Demokratie?!?

Ich denke........

  • ....die USA ist ja wohl das undemokratischste Land aller Demokratien

    Votes: 2 15,4%
  • ....die USA ist mit der Schweiz zusammen, für mich, das demokratischste Land der Welt.

    Votes: 3 23,1%
  • ......die USA bewegt sich zwischen den beiden Extremen.

    Votes: 3 23,1%
  • ....man muß hierbei zwischen föderaler und municipaler Ebene unterscheiden.

    Votes: 1 7,7%
  • ....ich kenne mich mit dem politischen System der USA zu wenig aus.

    Votes: 4 30,8%

  • Total voters
    13
AW: Demokratie?!?

Die Amerikaner halten sich für den Nabel der Welt. Das spiegelt sich in den dortigen Sendeanteilen für auslänische Nachrichten wieder.
Das spiegelt sich nicht nur in den Medien, sondern auch im Bildungssystem. Da wird den Schülern, bewusst und auch ganz subtil eingebläut das Amerika das beste Land der Welt ist. Es wird richtig indoktriniert, über die Medien und das Bildungssystem.
(Übrigens habe ich das Bildungssystem in der Türkei auch so wahrgenommen, nur mal so zum Vergleich.)
 
AW: Demokratie?!?

So überspitzt finde ich die Kritik von Pit gar nicht, im Gegenteil er hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Er kann das alles viel besser auformulieren wie ich.

Gerade diese Calvinistische Menthalität, welche hier schlichtweg entartet ist, finde ich ganz schrecklich. Ich hab total nichts gegen Selbstverantwortung aber hier ist die Devise einfach nur 'ich, ich, ich'. Ich persönlich glaube nicht, dass jeder immer selber Schuld an einer mislichen Lage ist. Manchmal hat man nämlich einfach Pech. Manchmal braucht man einfach ne Hand, die einen wieder hochzieht und man wieder auf die Beine kommt.

Wie erklärst du dir dann die vielen christlichen Vereine welche ebendiese Hilfestellungen leisten?

Ich denke hier ist der Unterschied zu sehen! In Europa wird der Staat als Verantwortlicher für den Menschen gesehen, in den USA der Mensch selber. Es gibt so viele charitative Vereinigungen dort, das man von einer generellen Ignoranz gegenüber Armut und Pech nicht ausgehen kann. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Das amerikanische deswegen per se als schlechteres hinzustellen finde ich aber verfehlt!



Meine Studienkollegen z.B., da fällt mir ganz extrem auf wie schwer es ist einen Studienkreis für ein bestimmtes Fach zu organisieren. Es wollen zwar Studenten mitmachen und zusammen lernen, aber für die heisst das nichts vom eigenen Material abgeben und zusehen, dass man soviel wie möglich von jemand anderem einheimsen kann.

Das ist doch in Universitäten anderer Länder nicht anders. Auch hier gibt es egoistische und nicht-egoistische Studenten.



Grundrechte:
Eines davon ist für mich z.B. Religionsfreiheit. Damit meine ich auch die Freiheit keine Religion zu haben. Gerade hier in Nevada kann ich aber keinem sagen, dass ich Atheist bin, d.h. man muss schon vorsichtig sein. Man hat mir sogar gesagt, dass wenn ich mich hier an einer Schule bewerben würde, ich das besser für mich behalten soll. Mir ist das auf dem Campus auch schon passiert, dass ich von Studenten in missionarischen Eifer wirklich ganz übel angemacht worden bin.

Das ist eben einfach menschlich! Es ist doch aber so, das du es für dich behalten kannst und dir dadurch kein Nachteil entsteht! Es ist doch nicht anders in Bayern wenn ich in einem Dorf wohne und nicht in die Kirche gehe. Wie groß wird da das Gerede sein. Auch ist es so, das durch die Kirche viel gemeinnütziges organisiert wird. Hält man sich aus jenen Aktivitäten heraus, gliedert man sich automatisch aus dieser Gemeinschaft aus.

Auch die Lokalität ist dabei sehr wichtig. Nehmen wir San Fransisco zum Beispiel, wird die Toleranz und die Akzeptanz anderer, alternativer Lebensweisen eine völlig andere sein als in Salt Lake City oder einer kleinen mormonischen Gemeinde.....ist ja auch ganz normal so und hat gerade mit dieser direkten Demokratie zu tun!

