Deutsche Sprache

Ehre, wem Ehre gebührt - auch femme-fatalischen Feministinnen. :)

"Gaebe es das Wort England nicht, so auch nicht das Wort Englaender. Und weiter, entsprechend: Gaebe es nicht das Wort Englaender, so auch nicht das Wort Englaenderin. Allgemein: Gaebe es nicht die maskulinen Grundformen, so auch nicht die abgeleiteten Formen auf -in.

Wie aber ist eine Englaenderin ihrer "Grundform", dem Englaender, wie eine Aerztin dem Artz usw., "zugeordnet"? Wieso bringt die deutsche Sprache hier eine Abhaengigkeitsrelation zum Ausdruck, die uns etwa bei Körperteilbezeichnungen völlig widersinnig vorkaeme?
"

(Das Deutsche als Maennersprache, Luise Pusch)
 
Ehre, wem Ehre gebührt - auch femme-fatalischen Feministinnen. :)

"Gaebe es das Wort England nicht, so auch nicht das Wort Englaender. Und weiter, entsprechend: Gaebe es nicht das Wort Englaender, so auch nicht das Wort Englaenderin. Allgemein: Gaebe es nicht die maskulinen Grundformen, so auch nicht die abgeleiteten Formen auf -in.

Wie aber ist eine Englaenderin ihrer "Grundform", dem Englaender, wie eine Aerztin dem Artz usw., "zugeordnet"? Wieso bringt die deutsche Sprache hier eine Abhaengigkeitsrelation zum Ausdruck, die uns etwa bei Körperteilbezeichnungen völlig widersinnig vorkaeme?
"

(Das Deutsche als Maennersprache, Luise Pusch)

ich denke das werden die EU Behörden auch noch regeln.
 
ich denke das werden die EU Behörden auch noch regeln.

Hmm... Das sollte meine Vermutung denn nun bestaetigen, dass die EU Laender, aber auch und vor allem die Schweiz, von den feministischen Diaspora regiert werden! :)

Obwohl es hier und da manche verfnünftige, maennerfruendliche Frauen geben - wie z.B. in Schweden und Daenemark :):

"Von mehreren skandinavischen Gewaehrsmaennern und -frauen habe ich gehört... (...) ... Dort sind es gerade die Frauen, die Wert darauf legen, Lehrer und Ingenieure zu heissen, und nicht Lehrerinnen und Ingenieurinnen, gerade weil sie auch sprachlich nicht diskriminiert werden wollen. Es kaeme schliesslich auf entsprechende berufliche Faehigkeiten und Kenntnisse an, und nicht auf das Geschlecht."

(Das Deutsche als Maennersprache, Luise Pusch)
 
Okay, ich bin wieder davon überzeugt, dass Deutsch, was das Geschlecht betrifft, echt problematisch ist. Luise Pusch bringt wirklich gerechte und begründete Punkte auf den Tisch, auch wenn ich manche davon überflüssig finde.

Angeganfen mit einem Indefinitpronomen frau:

"Was kann frau tun, um nicht Phonotypistin werden zu müssen? (Emma)"

geht sie folglich durch die anderen abgeleiteten Pronomen, unter anderen:

jedefrau: "Jedefrau braucht Courage." und eine: "Wie kommt eine zum Zeichnen? (Emma) .

Gut, auf den ersten Blick scheinen diese Pronomen, die angebliche Geschlechterungleichheit in der Sprache ein wenig auszugleichen. Aber mit diesen auch kommt man frau nicht viel weiter:

"Sie schliesst mit den Worten: 'Wenn jemand vorhat, so etwas zu lernen, soll er es zumindest versuchen.' Wieso er? Er wird ja in diesem Beruf kaum auf die Probleme stossen, mit denen >sie< zu tun hat! Um solcher Sprachunlogik entgegenzuwirken, wird inzwischen jemand immer haeufiger auch als Femininum verwendet:

Vielleicht rufe ich mal jemand an, von der ich weiss, dass sie allein ist."


