sozialisten, Kommunisten und die greens, aber es gibt natürlich nur die 2 großen Parteien, die sich mit der Regierung abwechseln.
Nadar(?) von den "Grünen" hatte sich doch auch als Präsidentenkandidat aufstellen lassen!


lg

EDIT: Hab zu schnell reagiert! Aber kann ja dennoch so stehen bleiben!
 
AW: Demokratie?!?

Klar, Parteien gibt es mehr als zwei, nur haben die nichts zu melden. Ralph (?) Nadar hat auch als Präsident kandidiert, wurde aber von den Medien konsequent ausgeschlossen und wenn man nicht mal 10 Millionen Spendengelder zusammen kriegt, dann wird man in den USA ganz einfach nicht Präsident.
Es scheint ja, dass immer der gewinnt, welcher die meisten Gelder für seine/ihre Kampagne einheimst.

Afghanistan und die Gesundheitsreform? Obama ist ja nicht der erste, der das Gesundheitssystem reformieren will. McCain z.B. wollte das auch, das war aber bevor er Präsident werden wollte.
Und will Obama nicht mehr Truppen nach Afghanistan schicken? Das Budget für's Militär ist diese Jahr noch höher ausgefallen als letztes Jahr als Bush noch dran war.
Obama klingt zwar gemässigter, aber viele unterschätzen ihn bzw. schätzen ihn liberaler ein als er ist.
 
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