Redefreiheit:
Gibt's meiner Meinung nach genauso wenig wie Pressefreiheit. Gerade die Medien werden hier streng kontrolliert (es gibt einige kleine 'independent' Verlage, Herausgeber, etc. die sind aber schwer zu finden).
Man denke nur an die Nachrichtensender, nach 9/11 als ständig dieser "War on Terror" Spruch über den Bildschirm flimmerte. Bei CNN kam die Weisung von ganz oben, sämtliche Bilder von Opfern in Afghanistan doch bitte mit der Meldung zu versehen, es handele sich hierbei um Menschen, die mit Terroristen in Verband gebracht werden können. Da wurde über die Medien ein ganzes Volk der Gehirnwäsche unterzogen.
Vieles, was nicht ins Bild passt, wird einfach aus den grossen Medien fern gehalten, mundtot gemacht und kann sich nur über kleinere Kanäle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Denk nur mal an das Beispiel des
3.Präsidentschaftskandidaten Nadir, dem jeglicher Auftritt in den grossen Sendern verwehrt wurde.
Schau dir mal Noam Chomsky an, der wird von den grossen Medien komplett ignoriert. Ein Comedien wie Chris Rock bekommt keine Sendezeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, weil er politisch nicht korrekt ist. Dabei sagt er nur einfach wie es ist und ist ja nicht mal so, dass er in seine Shows ständig über Rassismus lamentiert.
Im Alltag mit meinen Studienkollegen und in den Vorlesungen merke ich auch, dass manche Themen einfach nicht besprechbar sind.
Diskriminierung, Rassismus, 9/11, Kommunisten, da senken die Leute doch tatsächlich die Stimme, schauen um sich und wechseln dann das Thema. In den Vorlesungen, kann man solche Themen gar nicht ansprechen. Und wehe man sagt was gegen das Amerikanische Militär oder den War on Terror.

Diese Probleme gibt es tatsächlich aber hier vergisst du auch die anderen Extreme zu erwähnen. Pamphlete, welche El Nino als Werk der Regierung sehen. Vereinigungen die aktiv und oder jedwede Zensur die Zentralgewalt der Bundesregierung anprangern können. Unendliche Internetseiten wo, teils relevant, teils völlig abgehoben die Regierung angegriffen, kritisiert und denunziert wird.

Zu deinen Beispielen der "Mehrheitsmacht" gibt es auch immer, regional unterschiedlich in Ausprägung und Wirkung, einen Gegenpol!



Freiheit, Gleichheit etc.
Vor dem Gesetz ist jeder gleich, aber nur in Theorie. Fakt ist, wenn du arm bist und dir keinen gescheiten Anwalt leisten kannst, bist du arm dran. Das also Geld und Reichtum bestimmt, wie leicht du mit Straftaten davon kommst, finde ich nicht sehr demokratisch. Diese Ungleichheit vor dem Gesetz ist hier doch ganz extrem. 3% der Bevölkerung ist hier inhaftiert, davon der Grossteil Afro-Amerikaner, welche aber nur ca. 10% der Bevölkerung sind.
Schau dir mal die Gesetzgebung im Zuge des War on Drugs an, diese '3 times strike' ist geradezu unmenschlich. Das dient nur dazu, die Gefängnisse weiterhin zu füllen und die Sozialhilfe zu ersetzen. Statt den Menschen nämlich Hilfe zu bieten, steckt man sie in den Knast und das sind sie auch versorgt.
Die soziale Mobilität ist in den USA fast niedriger (oder sogar ganz) als in Großbritannien.
Als Afro-Amerikaner oder Hispanic wird man in den USA von vorne bis hinten diskriminiert. Diese Bevölkerungsgruppen haben eine höhere Säuglingssterblichkeit, niedrigere Lebenserwartung und erhalten selbst schlechtere medizinische Behandlungen.
Das ist für mich keine Freiheit und keine Gleichheit.

Alles richtig und auch kritikwürdig, wenn auch nicht in diesem Umfang.

Ich kann dagegenhalten: Affirmative Action! (eigentlich auch eine Diskriminierung, verwehrt sie doch gleichqualifizierten Weißen den Zugang zu einer Arbeit) Auch ist die nicht so generell auf ganz Amerika zu übertragen und hat nichts mit Demokratie ja oder nein zu tun!