Okay, diesmal mit sie ist die Situation immer noch problematisch, dann mit Recht würde ich auch fragen, wieso sie?

Ausserdem ist es -zumindest mir- nicht klar geworden, ob die Autorin vorschlaegt, das "man" sollte dann verwendet werden, wenn die Person maenlich ist, und das "frau" dann, wenn weiblich. Aehnlich wie: "Ich bin Deutsche" und "Ich bin Deutscher."

Na ja, es gab und gibt da zwar einige gerechte, gute Bemühungen. Ich denke aber immer noch, das Problem ist, dass Deutsch zu viel sexistisch ist, und nicht, dass die oben genannten Pronomen im Deutschen fehlen.
Man! Man! Man! Frau! Frau! Frau!

(Das Deutsche als Maennersprache, Luise Pusch)
 
Hut ab! Ich glaube, ich werde mich in Luise Pusch verlieben, wenn sie immer noch lebt. :)

Ein den Nagel auf den Kopf treffender Abschnitt - genauso wie meine Art, mein Ton, meine Stimme,... :)

"Kongruenz heisst Übereinstimmung, Gleichförmigkeit, Harmonie. In der Sprache des Patriarchats bedeutete das: Die Welt kongruiert mit dem Mann. Der Mann hatte sich die Welt gedanklich so erklaert und geordnet und faktisch so eingerichtet, dass sie ihm gleichförmig war, mit ihm übereinstimmte, kongruierte. Sie war Geschlecht von seinem Geschlecht geworden. Von dem Mann auf der Strasse über den Staatsmann bis zu Gott dem Herrn. (...) Vom Henkelmann über den Ballerman bis zu Little Boy und Fat Man, den Bomben auf Hiroshima und Nagasaki.

Es störte natürlich die Harmonie empfindlich, dass es neben dem maennlichen noch >das andere Geschlecht< gab. Deshalb wurde es -hauptsachlich mittels der Grammatik- kurzerhand gleichförmig, kongruent gemacht: Neunundneunzig Lehrerinnen und ein Lehrer, das sind in >unserer< Sprache genau einhundert >Lehrer<. Im Französischen sind diese einhundert Personen nicht >elles<, sondern >ils<. Der Mensch schlechtin - das kann nur ein Mann sein:

'Kein gesunder Mensch kann drei oder sechs Wochen ohne Frau auskommen.'

Die Frau mag selbst zusehen, wo sie bleibt. Entweder findet sie sich damit ab, dem maennlichen Geschlecht zugezaehlt zu werden, oder damit, dass sie als Mensch nicht existiert.

(...)

Eine Welt, die mit beiden Geschlechtern kongruiert (harmoniert), wird eine humane Welt sein."


(Das Deutsche als Maennersprache, Luise Pusch)
 
Okay, Frau Pusch, nun da Sie in der Sprache einmal mehrere sexistische grammatische Mittel haben, ist es nicht dümmlich, davon nicht Gebrauch zu machen? Wozu also die unnötige Verwendung vom "weiblich"?

"Da Feministinnen die alte Ordnung abschaffen und nicht dazu beitragen wollen, sie in der Sprache zu konservieren, haben sie einen neuen Umgang mit dem Attribut weiblich etabliert."

Toll! Weiter:

"Der konservative-patriarchalische, auch >korrekt< genannte Gebrauch von weiblich plus Maskulinum wie in

'22,6 Prozent weiblicher Parlamentarier'

wird mehr und mehr zurückgedraengt zugunsten des progressiv-feministischen >weiblich plus Femininum<:

'Die Tatsache, dass Island eine weibliche Preasidentin bekommen hat...'


