Deutschland braucht mehr Feministen!

Strassenhund

Well-Known Member
Artikel von Heute bei ZEIT online

"Deutschland braucht mehr Feministen! Ja, Männer, die für Frauenrechte kämpfen. Nach den Übergriffen in Köln gab es zwar viele, die das für sich reklamierten. Doch dahinter steckten oft ganz eigene politische Ziele: Schnellere Abschiebungen von straffällig gewordenen Flüchtlingen durchsetzen etwa, oder es diente sogar als Legitimation für rechte Gewalt.

Dabei gibt es gute Gründe, als Mann ein Feminist zu sein und sich auch so zu bezeichnen. Wer möchte nicht in einer ausgeglicheneren Beziehung leben, ein besseres höheres Selbstwertgefühl und besseren Sex haben? Nicht nur amerikanische Soziologen, auch norwegische Forscher attestieren Männern in gerechteren Gesellschaften eine rundum höhere Lebensqualität: Eine Studie aus Norwegen widerlegt das beliebte Vorurteil, Frauen würden mehr Freiheiten nur durch Einbußen der Männer erreichen. Tatsächlich aber profitieren beide Geschlechter von mehr Gleichberechtigung."

Den Artikel finde ich zwar nicht besonders gelungen. Aber für die Kernaussage gibt es von mir 100% Zustimmung ;)

Ring frei...
 
Warum alles verkonplizieren? Für mich gilt, dass Mann und Frau gleich sind. Man sollte sich nur daran halten.
 
Wenn ich da mal auf Fourier zurückkommen darf, der als Vater des Begriffs "Feminismus" gilt - also ein Mann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Fourier#Hauptideen

Fourier ist der Vater des Begriffs Feminismus. Er beschäftigte sich intensiv mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau. In seinem Werk Aus der Neuen Liebeswelt schrieb er, »Die Harmonie entsteht nicht, wenn wir die Dummheit begehen, die Frauen auf Küche und Kochtopf zu beschränken. Die Natur hat beide Geschlechter gleichermaßen mit der Fähigkeit zu Wissenschaft und Kunst ausgestattet.«
 
Die Aussage: "Frauen auf Küche und Kochtopf zu beschränken", ist jedoch verräterisch - eine Dummheit ist es allemal. Aber gut. Charles Fourier lebte im 18./19. Jahrhundert und war eben doch nur ein Kind seiner Zeit.
Mitnichten "nur"! Er war AUCH Kind seiner Zeit, ansonsten vorallem als Visionär seiner Zeit weit voraus.

Das erschließt sich allerdings nur mit einem tiefergehenden Blick auf seine Thesen, die eine intensive Einfühlung in die menschliche Natur verlangen.
 
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