rüzgar
Well-Known Member
AW: Eifersucht im Internet
Ja, hast Du recht, oft diskutiere ich in bestimmten Threads nicht mit, weil ich a) nicht so viel Persönliches ins WWW stellen will und b) meine Nerven nicht unnötig strapazieren will :wink:
Aber ja, Eifersucht im Internet ist definitiv ein Thema! Natürlich kenne ich das, man fragt sich zum Beispiel schon, ok und was macht derjenige jetzt online, chattet er mit jemandem etc. In Zeiten, wo man jeden Kontakt, jedes Foto, jeden Kommentar von Anderen nachverfolgen kann, ist es jedem Einzelnen überlassen, wie er damit umgeht.
Hmm,was tun? Lieber das totale Vertrauen oder die totale Kontrolle? Versucht man es zu ignorieren? - oft überinterpretiert man sicher auch Dinge, die total unwichtig sind. Irgendwo habe ich vor kurzem gelesen (war es im Forum?), dass es dadurch sogar für Paare, die sich getrennt haben, extrem schwierig ist, sich zu distanzieren, wenn man ständig mitbekommt, wer wen in die Freundesliste addet, welche Profilnachrichten der Andere freigibt etc.
Ich denke mir, das Passwortaustauschen ist sicher auch einfach nur eine Art und Weise von manchen damit umzugehen. Wäre zwar nicht meine, zumindest erscheint mir der Gedanke momentan noch befremdlich. Wenn der Andere möchte, kann er gerne mit mir gemeinsam in meinen Account gehen, kein Problem, aber dazu braucht er nicht mein Passwort. Das käme mir vor wie eine Kontrollmaßnahme, so als müsste ich jeden Tag mein Handy zur Kontrolle abgeben, damit nachgeschaut wird, welche Nummern ich gespeichert, mit wem ich telefoniert und gesimst habe. Aber finde es auch nicht weiter schlimm, wenn andere das tun, jedem seinen eigenen Weg!
(... und ganz sicher würde es knallen, wenn ich über hundert überwiegend leicht bekleidete Damen entdecken würde! Hallo, das hat auch was mit Respekt zu tun.)
Warum äußern sich so wenige öffentlich? Weil sie keine Lust haben sich zu rechtfertigen und ewige Diskussionen zu führen, die eh dazu führen, dass am Ende jeder seine Meinung behält und den anderen künftig mit anderen, (ab)wertenden Augen sieht. Ich hätte es mir auch verkneifen sollen, die Diskussion anzufangen. Größtmögliche Freiheit und Privatsphäre in der Beziehung scheint eine gesellschaftliche Norm zu sein. Alles was davon abweicht ist ein Tabu. Es wird gemacht, aber man spricht nicht drüber. Wie recht man damit hat....
Ja, hast Du recht, oft diskutiere ich in bestimmten Threads nicht mit, weil ich a) nicht so viel Persönliches ins WWW stellen will und b) meine Nerven nicht unnötig strapazieren will :wink:
Aber ja, Eifersucht im Internet ist definitiv ein Thema! Natürlich kenne ich das, man fragt sich zum Beispiel schon, ok und was macht derjenige jetzt online, chattet er mit jemandem etc. In Zeiten, wo man jeden Kontakt, jedes Foto, jeden Kommentar von Anderen nachverfolgen kann, ist es jedem Einzelnen überlassen, wie er damit umgeht.
Hmm,was tun? Lieber das totale Vertrauen oder die totale Kontrolle? Versucht man es zu ignorieren? - oft überinterpretiert man sicher auch Dinge, die total unwichtig sind. Irgendwo habe ich vor kurzem gelesen (war es im Forum?), dass es dadurch sogar für Paare, die sich getrennt haben, extrem schwierig ist, sich zu distanzieren, wenn man ständig mitbekommt, wer wen in die Freundesliste addet, welche Profilnachrichten der Andere freigibt etc.
Ich denke mir, das Passwortaustauschen ist sicher auch einfach nur eine Art und Weise von manchen damit umzugehen. Wäre zwar nicht meine, zumindest erscheint mir der Gedanke momentan noch befremdlich. Wenn der Andere möchte, kann er gerne mit mir gemeinsam in meinen Account gehen, kein Problem, aber dazu braucht er nicht mein Passwort. Das käme mir vor wie eine Kontrollmaßnahme, so als müsste ich jeden Tag mein Handy zur Kontrolle abgeben, damit nachgeschaut wird, welche Nummern ich gespeichert, mit wem ich telefoniert und gesimst habe. Aber finde es auch nicht weiter schlimm, wenn andere das tun, jedem seinen eigenen Weg!
(... und ganz sicher würde es knallen, wenn ich über hundert überwiegend leicht bekleidete Damen entdecken würde! Hallo, das hat auch was mit Respekt zu tun.)