Mit Verlaub nenne ich mal "die Sprachentwicklung"! "Eine weibliche Praesidentin" statt "eine Praesidentin"! Ein beklatschenswerter Beitrag zur Deutsche Sprache! Aber weiter:

"Offenbar empfinden viele Frauen (ich schliesse mich ein) die Redundanz dieser Konstruktion als kaum störend im Vergleich zu dem Verstoss, eine Frau mit einem Maskulinum zu bezeichnen."

Ja, Frau Pusch, weiter so! Schliessen sich ein! Auf dieser Weise werden Sie vielleicht eines Tages an 'das Deutsche als Frauen Sprache' erreichen!

(Das Deutsche als Maennersprache, Luise Pusch)
 
"Es gibt Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme. Zum Beispiel: Wann schreibt man zusammengesetzte Begriffe in einem Wort, und wann sind Bindestriche erforderlich?

Eine klare Regel dafür, wann was von beidem richtig ist, gibt es hier nicht. Falsch ist nur die Getrenntschreibung ohne Bindestrich. Der Maßstab ist die Übersichtlichkeit: Lässt sich das Wort auf Anhieb erfassen? Wenn das der Fall ist, sind Sie mit der Zusammenschreibung meist besser bedient, denn unnötige Kopplungen machen einen Text sperrig und bremsen den Lesefluss."

Weiter geht es hier: Zwei Minuten für die Sprache
 
33 years of experience in translation, aber immer noch fruet sie sich über jeden Tipp!

Dann es ist nun die Zeit für mich, meine diesbezügliche Deutschkenntnisse mal kurz zu erfrischen:

"Soll man sich auf oder über etwas freuen?

Es ist vielleicht keine besonders originelle Frage, aber sie wird oft von Deutschlernenden gestellt. Und als Muttersprachige haben wir dann spontan ein kleines Problem: Es gibt eindeutig einen Unterschied, aber wie erkäre ich ihn?
(....)
Wenn man sich auf etwas freut, dann weiß man, dass es geschehen wird, aber es hat zum Zeitpunkt, an dem man sich freut, noch nicht stattgefunden. Man empfindet Vorfreude:

  • Ich freue mich auf deinen Besuch.
    Der Besuch ist angekündigt, muss aber noch stattfinden.
  • Ich freue mich auf die Geburtstagsgeschenke.Ich habe die Geschenke noch nicht erhalten.

Wenn man sich über etwas freut, dann hat es zum Zeitpunkt, an dem man sich freut, bereits stattgefunden oder findet dann gerade statt:

  • Ich freue mich über deinen Besuch.
    Der Besuch findet gerade statt.
  • Ich freue mich über die Geburtstagsgeschenke.
    Ich habe die Geschenke bereits erhalten.
http://canoo.net/blog/2008/04/14/soll-man-sich-auf-oder-uber-etwas-freuen/
 
Gibt es berhaupt noch diese deutsche Sprache! Ja, sicher, aber nur dialektisch... Ob Türkisch-Deutsch oder Deutsch-Dialekt, das ist doch nie und wird nie deutsch sein!

mein Sohn hatte eine deutscht(stämmig)e Schulfreundin, Sie erwuchs ca. 150 km von der chinesischen Grenze!!! da haben diese deutschstämmigen Menschen ihre ganze Kraft gebündelt, dort wo, eigentlich, Türkenvölker (wirklich) zu Hause sind, ihren Kinder eine erstklassige deutsche Erziehung zu erteilen (Elisabeth spielte in Westdeutschland mit 17 Jahren den 3. Klavierkonzert von Beethoven!!! Und sie war wirklich fast in China aufgewachsen...))

Deutsch war mal...

Heute lernen alle Deutschen Englisch ab Kindergarten... Sie sind, ohne es zu wissen, mehr englisch- als deutschsprachig!

warum? Türkische Völker sind anderen Gaben der Menschheit zugewandt... Und auch die europäische Mütter unter türkischen Familien geben es auf und geben sich mit sehr wenig zufrieden ab....
 
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