Ich weiß, wir kommen hier nicht auf einen Nenner, dennoch sehe ich die USA nicht ganz so schwarz wie du und Pit. Es gibt sehr viele positive Seiten an diesem Land und alles was hier kritisiert wurde hat, für meine Begriffe, nichts damit zu tun, ob dieses Land demokratisch ist oder nicht.

Es ist ebend die Art der Demokratie, die viele Europäer (außer die Schweizer) verstört.

der Skeptiker
 
AW: Demokratie?!?

Das spiegelt sich nicht nur in den Medien, sondern auch im Bildungssystem. Da wird den Schülern, bewusst und auch ganz subtil eingebläut das Amerika das beste Land der Welt ist. Es wird richtig indoktriniert, über die Medien und das Bildungssystem.
(Übrigens habe ich das Bildungssystem in der Türkei auch so wahrgenommen, nur mal so zum Vergleich.)

Ganz nebenbei: Was ist falsch daran?

Ist es besser das einem in der Schule eingebläut wird, das die eigene Nation und das eigene Land das schlimmste ist? Ist es besser, wenn den Schülern eingebläut wird, das auch sie Schuld an der vergangenheit tragen????
 
AW: Demokratie?!?

Klar, Parteien gibt es mehr als zwei, nur haben die nichts zu melden. Ralph (?) Nadar hat auch als Präsident kandidiert, wurde aber von den Medien konsequent ausgeschlossen und wenn man nicht mal 10 Millionen Spendengelder zusammen kriegt, dann wird man in den USA ganz einfach nicht Präsident.
Es scheint ja, dass immer der gewinnt, welcher die meisten Gelder für seine/ihre Kampagne einheimst.


Dazu wollte ich kurz noch Stellung nehmen^^

Es ist ebend nicht so, das jener Präsident wird, welcher die meisten Spendengelder zusammen bekommt. Würde dies wirklich so sein, so hätte Ross Perot ja locker die Wahl in 1992 gewinnen müssen!

Es spielen also definitiv noch weitere Faktoren eine Rolle, welche einem Menschen in das Präsidentenamt verhelfen (auch wenn es "nur" vermisste Urnen aus Florida sind :DDD )
 
AW: Demokratie?!?

Wie erklärst du dir dann die vielen christlichen Vereine welche ebendiese Hilfestellungen leisten?
Christliche Nächstenliebe? Zum Glück gibt es diese Vereine, da das staatliche soziale Netz ja nicht so dicht gestrickt ist. Allerdings versuchen viele dieser Organisationen auch gleich noch über diese Hilfeleistungen ein paar Schäfchen dazu zu gewinnen. Das wiederum find ich weniger gut, liegt aber daran das ich Atheist bin.

Ich denke hier ist der Unterschied zu sehen! In Europa wird der Staat als Verantwortlicher für den Menschen gesehen, in den USA der Mensch selber. Es gibt so viele charitative Vereinigungen dort, das man von einer generellen Ignoranz gegenüber Armut und Pech nicht ausgehen kann. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Das amerikanische deswegen per se als schlechteres hinzustellen finde ich aber verfehlt!
Das ist einfach nur meine persönliche Meinung. Ich finde ein Land ist immer nur so gut, wie es für seine arme Bevölkerung sorgen kann. Egal wie man es dreht und wendet, ein gewisser Anteil der Bevölkerung ist quasi "Ausschuss" - ist also durch irgendwelche Umstände nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen. Meiner Meinung nach ist es Aufgabe der Gesellschaft auch für die Schwächeren unter uns zu Sorgen.
Ich persönlich bevorzuge ein Land mit einem System, in dem ich nicht bankrott gehen, weil ich z.B. an Krebs erkrankt bin.

Das ist doch in Universitäten anderer Länder nicht anders. Auch hier gibt es egoistische und nicht-egoistische Studenten.
Stimmt, egoistische Studenten habe ich schon vorher getroffen, nur nicht in dem Ausmass wie hier.

