Die deutsche Sprache

AW: Die deutsche Sprache

Der gestrige Mailverkehr mit der Klassenlehrerin meines Sohnes :

Hallo Frau Sch...,
im Klassenraum bemerkte ich gestern beim Elternabend ein Plakat mit den "Regeln zur guten Zusammenarbeit o.ä.". Unter Punkt zwei stand u.a. "schupsen". Nun die Frage, die mich seit gestern beschäftigt, und die mir weder meine Kollegen noch das Internet beantworten konnten : Heißt es tatsächlich schupsen, oder etwa doch - wie ich vermute - schubsen ? Bitte freundlichst um Aufklärung :)
Mit freundlichen Grüßen
Talip .........

Hallo Herr ......,
Sie haben es richtig erkannt: es heißt tatsächlich schubsen! Ein merkwürdiges Wort - wie ich finde - das man selten schreibt... Aber auch eine Lehrerin hat ihre Lücken. Ich hoffe, Sie haben Verständnis:) Das wird morgen natürlich gleich besprochen und verbessert.
Ich hoffe, der Elternabend war nicht zu langwierig - der nächste wird bestimmt erfreulicher...
Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Sch....

herrlich berliner, deinen verbesserungstick kannst du genauso wenig wie ich einfach unterdrücken :biggrin: aber nette unterhaltung, und einsicht ist der erste weg zur besserung.

nichts geht über bücher. ich lese unmengen an "richtigen" büchern, was sicherlich auch zu meinem guten deutsch beigetragen hat. schon schade, dass heute so wenig gelesen wird. würde einigen bestimmt gut tun!
 
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Als ich grade das StudiVZ-Profil einer alten Klassenkamerdin inspiziert habe, lief es mir auch wieder kalt den Rücken runter:

Ich arbeite für zu leben und Lebe nicht für zu arbeiten und

alles was ohne stress verbunden ist


Ui das meinen Ohren (bzw Augen) weh, aber schon in der Schule war sie nicht ganz helle :mrgreen:
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Ich sehe es ja bei uns in der schule. diktate schaffen die kinder noch mit relaltiv wenigen fehlern zu schreiben, weil das oft texte sind , die sie kennen.
Schwierig wird es , wenn es darum geht, einen aufsatz zu schreiben. kaum ein kind ist in der lage, einen grammatiosch richtigen satz zu formulieren. Da gibt es im übrigen auch kaum einen unterschiede zwischen deutschen kindern und denen mit migrationshintergrund.da die meisten ihre freizeit vor dem fernseher verbringen, wo sie sich meist sendungen ansehen, wo man auf das richtige sprechen wenig wert legt, eignen sie sich eine ganz besondere sprache an.
 
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In vielen Familien wird kaum mehr gesprochen. Ganze Sätze sind anscheinend Zeitverschwendung.
Bücher sind leider auch nicht mehr "in" (sagt man das überhaupt noch?).

Das ist das Problem. Als Kind habe ich viele Schallplatten gehört und
dann auch viel gewesen. Es ist wichtig, dass die Erwachsenen den
Kindern das vorleben. In manchen Haushalten sind Bücher nur gut,
um etwas im Regal stehen zu haben. Und es ist wichtig, dass die
Familien gemeinsame Zeit miteinander verbringen und viel miteinander
reden, das ist inzwischen auch nicht mehr überall üblich, leider.
 
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