Das ist eben einfach menschlich! Es ist doch aber so, das du es für dich behalten kannst und dir dadurch kein Nachteil entsteht! Es ist doch nicht anders in Bayern wenn ich in einem Dorf wohne und nicht in die Kirche gehe. Wie groß wird da das Gerede sein. Auch ist es so, das durch die Kirche viel gemeinnütziges organisiert wird. Hält man sich aus jenen Aktivitäten heraus, gliedert man sich automatisch aus dieser Gemeinschaft aus.

Auch die Lokalität ist dabei sehr wichtig. Nehmen wir San Fransisco zum Beispiel, wird die Toleranz und die Akzeptanz anderer, alternativer Lebensweisen eine völlig andere sein als in Salt Lake City oder einer kleinen mormonischen Gemeinde.....ist ja auch ganz normal so und hat gerade mit dieser direkten Demokratie zu tun!
Genau, in Bayern hätte ich auch arge Probleme. Und auch dort würde ich nicht einsehen, warum ich das für mich behalten sollte das ich Atheist bin. Schliesslich renn ich ja nicht rum und versuche die Menschen von meinen atheistischen Ansichten zu überzeugen. Ich finde aber, dass wenn mich jemand fragt ich offen antworten sollte können und das mir dadurch keine Nachteile entstehen sollten. Leben und leben lassen ist da eher meine Devise.

Diese Probleme gibt es tatsächlich aber hier vergisst du auch die anderen Extreme zu erwähnen. Pamphlete, welche El Nino als Werk der Regierung sehen. Vereinigungen die aktiv und oder jedwede Zensur die Zentralgewalt der Bundesregierung anprangern können. Unendliche Internetseiten wo, teils relevant, teils völlig abgehoben die Regierung angegriffen, kritisiert und denunziert wird.

Zu deinen Beispielen der "Mehrheitsmacht" gibt es auch immer, regional unterschiedlich in Ausprägung und Wirkung, einen Gegenpol!
Da hast du völlig recht. George Bush ist ja angeblich ein "alien lizard" :icon_eyecrazy: Im Ernst, natürlich gibt es Gegenstimmen und aktive Vereine sowie politisch aktive Menschen, die nicht alles schlucken. Was ich allerdings vermisse sind ein wenig mehr kritische Stimmen in der breiten Öffentlichkeit und den grossen Medien, die erscheinen mir nämlich alle gleichgeschaltet und das finde ich schade.

Ich kann dagegenhalten: Affirmative Action! (eigentlich auch eine Diskriminierung, verwehrt sie doch gleichqualifizierten Weißen den Zugang zu einer Arbeit) Auch ist die nicht so generell auf ganz Amerika zu übertragen und hat nichts mit Demokratie ja oder nein zu tun!
Affirmative Action funktioniert doch gar nicht. Es ist die schwarze und mexikanische Mittel- und Oberschicht, die von Affirmative Action profitiert. Gerade in den Unis erreicht affirmative action nicht die Zielgruppen für die es gedacht ist, also Studenten aus sehr armen, benachteiligten Familien. Dazu gibt es mittlerweile genug Untersuchungen und Studien.

Ich weiß, wir kommen hier nicht auf einen Nenner, dennoch sehe ich die USA nicht ganz so schwarz wie du und Pit. Es gibt sehr viele positive Seiten an diesem Land und alles was hier kritisiert wurde hat, für meine Begriffe, nichts damit zu tun, ob dieses Land demokratisch ist oder nicht.
Es ist ebend die Art der Demokratie, die viele Europäer (außer die Schweizer) verstört.
der Skeptiker
Also beim nächsten Treff werd ich hier mal die Schweizer befragen ;-)!
Auf einen Nenner kommen wir bestimmt nicht, das liegt einfach daran das jeder bestimmte Vorlieben hat. Die USA hat zu viele Eigenarten, die einfach nicht mein Ding sind. Das hat nichts damit zu tun, dass diese Land derzeit die Hegemonialmacht ist (denn was das betrifft kann man den USA nichts vorwerfen, da benehmen sie sich so wie es jede andere Weltmacht auch tun würde) sonder einfach das ich eben eine andere Art der Demokratie und des Sozialsystems bevorzuge.
Allerdings werde ich mich für die nächsten Jahre hier noch arrangieren müssen und wer weiss, vielleicht habe ich ja nach ein paar Jahren USA meine Meinung geändert? Das ist ja gerade das spannende, in einem anderen Land zu leben und zu schauen wie sich das eigene Bild verändert und entwickelt.
 
AW: Demokratie?!?

Ganz nebenbei: Was ist falsch daran?
Ist es besser das einem in der Schule eingebläut wird, das die eigene Nation und das eigene Land das schlimmste ist? Ist es besser, wenn den Schülern eingebläut wird, das auch sie Schuld an der vergangenheit tragen????
Diese Schuldbewusstsein und diese 'Erbsünde' ist uns ja von den Allierten eingebläut worden. Das man in Deutschland nicht mal die Nationalhymne singen kann, ohne gleich verdächtigt zu werden NeoNazi zu sein, finde ich auch nicht gut.
Was Militarismus und Nationalismus betrifft, können die Amis aber locker mit den Türken konkurieren. Den Regierenden kann das ja nur recht sein und wenn ich am Hebel sitzen würde, dann würde ich auch schauen das sich das ganz bestimmt nicht ändert. Somit findet man genügend Freiwillige, die in den Krieg ziehen.
Eine gesunde Portion nationales Selbstbewusstsein finde ich völlig in Ordnung, hier (und auch in der Türkei) wird meiner Meinung nach aber völlig übertrieben.
 
AW: Demokratie?!?

Scheinbar kommen wir doch auf einen Nenner ;)

Ein - zwei Sachen noch^^:

Christliche Nächstenliebe? Zum Glück gibt es diese Vereine, da das staatliche soziale Netz ja nicht so dicht gestrickt ist. Allerdings versuchen viele dieser Organisationen auch gleich noch über diese Hilfeleistungen ein paar Schäfchen dazu zu gewinnen. Das wiederum find ich weniger gut, liegt aber daran das ich Atheist bin.

Diese ganze "Missionierung" kann man doch aber auch entspannter sehen^^

Ich habe inmitten von Baptisten zugegeben, das ich nicht an Gott glaube (damals noch Atheist)....was glaubst du wie jene mich versucht haben zu bekehren....aber erfolglos........^^


Das ist einfach nur meine persönliche Meinung. Ich finde ein Land ist immer nur so gut, wie es für seine arme Bevölkerung sorgen kann. Egal wie man es dreht und wendet, ein gewisser Anteil der Bevölkerung ist quasi "Ausschuss" - ist also durch irgendwelche Umstände nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen. Meiner Meinung nach ist es Aufgabe der Gesellschaft auch für die Schwächeren unter uns zu Sorgen.
Ich persönlich bevorzuge ein Land mit einem System, in dem ich nicht bankrott gehen, weil ich z.B. an Krebs erkrankt bin.

Da hast du sicher recht und auch da wird etwas getan......nur, ist es in Deutschland oder gar in Europa anders?


Stimmt, egoistische Studenten habe ich schon vorher getroffen, nur nicht in dem Ausmass wie hier.

Ich weiß nicht was du studierst!

Auf jenes muß man auch achten. Meine Ex, als Jurastudentin, berichtete von Egoismus den ich in meinem Magisterstudiengang (Geschichte/PoWi/Amerikanistik) nicht einmal annähernd so erlebt habe (Klau von Arbeitsblättern bis hin zu Büchern). Ich denke hier gibt es auch von Studiengang zu Studiengang unterschiedliche Erfahrungsberichte........


Was ich allerdings vermisse sind ein wenig mehr kritische Stimmen in der breiten Öffentlichkeit und den grossen Medien, die erscheinen mir nämlich alle gleichgeschaltet und das finde ich schade.

Aber das ist doch auch ganz normal, oder?

Ich meine, was interessiert einem Menschen in Seattle was derjenige in Miami für Probleme in der Kommune hat. Es sind die überregionalen Medien, welche die Nation "zusammenhalten". Selbst da gibt es endlose Diversitäten! Sicher, da ist FOX, CBS etc. welche "nationwide" austrahlen.....

Jene halten die Nation aber auch zusammen! Würde es jene verbindenden Elemente nicht geben, was würde aus dieser "Nation" werden?


Also beim nächsten Treff werd ich hier mal die Schweizer befragen ;-)!

Das würde mich wirklich sehr interessieren! Wie sehen die Schweizer, welche in Amerika leben, die direkte Demokratie dort..........immer darauf geachtet, das die Dimensionen des Landes ganz andere sind, als in der schweizerischen Eidgenossenschaft^^
 
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